Homepage Rezepte Persischer Safranreis mit Radicchio und Granatapfel

Zutaten

300 g Basmatireis
4 EL Butter
1/2 Bund Rucola
2-3 EL Olivenöl
1 EL Zucker
300 ml Portwein

Rezept Persischer Safranreis mit Radicchio und Granatapfel

Rezeptinfos

60 bis 90 min
585 kcal
mittel

Zutaten für 4 Personen

Zutaten

Portionsgröße: Zutaten für 4 Personen

Zubereitung

  1. Den Reis in einem Sieb kräftig abbrausen, bis das Wasser klar abläuft, und abtropfen lassen. Anschließend den Reis mit 1 l Wasser und 1 kräftigen Prise Salz in einen Topf geben und 5 Min. kochen lassen. Den Reis in ein Sieb abgießen, kalt abbrausen und abtropfen lassen. In einem kleinen schweren Topf 2 EL Butter zerlassen. Den Reis und ⅛ l Wasser dazugeben und den Safran unterrühren. Mit einem Kochlöffelstiel mehrere Vertiefungen in den Reis drücken. Den Deckel mit einem Küchentuch umwickeln, auf den Topf legen und den Reis bei sehr kleiner Hitze etwa 45 Min. dämpfen. (Am Ende der Garzeit hat sich am Boden eine goldbraune Kruste gebildet und der Safranreis ist locker und körnig.)
  2. In der Zwischenzeit die Pistazien hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten. Die Granatapfelkerne aus der Frucht brechen, dabei die weißen Trennhäute entfernen (Vorsicht, der Saft färbt!). Den Rucola verlesen, dabei die groben Stiele entfernen. Anschließend abbrausen, trocken schütteln und grob hacken. Den Radicchio putzen, abbrausen und trocken schütteln. Die Köpfe längs halbieren und die Stiele fächerförmig einschneiden, ohne sie dabei von den Blättern zu trennen.
  3. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Radicchio-Hälften darin rundherum anbraten. Den Zucker darüberstreuen und schmelzen lassen. Mit der Hälfte des Portweins ablöschen, die Flüssigkeit einkochen lassen und den restlichen Portwein angießen. Den Radicchio mit Salz und Pfeffer würzen und zugedeckt etwa 6 Min. schmoren. Die restliche Butter und die Granatapfelkerne untermischen. Den Radicchio mit dem Safranreis anrichten und mit Rucola und Pistazien bestreuen.

Ein Rezept von

Rezept bewerten:
(0)

Kommentare zum Rezept

Echter Safran.

Ich würde gerne mal dieses Rezept ausprobieren. Um Safran habe ich bisher immer einen großen Bogen gemacht. Färbt nicht und sieht nie so toll wie auf den Rezeptfotos aus - schmeckt nicht = muss dann auch nicht sein, war mein Resumee. 

Nun denke ich, dann habe ich wahrscheinlich auch noch nie echten Safran verwendet und nur das gestreckte Zeug. Werden von den Blüten nur die Stempel gepflückt, was eine Heidenarbeit ist, ist Safran sehr teuer und es reichen ein paar Fäden. Meist kommen aber noch die Blütenblätter dazu, was dann etwas billiger kommt. So wurde mir erzählt. 1 Gramm kann so zwischen 6 und 40 EUR kosten. Falls mir jemand von Euch eine Einkaufsquelle nennen kann, bin ich doch gleich dabei! Reine Stempel habe ich für knapp 10 EUR pro 0,5 Gramm gefunden. Die Spitzen bei I.H. für 10 EUR das Gramm. Sind Qualitätsunterschiede jetzt übertrieben? Mir muss man nur eine spannende Geschichte erzählen. Ich glaube ja fast alles.

Als Persien noch Persien war.

Persischen Reis kenne ich nur mit Kartoffelkruste. Und bei der Zugabe von Portwein muss wohl Laurence von Arabien seine Hände mit im Spiel gehabt haben. 

 

So schönen Radicchio hatte ich nicht und so ziemlich wenig Zutaten für dieses Rezept, was dann bei mir auch eher ein Risotto wurde wegen des Risottoreis, den ich mir kürzlich in rauen Mengen zugelegt hatte. 

Portwein hatte ich auch nicht und Radicchio karamelisieren lassen ist eine Sache. Bei zu viel Hitze werden die Blätter schnell braun. "Ich habe noch weißen Schokoladen-Likör!" Der ist süß und nimmt die Bitterstoffe. Kurz aufgekocht - duftet schokoladig - und den heißen Likör unter den Salat gerührt. Das reicht. Anbraten braucht man da nichts. Der Salat ist ein Traum.

Ich bin aber immer noch weit entfernt, dieses Rezept im Original zu kochen. Nächstes Mal!

Mit Treviso und echtem Safran unvergleichlich.

Mein Safran kommt aus dem Iran und ich habe mir zeigen lassen, was da normalerweise alles von der Blüte verwendet wird. Dann hatte ich noch einen Treviso erwischt und musste mich wieder daran machen, den persischen Reis zu kochen.

Mit Orangen...

Man braucht zum Bittersalat nur etwas süße Säure. Da haben mir heute filetierte Orangen gereicht. Treviso ist nicht so robust vom Geschmack wie Radicchio und passt viel besser zum Safranreis. Nur muss man mir bei Gelegenheit erklären, wie ich es schaffe, dass der Reis knusprig bräunt und nicht am Topfboden anbackt. Den heißen Topf in kaltes Wasser stellen! Als mir das wieder eingefallen ist, war es schon zu spät.

Food-Hack: So einfach lassen sich Granatäpfel entkernen

Anzeige
Anzeige
Login