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Zutaten

3 Eier
200 g feiner Zucker
225 g Mehl
1 EL Anissamen

Rezept Anisplätzchen

Aus Großmutters Backofen: Diese feinen Plätzchen haben eine jahrhundertalte Tradition. Wir sagen Ihnen, wie Sie Ihnen garantiert gelingen.

Rezeptinfos

30 bis 60 min
23 kcal
mittel
Portionsgröße

Zutaten für etwa 80 Stück

Zutaten

Portionsgröße: Zutaten für etwa 80 Stück

Zubereitung

  1. Eier mit Zucker im warmen Wasserbad schaumig schlagen. Aus dem Wasserbad nehmen und so lange rühren, bis die Masse weiß-cremig ist. Das Mehl sieben und nach und nach unterheben. Den Anissamen grob hacken und unterheben.
  2. Das Backblech einfetten und mit Mehl bestäuben. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf das Blech setzen. Über Nacht in einem trockenen Raum ruhen lassen.
  3. Den Backofen auf 150° vorheizen. Die Plätzchen im Ofen (Mitte, Umluft 130°) 12-15 Min. backen. Die Plätzchen sollten weiß und die »Füßchen« hellgelb sein.

Für schöne Füßchen: 

  • Nur die Oberfläche muss antrocknen, diese ist luftdicht und der Teig bildet unten die Füßchen aus.
  • Verzichte auf Backpapier und bestreiche dafür  ein heißes Blech mit Butter.
  • Nicht zu viel Mehl nehmen. Ist der Teig zu trocken, geht er nicht richtig auf. Ist er hingegen zu feucht, klebt er beim Trocknen an und fällt zusammen.

Ein Rezept von

Rezept bewerten:
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Kommentare zum Rezept

Knusprig zart

Nachdem hier schon diskutiert wurde, wie nun die besten Anisplätzchen gebacken werden, musste ich gleich die Kekse ausprobieren. Meine Eisbären ganz in weiß. Das ist es wohl.

Da ich nun kein Anis mag, habe ich 2 EL Cardamom, gemahlen auf 500 g Mehl genommen. Dazu wurden noch 4 Eier und 250 g Zucker (sicher ist sicher) 20 min. cremig gerührt. Über Nacht habe ich den Teig in den Kühlschrank verfrachtet und gedacht: Der geht nie auf.

Sparrow hat ja geschrieben, dass das Trocknen des Teiges wichtig ist und das mehr Mehl genommen werden muss. Dann ging es am nächsten Tag ans Ausrollen und Ausstechen. Und über Nacht trocknen lassen!Und wie schön: die Plätzchen gehen auf und jetzt habe ich ganz bauchige Eisbären.

Und da man den Teig schlecht wieder ausrollen kann...

noch ein paar Chräbeli gebacken. Die finde ich auch herz-aller-liebst.Danke liebe @Sparrow für Deine Erfahrung und Deine Tipps. Wieder was dazugelernt :)

Und weil ich jetzt nicht davon lassen kann: Die nächste Fuhre mit Lavendel.

Tja, und dann stimmt...

... in meiner Rezeptangabe die Zuckermenge nicht: 4-5 Eier, 500 g feiner Zucker, 500 g Mehl und 2 EL Cardamom. So ist es richtig.

Füßchen

Bei mir bekommen die einfach keine Füßchen beim backen. Was mach ich falsch? Oder woran liegts?

DANKE

Tips

Auf der Seite des Foodblogs lamiacucina gibt es ein paar gute Tips, wie die - in der Schweiz "Chräbeli" genannten - Anisplätzchen schöne Füsschen bekommen.

Hier...

ist es noch mal genauer beschrieben: Nicht zu lange trocknen lassen. Nur die Oberfläche muss antrocknen. Diese Oberfläche ist luftdicht und der Teig bildet unten die Füßchen aus. Und kein Backpapier beim Backen unterlegen. Sondern auf ein mit etwas Butter bestrichenes heißes Blech. Auch nicht zu viel Mehl nehmen. Ist der Teig zu trocken, geht er auch nicht richtig auf. Und ist er zu feucht, klebt er beim Trocknen an und fällt zusammen. Der Trick wird das heiße Metallblech sein. 160 Grad sind dann zum Backen aber einen Tick zu heiß. Dann lieber die Temperatur etwas drosseln, sonst werden die Kekse schnell braun. Mehl Typ 00 und 27 Grad Trockentemperatur und auch die Wahl des Zuckers halte ich für Spekulation. Feiner Zucker lässt sich in der Eimasse ebenso cremig schlagen. Da sind nach 10 min. Rühren keine Zuckerkristialle mehr vorhanden. 

@Jarimba, danke für den Tipp. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei.

@Muffinval, viel Spaß beim Ausprobieren.

Damit der Weihnachtsgänsebraten auch sicher gelingt!

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