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Rezept Borschtsch

Die Basis für diese russische Kohlsuppe - im Original auch barszcz oder boršč genannt - ist eine kräftige Fleischbrühe. Bei klirrender Kälte eine wärmende und sättigende Mahlzeit.

Rezeptinfos

mehr als 90 min
445 kcal
mittel

Für 4 Personen

Zubereitung

  1. Für die Brühe das Fleisch und die Knochen abbrausen und mit so viel Wasser in einen Suppentopf geben, dass alles gut bedeckt ist. Bei starker Hitze einmal aufkochen lassen, dann durch ein Sieb abgießen, Topf auswaschen. Fleisch und Knochen abbrausen und wieder in den Topf legen, gut 2 l Wasser dazugießen. Bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen, dabei den aufsteigenden Schaum immer wieder abschöpfen.
  2. Inzwischen Zwiebel, Möhre und Petersilienwurzel schälen, den Lauch längs einschneiden, waschen und putzen. Alles in grobe Stücke schneiden, mit Pfefferkörnern und Lorbeerblatt in die Brühe geben und zugedeckt bei geringer Hitze 2 Std. 30 Min. köcheln lassen, dabei nach der Hälfte der Kochzeit salzen und pfeffern. Dann das Fleisch herausnehmen, die Brühe durch ein Sieb gießen und auffangen.
  3. Für die Einlage die Zwiebeln schälen und klein würfeln. Rote Beten, Möhren und die Petersilienwurzel schälen und getrennt mit der Küchenreibe (oder noch besser mit der Küchenmaschine) in dünne Streifen (Julienne) hobeln. Den Majoran abbrausen und trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und fein hacken.
  4. Die Butter im Suppentopf zerlassen. Zwiebeln hineingeben und bei mittlerer Hitze andünsten. Die Möhren und Petersilienwurzel dazugeben und unter gelegentlichem Rühren 2 Min. mitdünsten. Dann die Roten Beten dazugeben, das Mehl darüberstäuben und unter Rühren alles weitere 3 Min. andünsten. Die Brühe (es sollten mindestens 1,5 l sein, ansonsten mit etwas Wasser auffüllen) angießen, Majoran und Lorbeerblätter dazugeben, salzen und pfeffern. Zugedeckt 30 Min. bei geringer Hitze köcheln lassen.
  5. Suppenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden, in den Topf geben und 10-15 Min. mitkochen, bis das Gemüse gar ist. Den Dill abbrausen und trocken schütteln, die Spitzen abzupfen, fein hacken und gründlich unter die Sahne rühren. Borschtsch mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe auf Teller verteilen und jeweils einen Klecks Dillsahne daraufgeben. Dazu Brot oder grob zerdrückte mehligkochende Salzkartoffeln reichen (davon jeweils etwas in die Suppe geben).

Ein Rezept von

Rezept bewerten:
(1)

Kommentare zum Rezept

Alles falsch...

Originele Zutaten: Fleisch(egal welches),Rotebeete,Zwiebel,Karotten,Pasternaken(petersilienwurzel)aber auch nicht immer; Kartoffel,Paprika,Weiskohl,Knoblauch,Petersile,Dill,Tomaten(Tomatensaft)

Öl(Butter,Smalz),Lobeerbläter,Pfeffer!!!Kein Majoran oder Essig.

Pastinake - Petersilienwurzel ?

Erst gestern habe ich wieder eine Petersilienwurzel verarbeitet. Pastinake ist m.E. Wisssens ein anderes Gemüse, schaut nur sehr sehr ähnlich aus, Petersilienwurzel schmeckt eher ein wenig scharf und Pastinake ist mehlig.  Beides gehört in mediterranen Ländern zum Suppengemüsebund.

Majoran im Borschtsch?

Majoran würde ich ebenfalls nicht an den Borschtsch geben (habe ich noch nie gehört), dafür aber reichlich Dill und Petersilie. Wenn ich Borschtsch koche, gebe ich außerdem ein kleine Menge Tomatenmark, Tomatensaft oder frische Tomate (muss aber nicht), reichlich Lorbeerblätter, eine Prise Zucker, Knoblauch, viel Pfeffer und nach Möglichkeit Kohl (Weißkohl oder den feineren Spitzkohl) hinzu und auf jeden Fall Petersilienwurzel und schmecke am Ende mit etwas mildem Essig ab. Bei uns in der Familie hat Borschtsch immer eine feine säuerliche Note (das gilt auch für die polnische Variante Barszcz). Manchmal wird dem Borschtsch auch Speck hinzugefügt, das finde ich aber überflüssig, die Suppe hat auch ohne den Speck schon genug intensiven Eigengeschmack.Borschtsch ist eines meiner absoluten Lieblingsgerichte. Diese kräftige Suppe weckt gerade in der kalten Jahreszeit auf jeden Fall wieder die Lebensgeister! (am besten mit einem Glas Wodka dazu :-) )

Brühe kocht.

Zunächst hatte ich mir einen viel zu kleinen Topf gegriffen. Beim Aufkochen flockt Eiweiß aus. Das Fleisch habe ich dann in einen größeren Topf mit kaltem Wasser umgebettet und das Wasser aus dem kleinen Topf abgesiebt, dazugeschüttet und alles wieder langsam erhitzt. Jetzt schäumt nichts mehr. Klassische Gerichte kann ich nicht kochen. Da reiß ich mir fast immer ein Bein aus. Ich lass es kochen und morgen mache ich mir Gedanken um den Rest. 

Ein großer Topf Brühe!

Möhren, 1 Kartoffel, 2 kleine Rote Beeten und etwas Weißkohl kleingeschnitten und zusammen mit einer Zwiebel angebraten. Brühe dazu, köcheln lassen, Fleisch wieder dazu und fertig war die Suppe. Den Rest Brühe und Fleisch friere ich ein und koche anderes damit.

 

An diesem Rezept hat mich die detaillierte Beschreibung der Zubereitung interessiert. Die Zutaten selbst können ja zubereitet werden, wie man mag.

Meine Kamera mag kein Rot. Es ist dann immer erstaunlich, wo die ganze Farbe bleibt.

Klassischer russischer Eintopf?

Das  GU-Rezept verspricht den klassischen Rote-Bete-Eintopf aus Russland. Meiner Kenntnis nach sind die Pflichtzutaten Rote Bete und Weißkohl. Das Gewürzkraut Majoran (bevorzugt zu Schwein) hat in diesem "klassischen" Eintopf schlichtweg nichts zu suchen.

@Liebstöckel,

 

man scheint sich an solcherlei Vorbehalte nicht zu stören. Ursprünglich kam die Suppe aus Polen und wurde gerne in Russland gekocht. Link-Fenster geh' auf - hex, hex! - Seite noch mal neu geladen!

 

Rote Bete und Kohl. Die wenigsten werden sich den Luxus geleistet haben, Fleisch dazu geben zu können. Ich habe den Majoran weggelassen, weil es nicht mein bevorzugtes Würzkraut ist. Aber Dein Hinweis war wie immer sehr fundiert. Tanja Dusy wird eine andere Sicht auf die Dinge haben.

 

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