Homepage Rezepte Wickelbrot

Zutaten

200 g Gerstenvollkornmehl oder Dinkelvollkornmehl
1 Pck. Trockenhefe
1 Pck. Trockensauerteig (15 g)
1 TL Salz
1 TL Zucker
5 EL Öl
ca. 200 ml warmes Wasser
100 ml warmes Bier

Rezept Wickelbrot

Zugegeben Sie benötigen etwas Fingerspitzengefühl, um das Brot so perfekt, wie in diesem Kochbuch zu wickeln. Doch das Wickelbrot schmeckt auch ohne Perfektion.

Rezeptinfos

mehr als 90 min
400 kcal
mittel

Für 1 Brot von 650 g

Zutaten

Portionsgröße: Für 1 Brot von 650 g

Zubereitung

  1. Für den Teig die beiden Mehlsorten in einer Schüssel mit Trockenhefe, Trockensauerteig, Salz, Zucker und Estragon mischen. Öl, Wasser (bis auf eine halbe Tasse, ca. 50 ml) und Bier verrühren, zum Mehl gießen und den Teig mit dem elektrischen Knethaken oder einem Kochlöffel 3 Min. kräftig rühren. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen. Den Teig mit leicht bemehlten Händen ca. 10 Min. lang zusammenfalten und zusammendrücken, dann zu einer Kugel formen und in eine bemehlte Schüssel legen. Zugedeckt ca. 3 Std. warm ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  2. Für die Füllung die weiche Butter schaumig rühren. Die Kräuter waschen und trocken schütteln. Petersilienblättchen und Dillspitzen abzupfen und mittelfein hacken. Schnittlauch in Röllchen schneiden. Die Kräuter mit der Butter mischen.
  3. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Quadrat von ca. 30 cm ausrollen. Die Füllung daraufstreichen, dabei ringsum einen etwa 3 cm breiten Rand frei lassen. Den Teig aufrollen und mit der Naht nach unten auf ein gefettetes Blech setzen. Mit der Schere von oben im Abstand von 1 cm den Teig tief ein-, aber nicht durchschneiden. Die entstandenen Teigscheiben abwechselnd nach rechts und nach links auseinanderschieben. Das Brot zugedeckt ca. 2 Std. warm ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  4. Den Backofen auf 200° vorheizen (Umluft nicht geeignet). Das Eiweiß leicht anschlagen und das gegangene Brot damit bestreichen. Das Blech auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben und das Brot in ca. 35 Min. goldbraun backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Ein Rezept von

Rezept bewerten:
(2)

Kommentare zum Rezept

Superlecker

Nicht nur sehr lecker sondern auch was fürs Auge.

Danke für dieses tolle Rezept.

LG

Fiorella

Von der Machart...

erinnert dieses Brot an Franzbrötchen. Da es mit Kräutern nicht universell einsetzbar ist, werde ich eine Mohnfüllung nehmen. Den Hefeteig habe ich kalt angesetzt und lasse ihn über Nacht kühl stehen. 100 g Sauerteigansatz habe ich gefroren wie er ist kleingehakt und untergemengt. Mal sehen, wie lange ich mit der kalten Führung brauche. Ich könnte mich jetzt an das Rezept halten. Doch alle Brote sind nach Schema F. Es werden nur die Zutaten variiert. Und dann ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich die Brote werden. Eine Perlenschnur, an der man sich gut entlang hangeln kann. Bei mir Prosecco statt Bier. Aber das ist nebensächlich.

Knusper, knusper, knäuschen...

Mehr Vollkorn, wie ich in dieses Brot gepackt habe, geht eigentlich gar nicht. Den Teig hätte ich noch bis zum Wochenende stehen lassen können. Das schafft die Hefe nicht. Aber als Fladen gebacken, ist das Brot dann auch ganz nett. Brotbacken geht anders, ich weiß. Es duftet ungemein.

Alles beginnt mit dem Mehl

Schon länger ruht dieses Rezept in meinem Kochbuch. Gerstenmehl?! Tja, manchmal ist es einfacher als man denkt. Da besuchte ich doch kürzlich mein norwegisches Heimatland, schlich ganz ahnungslos um das Kornregal ... und wie selbstverständlich steht dort Gerstenmehl.

 

Ein wahrer Tourist kauft in Norge einen Troll oder Schokolade. Ich bringe mir immer Wolle mit und Mehl. Jedes Mehl gibt es selbst in kleinsten Läden in verschiedenen Mahlstufen. Roggenmehl, bei uns satt dunkelbraun, ist dort eher grau. Ich mag und importiere es trotzdem.

Keine Hefe im Haus

Also mute ich alles meinem Sauerteig zu. Er schafft das sogar in vorgegebener Zeit.

 

Bis hierher

alles gut. Der Anblick direkt vor dem Backen.

Der Geschmack

außergewöhnlich. Leichte Bitternote durch die Gerste. Nicht unangenehm, nur ungewohnt. Krume und Kruste perfekt. Viel Schnittlauch und ein paar Röstzwiebeln drin, erfrischend. Und die Butter kommt durch. Alle waren zufrieden und haben gut gegessen. Schade, dass die Form nicht gehalten hat. Auf jeden Fall war das eine Erfahrung. Jetzt muss ich nachdenken, wie ich das restliche Gerstenmehl verarbeite. Mir wird was einfallen.

Mit Honig oder Matjes

Wir haben es probiert zu Salat, zu Suppe und zu Würstchen. Alles OK. Aber nun weiß ich, womit ich es am liebsten mag: mit Matjes plus Zwiebeln oder mit Honig, hihi.

Anzeige
Anzeige
Login