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Rezept Massaman-Curry mit Schwein

Und das Ganze geht auch mit Huhn: Anstelle des Schweinefilets können Sie Hähnchenbrustfilet verwenden. Das Geflügel dann aber in größere Würfel schneiden.

Rezeptinfos

30 bis 60 min
605 kcal
leicht
Portionsgröße

Für 4 Personen

Zubereitung

  1. Die Frühlingszwiebeln putzen und waschen, das Weiße in 1 cm dicke Stücke und das Grüne in Röllchen schneiden. Die Kartoffeln schälen und 1 ½ cm groß würfeln. Das Fleisch quer zur Faser erst in 1 cm dicke Scheiben, diese in 1 x 3 cm lange Streifen schneiden. Das Zitronengras von den äußeren Blättern befreien, das untere Drittel z. B. mit einem Fleischklopfer flach klopfen. Die Kardamomkapseln im Mörser etwas andrücken, sodass sie brüchig werden, aber noch nicht auseinanderfallen.
  2. Das Öl im Wok erhitzen und das Fleisch darin bei starker Hitze ca. 2 Min. unter Rühren anbraten. Die Hitze auf mittlere Stufe herunterschalten und weiße Frühlingszwiebelstücke und die Currypaste unter Rühren 1 - 2 Min. anrösten. Alles mit der Kokosmilch ablöschen und aufkochen, dann die Kartoffeln, ganze Erdnüsse, Lorbeer, Zitronengras, Kardamom und Zimt dazugeben. Alles aufkochen und bei mittlerer Hitze unter Rühren ca. 20 Min. garen, bis die Kartoffeln und das Fleisch gar sind. Falls die Flüssigkeit zu sehr verkocht, etwas Brühe oder Wasser zugießen.
  3. Inzwischen das Koriandergrün waschen und trocken tupfen, die Blätter und die zarten Stiele grob hacken. Die Kaffir-Limettenblätter waschen, dann an der Mittelrippe falten und diese herausziehen. Anschließend die Blatthälften übereinanderlegen und mit einem scharfen Messer in haarfeine Streifen schneiden.
  4. Das Curry mit Tamarindenpaste, Fischsauce, Palmzucker und ggf. etwas Salz abschmecken, mit den grünen Frühlingszwiebelröllchen, Koriandergrün und Limettenblattstreifen bestreuen und mit einer großen Schüssel Basmatireis servieren.

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Kommentare zum Rezept

Kein Massaman-Curry

Sorry,, aber ich kann meine Finger nicht still halten. So sehr ich die Rezepte von Bettina Matthaei schätze, womöglich schmeckt das Gericht ja wirklich gut, aber das da ist kein Massaman-Curry!

Das Massaman-Curry stammt aus dem muslimischen Süden Thailands (und hat sich von dort aus im ganzen Land verbreitet), deshalb ist Schwein schon mal No go. Es findet sich auch nichts Grünes drin, keine Frühlingszwiebeln, sondern ganz normale braune Küchenzwiebel in Streifen. Auch kein sonstiges grünes Kraut, weder Koriander (Salat- und Suppenkraut) noch Bai Horapha (das übliche Basilikum in Currys). Und Kaffirlimettenblätter gehören auch nicht dazu, nicht mal die Schale, die in der roten, grünen, gelben Pasten als Zutat vorkommt, sind in der Massamanpaste enthalten.

Das Fleisch ist wahlweise Rind oder Huhn, das Curry ist nicht farbenfroh wie die anderen, es ähnelt optisch mehr unserem Gulasch.

Für alle, die nachkochen möchten, Vorsicht mit der Tamarindenpaste im Rezept. Manche der käuflichen Pasten sind stark saure Konzentrate. In dem Fall wären 2-3 Tl zu viel. Besser Tamarindenmark mit Kernen mit kochendem Wasser übergießen (1El mit 1/2 Tasse Wasser), durchkneten, durch ein Sieb streichen und damit würzen. Mit Palmzucker so abschmecken, dass die säuerliche Komponente nicht überwiegt.

Liebe Grüße

Ulrike

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