Homepage Rezepte Schnelles Roggenbrot

Zutaten

20 g Hefe (ca. 1/2 Würfel)
50 g flüssiger Malzextrakt
300 ml Wasser
15 g Salz (ca. 1 EL)
150 g flüssiger Natursauerteig (selbst angesetzt oder im Beutel)
Backpapier für das Blech

Rezept Schnelles Roggenbrot

Rezeptinfos

mehr als 90 min
leicht

Für 1 Brot (à 900 g)

Zutaten

Portionsgröße: Für 1 Brot (à 900 g)

Zubereitung

  1. Die Hefe und den Malzextrakt in dem lauwarmen Wasser auflösen. Anschließend die Mehlsorten, das Salz und den Sauerteig zugeben und alles gründlich unterarbeiten. Den Teig 7 Min. in der Küchenmaschine (3 Min. auf langsamer, 4 Min. auf mittlerer Stufe) oder von Hand durchkneten.
  2. Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und abgedeckt 30-40 Min. gehen lassen. Zwischendurch zwei- bis dreimal zusammenfalten oder rund wirken.
  3. Den gegangenen Teig noch einmal rund wirken und etwas flach drücken, sodass ein runder Laib entsteht. Mit Mehl bestreuen und mit einem scharfen Messer viermal leicht einschneiden, sodass ein (an den Ecken nicht ganz geschlossenes) Quadrat entsteht. In die Mitte nach Belieben ein kleines Kreuz ritzen. Den Laib auf ein Blech mit Backpapier legen und noch einmal 30 Min. abgedeckt ruhen lassen.
  4. Inzwischen den Backofen auf 240° vorheizen (Umluft nicht empfehlenswert), dabei ein mit Wasser benetztes Blech mit erhitzen. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Blech herausnehmen, das Brot in den heißen Ofen (Mitte) schieben und 10 Min. anbacken. Danach die Temperatur auf 220° herunterregeln und das Brot in ca. 35 Min. fertig backen.

Ein Rezept von

Rezept bewerten:
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Kommentare zum Rezept

Schade

Dieses Brot ist leider schon das dritte aus diesem Kochbuch, das mir misslingt.

Es schmeckt viel zu stark nach dem Sauerteigansatz- so essigsauer, dass es ungenießbar war.

Die Backzeit, an die ich mich ganz genau gehalten habe, passt meiner Meinung nach auch nicht.

Schon beim Anbacken in den ersten 10 Minuten wird das Brot außen viel zu dunkel (was ich ehrlich gesagt schon zuvor befürchtet habe), die restlichen 35 Minuten muss man dann schauen, dass man es irgendwie noch durchbringt- und trotzdem war es innen noch lange nicht fertig danach.

 

Schade um die guten Zutaten!

Sehr viel Sauerteig.

@KleineKöchin, hast Du fertig gekauften Flüssig-Sauerteig verwendet? Ich mag den nicht, weil es wirklich so schmeckt wie Sauerteig pur. Hier zum Vergleich mal ein Rezept (auch ein 900 g Brot). Da reicht die Hälfte an Sauerteig. Das Roggenmehl ist zwar schwerer und der Anteil hier im Rezept höher, aber dann kann man getrost den Teig noch einmal falten und länger stehen lassen. 

Wenn Du einen Bäcker hast, den Du nach Sauerteig fragen kannst, legt er Dir die Menge für ein Brot zurück. Damit habe ich bisher die besten Erfahrungen gemacht. So toll bekommt man selbst keinen Sauerteig hin. Und es gibt wirklcih noch Bäcker, die auf Bäckerhandwerk schwören und nicht zum Fertigmix greifen. 

Durch den Malzanteil kann die Kruste sehr dunkel werden. Das ist aber nicht weiter schlimm. Bei uns in Westfalen wird Holzofenbrot gebacken, da ist die Kruste rabenschwarz, wenn sie den Ofen zu hoch befeuert haben. Manche mögen das nicht. Aber da hast Du Dir ja zu helfen gewusst. Und ein Brot ist erst nach Klopfprobe gar. Da kann man nicht die Uhr nach stellen. "Schnell" kann dann relativ sein. Ich finde, da gehört auch etwas Erfahrung dazu. Und der erste Versuch ist immer ein Experiment. Kein Brot schmeckt wie das andere. 

Hast Du ein Brotback-Buch, das besser ist? Stand neulich vor dem Regal und wollte dieses Buch auch kaufen. Aber da ich ein Gewohnheitstier und über Topfbrote nicht hinauskomme, backe ich kleine Brötchen und habe das erst einmal gelassen. Brotbacken muss bei mir auch nicht schnell gehen.

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