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Zutaten

1 rote Paprikaschote
1 rote Chilischote
1 zimmerwarmes Eigelb
1 TL Zitronensaft
200 ml Olivenöl (ca.)
8 kleine Weißbrotscheiben

Rezept Tapapaprika

Tapas steht für die Deckel aus Brot, die man traditionell in spanischen Bars aufs Glas legt und mit kleinen Schweinereien vollendet. Hier ist es Paprika-Mayo.

Rezeptinfos

mittel
Portionsgröße

4

Zutaten

Portionsgröße: 4
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 rote Chilischote
  • 1 zimmerwarmes Eigelb
  • Salz
  • 1 TL Zitronensaft
  • 200 ml Olivenöl (ca.)
  • 8 kleine Weißbrotscheiben

Zubereitung

  1. Paprika und Chili waschen und putzen. Paprikaschote würfeln, Chili in Ringe schneiden und beide in 1 EL Öl zugedeckt 10 Minuten mit 1 Prise Salz dünsten. Pürieren und abkühlen lassen.
  2. Für die Mayo Eigelb mit Salz und Zitronensaft verrühren, dann unter weiterem Rührenerst tröpfchenweise und dann in dünnem Strahl 1/8 l Öl einlaufen lassen, bis eine dickliche Mayonnaise entstanden ist. Mit abgekühltem Püree mischen und abschmecken.
  3. Übriges Öl in einer Pfanne erhitzen und darin die Brotscheiben auf beiden Seiten goldgelb rösten. Mit Paprika-Mayo bestreichen und gleich essen.

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Kommentare zum Rezept

Interessantes und einfaches Gericht.

Ich musste doch gleich schauen, ob mir derartiges schon mal untergekommen ist. Paprika würde ich eh den Vorzug geben. Tomaten können da einfach nicht mithalten. Paprika-Mayonnaise? Noch nie gehört. Die Paprika würde ich jedoch im Ofen grillen und die Haut entfernen. Und dann noch eine Geschichte dazu:

 

In der Provinz Aragágon, am Fuße der Pyrenäen, wachsen Pimientos de peqillo. Das ist eine besonders scharfe, längliche Paprika (Gemüsepaprika mit Chili ist hierzu die Alternative). Die Schoten werden mit Sahne (Pimentos con nata) zubereitet. Die Mayonnaise ist dann genial. Muss ich ausprobieren.

In diesem Fall

würde ich tatsächlich mal die Paprika ungeschält verwenden. Denn gerade in der Schale liegt viel Farbe. 

Paprika würde ich nie schälen!

Und da könnte kommen wer will. 10 min. unter dem Grill, Handtuch drüber und die Haut lässt sich abziehen. Selbst die kleinen Spitzpaprika häute ich. Ich finde, das Fruchtfleisch ist dann richtig schön rot.

Mit Schale

Ob häuten oder schälen - hier braucht‘s das nicht, da eh püriert wird. Ist übrigens unser Einstieg in den EM-Kochkurs heute. Wir berichten.

Manchmal habe ich so Tage...

da koche ich mir was zurecht, das wird und wird nicht. Heute keine Zeit gehabt und Hunger bis unter beide Arme. Ich hatte gestern Spitzpaprika gehäutet, weil ich mal wieder etwas mit Paprika machen wollte. Hatte dann aber keine Idee mehr und habe sie einfach in den Kühlschrank gestellt. Heute kam mir dann dieses Rezept wie gerufen. Mayonnaise, Paprika und Brot. Das ist erst einmal gut gegen Hungerattacken. Und wenn ich mich bei der Mayonnaise zusammenreiße, wird das auch was. Wenn ich Eigelb aufschlage, wird die Masse wie Spachtelmasse. Und statt sich zu freuen und das Paprikapüree unterzurühren, denke ich, da ist so viel Öl drin, das verträgt auch noch einen Löffel Joghurt. Steht hier Joghurt im Rezept? Natürlich nicht!

Und die ganze Pracht war dahin. Wieder tröpfchenweise Öl zugegeben und ich konnte etwas Püree unterheben. Erst habe ich gedacht, statt Paprikapüree kann man ebensogut auch Ajvar nehmen. Aber das ist dann der Unterschied zwischen frischem Püree und gekocht. Ein feiner Unterschied.

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