Homepage Rezepte Ungarisches Gulasch mit Paprika und Majoran

Rezept Ungarisches Gulasch mit Paprika und Majoran

Ein echter Klassiker aus Ungarn. Da der Fleischsaft durch Wärme an Sämigkeit und Geschmack gewinnt, schmeckt Gulasch nach jeden Aufwärmen besser.

Rezeptinfos

mehr als 90 min
mittel
Portionsgröße

Für 4 Personen

Zutaten

Portionsgröße: Für 4 Personen

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln schälen und in 1 cm große Würfel schneiden. Paprikaschoten waschen, halbieren, entkernen und weiße Samenwände entfernen. Die Hälften in 1 cm breite Streifen schneiden.
  2. Das Fleisch in etwa 5 cm große Stücke schneiden. In einer großen Schüssel mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Mit Mehl bestäuben und kräftig durchmischen.
  3. Das Öl in einem großen Topf (28 cm Ø) erhitzen. Die Fleischstücke darin von jeder Seite 2 Min. scharf anbraten. Die Zwiebeln zugeben und 3 Min. mitbraten. Tomatenmark einrühren und bei mittlerer Hitze etwa 10 Min. unter Rühren rösten. Mit einem Schuss Wein ablöschen und etwa 2 Min. einkochen lassen. Den restlichen Wein zugießen und wieder 2 Min. einkochen lassen.
  4. Den Bratenfond zugießen. Das Gulasch aufkochen und abgedeckt bei schwacher Hitze 2 Std. schmoren lassen. Die Kartoffel waschen, schälen und fein reiben. Mit den Paprikastreifen ins Gulasch rühren. Noch etwa 1 Std. weitergaren, bis das Fleisch beim Hineinstechen weich ist.
  5. Für die Würzmischung das Paprikapulver mit einem Schuss kaltem Wasser verrühren. Knoblauch schälen und möglichst fein hacken. Majoran waschen, trocken schütteln und fein schneiden. Knoblauch, Majoran, Zitronenschale, Kümmel und Cayennepfeffer in die Paprikapaste rühren.
  6. Das Gulasch offen noch 10-15 Min. sämig einkochen lassen. Gegen Ende der Garzeit die Würzmischung einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Gulasch auf vorgewärmten Tellern mit Salzkartoffeln, Reis oder Nudeln servieren.

Die Geschichte des ungarischen Gulasch:

Wer es klassisch ungarisch mag, der bereitet sein Gulasch auf jeden Fall mit Rindfleisch zu. Denn daher stammt auch der Name, der sich vom ungarischen „gulyá“ (Rinderherde) bzw. „gulyás“ (Rinderhirte) ableitet. Im Mittelalter noch ein Arme-Leute-Essen erlangte es im 18. Jahrhundert auch in der gehobenen Klasse immer mehr an Beliebtheit und verbreitete sich von da an in ganz Europa. Im Laufe der Zeit haben sich viele Abwandlungen des klassischen ungarischen Gulasch entwickelt, aber wir finden, keine schmeckt so gut wie das Original. Die Paprika bzw. das Paprikagewürz fand übrigens erst im 19. Jahrhundert ihren weg ins ungarische Gulasch, nachdem sie während der türkischen Besatzung auch in Ungarn angepflanzt wurde.

Tipps für das perfekte Gulasch: 

Das ungarische Gulasch zeichnet sich vor allem durch das zarte Fleisch aus. Dafür muss es aber lange genug schmoren. Nimm dir also genügend Zeit, um dein Gulasch langsam zu garen. Neben der Garzeit ist die Qualität des Fleisches entscheidend für die richtige Konsistenz des Fleisches. Am besten lässt du es dir daher vom Metzger frisch schneiden oder du zerkleinerst es zu Hause selbst in mundgerechte Stücke.

Die passende Beilage zum Gulasch:

In Ungarn wird Gulasch gerne mit Nokedli (Spätzle) serviert. Es schmecken aber auch Nudeln, Salzkartoffeln oder Reis zum ungarischen Gulasch. 

 

Lust auf mehr? Dann probiere auch das Kesselgulasch Rezept aus dem GU Kochbuch "Partyvergnügen". Genauso wie das berühmte Szegediner Gulasch hat es seinen Ursprung in der ungarischen Küche.

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