Rezept RISIBOTTO GRÜN oder Das nicht mehr unperfekte Testrezept mit Reis, Erbsen, Kopfsalat und eher nicht Minze

Unser Ausbeute auf dem Weg zum besten Rezept - die nahezu perfekte Kombination von Risi Bisi und Risotto mit Kofpsalat, Erbsen und Kräutern

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Rezeptinfos

Portionsgröße
4
Schwierigkeitsgrad
leicht

Zutaten

500 g
frische Erbsen in Schoten (oder 150 g gepult bzw. tiefgefroren)
2-3
Schalotten (etwa 50 g)
1 l
Gemüsefond (selbst gekocht oder aus dem Glas)
70 g
250 g
Risotto-Reis
1
kleiner Kopfsalat
1 kleiner Bund
Kräuter der Marke ausgeprägt, aber zart wie z. B. Zitronenmelisse, Basilikum, Borretsch, Sauerampfer, Dill bzw. einfach ein Strauß Grüne Soße. Minze nur in kleinen Maßen.
1 TL
Zitronensaft

Zubereitung

  1. 1.

    Dieses Rezept ist das Ergebnis einer kleinen Versuchsreihe, die mit der Arbeitsbeschreibung eines Rezeptautors im Küchengötterblog begann und bei einem unperfekten Testrezept nur vorläufig endet. Dank der Küchengötter ist es nun weiter perfekter geworden, etwa durch die Erhöhung der Flüssigkeitsmenge und durch die Reduzierung bzw. Ersetzung von Minze (mehr dazu in den Kommentaren). Das hier ist nun die - natürlich immer noch vorläufige - Endversion (plus ebenso neue Varianten wie Cesars Risotto). Herzlichen Dank - aber wir testen weiter!

  2. 2.

    Die Erbsen aus den Schoten pulen. Die Schalotten schälen und fein würfeln. Den Gemüsefond aufkochen und auf kleiner Hitze heiß halten. Inzwischen 4 EL Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, die Schalotten darin bei geschlossenem Deckel 3-4 Minuten glasig dünsten, so bräunen sie nicht. Den Reis mit den Erbsen dazugeben und unter Rühren in 1-2 Minuten glasig dünsten.

  3. 3.

    Den heißen Fond zum Reis gießen, salzen und einmal durchrühren. Bei geschlossenem Deckel etwa 10-15 Minuten quellen lassen, bis er suppig, im Korn aber noch bissfest ist.

  4. 4.

    Inzwischen den Salat putzen, die Blätter waschen und nicht zu fein hacken. Kräuter waschen und trocken schütteln, die Blätter abzupfen. Beides mit dem Zitronensaft und 1 Prise Salz anmachen.

  1. 5.

    Die übrige Butter samt Salat und Kräutern in den Reis rühren und 2 Minuten weiter rühren, so wird er schön sämig. Noch 1 Minute mit Deckel durchziehen lassen. Gleich servieren.

  2. 6.

    Fragen zum Test: Reichen 150 g Erbsen und bekommt man die aus 500 g Schoten? Sind 4 EL Butter am Anfang zu viel, lieber zum Schluss mehr frische? Reicht der Fond? Der Reis? Die Garzeit? Die Minze? Die Zitrone? Vielleicht auch noch Zitronenschale dran? Oder doch Parmesan? Und: Schmeckts?

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Kommentare zum Rezept

Aphrodite
Dann springe ich mal mit.

Risi-Bisi - Erbsensuppe mit Minze. Doch was soll jetzt der Kopfsalat? Also hier mache ich gleich mal ein Fragezeichen hinter Garzeiten und würde Romana-Salat nehmen. Der ist robuster. Warte aber gerne ab, wie der Kopfsalat sich schlägt. :)

Aphrodite
Bei TK-Erbsen gibt es das Problem nicht...

aber müssen frische Erbsen nicht vorher in viel Salzwasser blanchiert werden? Der Farbe wegen? Ich gehe dann mal Erbsen zählen.... Eine Arbeit, die ich mir nie gemacht habe, da TK ja so einfach ist.

Sebastian Dickhaut
Guten Sprung…

…Aphrodite. Majoran ist auch robuster als Basilikum, aber ich würde ihn trotzdem nicht ans Pesto machen. Es darf dann halt nicht kochen, wie auch hier. In Frankreich gibt es aber sogar eingekochte Kopfsalatherzen in Gläsern zu kaufen. Bin gespannt auf die Romana-Version, vielleicht probier ich die auch. Dann würde ich aber länger mitgaren. Die Erbsen sollen vor allem dem Reis Geschmack geben, daher ohne blanchieren. Und frische Erbsen - da schmeckt schon besser. Bis später.

Sebastian Dickhaut
Der Weg zum Weg

Weil Verlinkung im Rezept nicht geht: Hier steht, wie die Idee entstand und wie sie weiterentwickelt wurde.

JulietteG
Ich verwandelte mich heute in ein Testkaninchen...
RISIBOTTO GRÜN oder Das nicht mehr unperfekte Testrezept mit Reis, Erbsen, Kopfsalat und eher nicht Minze  

und habe Deinen Rezeptvorschlag heute getestet, lieber Sebastian! Ich habe genau die Hälfte des Rezeptes zubereitet und als Hauptgang gegessen. War einfacher als vierteln und die verschiedenen Geschmackskomponenten sprachen dafür, dass keine weitere Beilage, welcher Form auch immer benötigt wird. Skeptisch war ich zuerst auch wegen des Salates, aber warum nicht... Mehr Bedenken hatte ich eher bezüglich der Minze, aber zunächst mal zu meiner Zubereitung (und dafür, dass ich sonst immer abwandle, war ich heute den Vorgaben sogar sehr treu, aber es ging ja gerade nicht um Abwandlungen, sondern um die Umsetzung :)):

Ich nahm eine große Schalotte und schwitzte diese ohne Deckel an. Das herrliche am Kochen ist doch einfach, wenn sich bereits im ersten Schritt ein wohliger Kochgeruch in der Küche breit macht, dafür genügt schon das Anschwitzen einer Schalotte. Und auch ohne Deckel bekommt man sie doch eigentlich ganz einfach glasig gebraten! Danach erst mal den Reis in die Pfanne, gut durchrühren, 1 Minuten weiter rühren und dann die Erbsen dazu. Ich empfand es irgendwie schöner, wenn der Reis erst mal allein den Platz in Pfanne hat.

Auf meine Reismenge verwendete ich 400 ml Brühe, also auf die Gesamtmenge gerechnet 800 ml, was sicherlich auch daran lag, dass ich nach 10-12 Minuten noch nicht mit meinem Risotto fertig war. Meines Erachtens benötigt der Reis insgesamt 20 Minuten. Außerdem habe ich zunächst nur 250 ml Brühe daran gegeben und im Anschluss den Rest. Das mache ich immer so und wollte daran heute nichts ändern. Nach ca. 18 Minuten habe ich also den Salat (bei mir ein Salatherz) und die Minze hinzugefügt. Kurz untergerührt... (Ich sehe gerade, dass eigentlich erst die Butter dran war, aber bei solchen Feinheiten bin ich großzügig). Und dann kommt eigentlich meine größte Abwandlung... Jetzt noch so viel Butter darunter??? Das meine ich nicht aus Diättechnischen Gründen, da bin ich entspannt, aber das war mir doch zu viel. Also noch ein kleiner Esslöffel Butter dazu und dafür aber 20 g Parmesan (gehört für mich bei Risotto einfach dazu und warum sollte das hier nicht passen?)! Passte nämlich... :) Achja, und den Salat habe ich vorher nicht mit Zitrone und Salz mariniert, sondern pur dran und zwar aus zwei Gründen: zum einen weiß ich gar nicht, warum ständig Zitrone an irgendwelche Gerichte muss, war nämlich auch so gut und das Salz wollte ich lieber im Zweifel am Risotto selbst dosieren. Mit Minze und co. musste man ja erst mal schauen, wie sozusagen alles aufeinander reagiert.

Nun zum Geschmack: außergewöhnlich interessant (und damit meine ich nicht dieses interessant, dass verwendet wird, wenn es mal nicht so schmeckte, sondern ein wirklich sehr positives interessant!) und lecker. Allerdings würde ich nächstes Mal ein Stück Hähnchen dazu braten und das Risotto nicht als alleiniges Gericht essen, denn dafür ist auf Dauer mit den verschiedenen Geschmackserlebnissen fast zu interessant... Hm, das kann ich jetzt irgendwie schlecht beschreiben... Ganz alleine war es einfach zuviel... Aber als Beilage wirklich gut.

So, ich hoffe, lieber Sebastian, dass war nicht Dir nicht zuviel Eigeneinbringung von mir, aber das ist grundsätzlich meine Art zu kochen. :)

Übrigens ein Gedanke, der mir den ganzen Tag im Kopf rumschwirrte: Salat auf andere Art und Weise... Da fiel mir ein, dass ich vor einiger Zeit in einem Restaurant als Amuse Gueule unter anderem ein Sorbet vom Ceasars Salad hatte (übrigens sehr lecker). Im Zusammenhang mit der heutigen Parmesanhinzufügung kam der Gedanke wieder... Warum eigentlich nicht mal Risotto à la Ceasars Salad??? Ich würde erst etwas Bacon in einer Pfanne anrösten, wieder heraus nehmen, noch etwas Butter, Schalotte und Risotto hinein, das den "Anbrat-Bacon-Geschmack" aufnehmen kann. Eher mit Hühner- als Gemüsebrühe zubereiten, am Ende Salat drunter und auf dem Teller Bacon oben drüber (Croutons zum Risotto gingen mir dann doch zu weit, aber crunchig ist es trotzdem)... Natürlich ordentlich Parmesan unter das Risotto... Zwar zeichnet sich der Salat vor allem durch das Dressing aus, aber die Idee gefällt mir irgendwie! Probiere ich mal aus!

 

JulietteG
Ach ja, bezüglich der Erbsenmenge...

Ich hatte eher 100 g Erbsen aus 250 g Schoten... Im Internet habe ich vorhin jedoch gelesen, dass jemand für 300 g Erbsen ein ganzes Kilo Schoten verwendet... Vielleicht ist das immer etwas unterschiedlich??!! Aber von der Mengenkomposition war es so sehr gut!

JulietteG
Jetzt habe ich gerade meine Küche gemacht...

und bevor ich meine Reste in Tuppertöpfchen abfülle, nasche ich meistens noch mal kurz... Jetzt weiß ich auch, was mich die ganze Zeit etwas gestört hat und auf Dauer wirklich zu aufdringlich wurde... Es war die Minze! Das wollte ich vorhin schon mit "es würde auf Dauer zu interessant" ausdrücken, aber ich manche Dinge bedürfen kurzer Bedenkzeit! Insgesamt würde ich persönlich vielleicht lieber Petersilie oder ein anderes Kraut für das Rezept verwenden... Die Minze ist wirklich insgesamt too much! Das Rezept klingt dann zwar nicht mehr so abgefahren, aber das muss doch auch nicht sein, oder? Und mein Ceasar Salad Risotto reizt mich immer mehr! Wird es die Tage geben! ;) 

 

P.S.: Die 300g Erbsen im Verhältnis zu ein Kilo Schoten passt ja auch zu Deiner Rechnung, lieber Sebastian! Hörte sich auf die Menge hochgerechnet nur so viel an... Naja, die liebe Mathematik und ich werfe dafür einen verschämten Blick auf den Boden! ;)

Aphrodite
Reis muss quellen....
RISIBOTTO GRÜN oder Das nicht mehr unperfekte Testrezept mit Reis, Erbsen, Kopfsalat und eher nicht Minze  

... und wenn der Deckel drauf bleibt, bleibt er drauf. So einfach kann Reiskochen sein. Und warum muss an Reis immer Parmesan? Hier fehlt er nicht. Die Butter hebt den Geschmack und ist so bestimmt nicht mehr Fett als mit Käse. 500 g Schoten ergaben 200 g Erbsen. 4 Stängel Minze waren bei mir 18 Blatt. Ein kleiner Kopfsalat waren dann 150 g geputzter Salat. Der Reis hätte für meinen Geschmack suppiger sein können. Einen Tick mehr Zitronensaft habe ich genommen. Schön war der Salat, der einfach so zusammenfällt. Gekocht habe ich nach dem Rühren nichts mehr, sondern den Reis so wie er war im Topf stehen lassen. Die Minze haute etwas durch.

Aphrodite
Grüner Reis mit Salatjus.
RISIBOTTO GRÜN oder Das nicht mehr unperfekte Testrezept mit Reis, Erbsen, Kopfsalat und eher nicht Minze  

Alternativ hatte ich noch Romanaherzen gekauft. Doch was nun damit? Einen Kopf habe ich in Butter und einem Schluck Weißwein blanchiert. Salz und Pfeffer dazu und püriert und den Saft durch ein Sieb passiert. Gemüsefond wäre gut gewesen. Doch den hatte ich nicht mehr. Vielleicht ginge auch Zitronensaft. Das Ganze unter den Reis gerührt und etwas darüber geträufelt. Hat mir so besser gefallen, da der Minzgeschmack sich nicht mehr verselbständigt hat. Mit dem Salat kann man verschwenderischer sein. Und beim Reis habe ich die Eieruhr gestellt: nach 12 min. bissfest auf den Punkt.

Grünen Reis gibt es als Rohprodukt. Hat den schon mal jemand probiert?

 

Sebastian Dickhaut
Wow…

…JulietteG und Aphrodite, dass ich da nicht früher draufgekommen bin, Euch zu fragen. Besonders toll finde ich die Beschreibung Eurer eigenen Weiterentwicklungen, das hiflt beim Weiterdenken. Ich glaube ja, dass die Zitrone die Minze auffängt, Juliette, und dass ich auf sie stehe, steht ja groß auf einem meiner Kochbücher dick drauf ;-) Aber es scheint wohl so, dass die Minze doch zu sehr dominiert, Aphrodites Jus-Idee ist da vielleicht ein Weg. Flüssigkeitsmenge auf 1l erhöhen ist mir sehr sympathisch, das misst sich leichter. Klar, dass es nach der Nach-und-nach-Methode noch mehr sein muss.

Cesar Salad Risotto, das klingt auf Anhieb gut. Da kommen ja auch noch Sardellen ins Dressing, die würde ich dann mit den Zwiebeln andünsten, mache ich bei Sugo auch immer. ich hab mal ein Risotto mit Wirsing und Pancetta gemacht, das war schon fein. Wir bleiben dran - ich mach mich am Wochenende dran, dank Eurer Vorarbeit.

JulietteG
An Sardellen...

hatte ich nebenher auch gedacht, aber war und bin mir nicht ganz sicher, ob das mit dem Speck harmoniert... Aber ich probiere es morgen aus, denn die Rezeptidee geht mir gar nicht mehr aus dem Kopf... Ein Salatherz habe ich noch im Gemüsefach liegen und Sardellen sind auch im Kühlschrank, Parmesan sowieso, Speck noch dazu kaufen und los geht es... Dazu eine gebratene Hähnchenbrust (wird schließlich auch gerne zu dem Salat serviert) und als Dekotopping neben dem Speck noch ein Parmesanplätzchen (also einfach Parmesan geraspelt dünn auf Backpapier im Ofen gebacken)! Ich freue mich schon darauf! Den Salat-Jus behalte ich mir dann für etwas anderes vor... Alles auf einmal geht ja schließlich leider nicht immer! ;)

JulietteG
Ich habe es heute probiert...
RISIBOTTO GRÜN oder Das nicht mehr unperfekte Testrezept mit Reis, Erbsen, Kopfsalat und eher nicht Minze  

und war begeistert! Allerdings habe ich die Sardelle weggelassen. Zum einen gehört sie nicht zum ganz ursprünglichen Rezept (was der Speck zwar auch nicht tut), aber mit zwei salzigen Komponenten, dem Speck und Parmesan, mochte ich nicht noch eine weitere salzige Zutat hinzufügen, das hätte selbst meinen salzliebenden Geschmack zu sehr herausgefordert. Bezüglich der Zubereitung verweise ich auf mein Rezept. Dazu hatte ich noch ein Hähnchenbrustfilet ( wie immer in Kikok-Qualität).

JulietteG
Mit Hähnchen
RISIBOTTO GRÜN oder Das nicht mehr unperfekte Testrezept mit Reis, Erbsen, Kopfsalat und eher nicht Minze  

...

Aphrodite
Das macht jetzt neugierig.

Caesar Salad ist ohne Speck und Sardelle? Und tatsächlich! Erst der Bruder von Caesar Cardini fügte Anchovies zu und nannte ihn dann aber Aviator's Salad. Ich war schon mal in Tijuana und San Diego und muss mich jetzt erst einmal auf Spurensuche begeben...

Sebastian Dickhaut
Fein...

...schaut das aus, JulietteG, werde mich demnächst dran machen. Vielleicht auch im Aviator-Style. Da ich am Samstag meinen Marktbesuch und überhaupt das Rausgehen gestrichen habe wegen Dauerplatzregen, warenfürs Abendessen keine frischen Erbsen und Minze im Haus, dafür Blutwurst und Nektarinen. Mehr dazu nächste Woche, lasst Euch überraschen.

Sebastian Dickhaut
Risi Bisi Reloaded
RISIBOTTO GRÜN oder Das nicht mehr unperfekte Testrezept mit Reis, Erbsen, Kopfsalat und eher nicht Minze  

So, das hat jetzt doch zwei Wochen gedauert, nicht mit dem Kochen, aber mit dem Schreiben. Das ist dann auch noch so eine Sache, die zum Rezeptentwickeln dazu gehört - das Ändern. Und da ich grad an einem neuen schnellen Basics bin…

 

Jedenfalls war ich vor zehn Tagen in der Kleinstadt, als es ans Kochen ging, und da habe ich weder frische Erbsen noch Minze bekommen (war aber auch wieder nicht auf dem Markt). Dafür gab es neben den TK-Erbsen (300-g-Packung, die 150 g gibt es kaum) einen Pack mit 8 Tiefkühlkräutern die zusammen fast die Originalbesetzung der Grünen Soße ergeben, sogar mit Pimmpinelle und Borretsch.

 

So gab es also Risi Bisi Reloaded mit 150 g TK-Erbsen angesetzt mit 1l (statt 750 ml) Gemüsebrühe und der Hälfte der 50-g-Kräuterpackung im Finish. Frische Zitronenmelisse oder etwas Basilikum (den hatte ich ursprünglich im Wagen) wären sicher auch gut gewesen, Petersilie wäre mir zu dominant, glaube ich.

 

Ds Ergebnis fand ich gut und es kam gut an, fließender Risoto mit einem sehr erfrischend leichten Touch, wobei ich das Minze-Problem sehe. Sehr gut gefallen hat mir der Kopfsalat darin, der noch ein klein bisschen knackte und fein schmeckte - Romana hätte mich hier gestört, glaube ich. Dafür gibt’s dann bald Cesar’Gs Risotto.

 

Frage 1: Heißt es Risi Bisi oder Risi Pisi?

Frage 2: Wie soll unser Rezept heißen?

JulietteG
Beides möglich...

lieber Sebastian, ich hatte das vor einiger Zeit schon mal nachgeschaut, weil Du immer Risi Pisi geschrieben hast, ich verwundert war und dachte, dass Du es ja wissen musst. Risi Bisi (bzw. Risi e Bisi) ist wohl die verbreitere Variante und ich würde sie auch vorziehen. Das andere erinnert, gerade weil das "s" etwas betont wird in der Aussprache, etwas an menschliche Ausscheidungen (ja, ich drücke mich immer sehr freundlich aus)! :)

Zu der Bezeichnung: Erster Gedanke war "Ribisotto". Das Ganze hat den kleinen feinen Hacken, dass das eigentliche Risi Bisi auf Risottobasis entsteht. Aber mittlerweile kennen das Gericht (meines Erachtens) die meisten eher als gekochten Reis mit Erbsen. Also wäre es schon aufmerksamkeitserregend (und leider macht ein gutes Rezept ja auch den Namen aus, zumindest reagiert man auf Neues, was man noch  nicht gehört hat).

Zweite Variante (zumindest nach Deiner Zubereitung): "Kräutersalat im Risotto"

Ich bevorzuge die erste Variante, denn in gewisser Weise ist es eher ein Eye-Catcher.

Liebe Grüße, Juliette

P.S.:  Sorry, wenn ich das noch loswerden muss, aber ich würde das Rezept eher mit der Angabe von frischen Erbsen und Kräutern veröffentlichen (vielleicht in Klammern der Hinweis auf die Alternative). Zumindest hätte ich es sonst, ehrlich gesagt, nicht nachgekocht. Man fragt nach Meinung: Ich gebe meine (manchmal leider) immer zu! Aber wenn das Kochbuch auf Kochmuffel abstellt vielleicht auch möglich! Das bin ich aber gar nicht... :)

Aphrodite
(grünes) Risotto mit Kopfsalat.

Wäre ein Namenvorschlag. Es gibt Rezepte, da ist das Risotto wirklich grün. Der Ursprung von Risi Bisi soll eine Suppe gewesen sein. Die Variante mit Zitronenmelisse werde ich probieren und vielen anderen grünen Kräutern. Vielleicht wird es dann grün.

Sebastian Dickhaut
A dish is born: Risibotto grün

So, jetzt habe ich das Ganze mal augefrischt mit mehr Brühe und anderen Kräutern und vor allem dem Namen - Ribisotto klang mit zu sehr nach Ribisel, JulietteG (wobei Johannisbeeren sicher auch mal einen Versuch wert wären - Traubenrisotto ist jedenfalls fein), und umgedreht klingt’s zwar nicht ganz so nett, aber eigentlich fast echter, oder?

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