Homepage Rezepte Johannisbeerkuchen mit Baiserhaube

Zutaten

1 TL Vanillezucker
85 g Puderzucker
225 g Mehl
125 g Zucker
Fett für die Form

Rezept Johannisbeerkuchen mit Baiserhaube

Rezeptinfos

30 bis 60 min
215 kcal
leicht

Für 1 Springform (26 cm Ø)

Zutaten

Portionsgröße: Für 1 Springform (26 cm Ø)

Zubereitung

  1. Die Johannisbeeren verlesen, waschen und von den Rispen streifen. In einer Schüssel mit dem Vanillezucker mischen und beiseitestellen. Den Backofen auf 180° vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier belegen und den Rand einfetten. Für den Teig die Butter mit 75 g Puderzucker und dem Eigelb mit den Schneebesen des Handrührgeräts glatt verrühren. Das Mehl dazugeben und die Zutaten rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig auf wenig Mehl ausrollen und in die vorbereitete Form legen, dabei einen ca. 3 cm hohen Rand formen.
  2. Die Semmelbrösel mit dem übrigen Puderzucker mischen und in einer Pfanne leicht anrösten. Etwas abkühlen lassen und auf dem Teig verteilen. Für das Baiser die Eiweiße mit 1 Prise Salz und dem Zucker über dem heißen Wasserbad steif schlagen. Die Johannisbeeren behutsam unter die Hälfte der Baisermasse mischen, in die Form geben und glatt streichen.
  3. Den Kuchen im heißen Ofen (Mitte, Umluft 160°) ca. 20 Min. backen. Herausnehmen und die übrige Baisermasse wolkenartig darauf verteilen, dabei einige Spitzen hochziehen. Weitere 20-25 Min. backen – das Baiser eventuell mit Backpapier oder Alufolie abdecken, damit es schön hell bleibt. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschneiden ca. 10 Min. in der Form abkühlen lassen.

Wie lange ist Johannisbeerkuchen haltbar?
Auf die Plätze, fertig, lecker! Frisch gebackener Johannisbeerkuchen ist, wenn Sie ihn an einem kühlen dunklen Ort aufbewahren, in jedem Fall 2-3 Tage haltbar.

Der Baiser für sich genommen ist sogar noch deutlich länger haltbar, aber der Kuchenteig mit den Beeren zieht erfahrungsgemäß bereits nach einem Tag etwas Feuchtigkeit und sollte dann rasch verzehrt werden.

Generell können Sie diesen Obstkuchen, der mit einem klassischen Mürbeteig bestehend aus Zucker, Ei, Mehl, Butter und einer Prise Backpulver sowie Salz - zubereitet wird, aber auch problemlos einfrieren. Allerdings sollten Sie in diesen Fällen eher auf ein Rezept ohne Baiser zurückgreifen, da der Baiser beim Einfrieren und wieder Auftauen seine Knusprigkeit verliert. Und das wäre dann in jedem Fall schade, denn diese Kreation aus dem Backofen ist so lecker!
 
Wie gelingt mir Johannisbeerkuchen wie vom Bäcker?
Das Geheimnis eines guten Kuchens mit Beeren liegt zum einen im perfekten Mürbeteig und zum anderen natürlich an den kleinen roten Früchtchen selbst. 

Wenn Sie unsere Tipps für die Zubereitung von Mürbeteig beachten, kann aber im Grunde nichts schief gehen. Verarbeiten Sie alle Zutaten möglichst kalt und schnell - je rascher man arbeitet, desto besser wird die Konsistenz des Mürbeteigs. Geben Sie der süßen Masse zudem ausreichend Zeit zum Ruhen - natürlich im Kühlschrank! So ist er dann auch kalt genug um weiter verarbeitet zu werden. Entdecken Sie auch unser Grundrezept für Mürbeteig.

Die Beeren sollten möglichst frisch und unversehrt sein - und dem Genuss dieses herrlichen Sommerkuchens steht praktisch nichts mehr im Wege.
 
Egal ob Sie Ihren Johannisbeerkuchen lieber als Blechkuchen, als Torte oder aus der runden Springform genießen möchten, mit unseren Geling-Tipps kommen Sie Ihrem ganz persönlichen Beeren-Traum ein großes Stück näher.

Johannisbeerkuchen ist in ganz Deutschland beliebt, besonders aber auch in Süddeutschland. Entdecken Sie hier noch mehr Highlights der Bayerischen Küche.

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Lust auf mehr? Viele praktische Tipps rund ums Kuchen backen und noch mehr tolle Kuchen-Rezepte gibt's in unserem großen Kuchen-Special.

Ein Rezept von

Rezept bewerten:
(3)

Kommentare zum Rezept

Geschmacklich toll...

Leider etwas durchgeweicht, obwohl voll nach Rezept gebacken.

Meiner auch

Mein Kuchen war auch etwas durchweicht. Aber das Rezept ist einfach, der Kuchen geht schnell, schmeckt gut - und ist ja nicht wirklich misslungen. Mir fehlten noch die Haselnüsse, die ich vom schwäbischen Original zu kennen meine. Vielleicht saugen die was auf ...

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