Homepage Rezepte Toastbrot mit Sauerteig

Zutaten

FÜR DEN VORTEIG:

3 g Hefe

FÜR DEN TEIG:

50 g flüssiger Sauerteig (selbst gemacht, oder Fertigprodukt)
125 ml Milch
1 gehäufter TL Zucker (8 g)
5 g Honig oder Zuckerrübensirup
5 g frische Hefe
10 g Salz

AUSSERDEM:

Rezept Toastbrot mit Sauerteig

Dieses Rezept lässt einen geschmacksneutrales Supermarkt-Toastbrot ganz vergessen! Dieses selbst gebackene ist dank Sauerteig so viel aromatischer.

Rezeptinfos

mehr als 90 min
1145 kcal
leicht
Portionsgröße

Für 2 Brote à 400 g (2 Kasten- oder Toastbrotformen à 24 cm Länge, 1,5 l Inhalt)

Zutaten

Portionsgröße: Für 2 Brote à 400 g (2 Kasten- oder Toastbrotformen à 24 cm Länge, 1,5 l Inhalt)

FÜR DEN VORTEIG:

FÜR DEN TEIG:

AUSSERDEM:

Zubereitung

  1. Am Vortag für den Vorteig Mehl, Hefe und 75 ml eiskaltes Wasser verkneten und mit Frischhaltefolie bedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Am Zubereitungstag für den Teig die angegebenen Zutaten, den Vorteig und 50 ml eiskaltes Wasser mit den Knethaken des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine auf kleiner Stufe 10 Min. mischen. Dann alles auf höherer Stufe 5 Min. zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit Frischhaltefolie bedeckt ca. 1 ½ Std. ruhen lassen.
  3. Den Backofen mit Backstein (Mitte) auf 250° vorheizen. Ein Blechgefäß auf den Boden stellen. Zwei Kastenformen mit Butter einfetten. Den Teig in zwei gleich große Stücke teilen und auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche jeweils zu einer ca. 25 cm langen Rolle formen. Die Rollen jeweils längs halbieren, die Hälften miteinander straff korkenzieherartig verdrehen und sofort in die Formen legen. Die Formen mit Frischhaltefolie bedecken und die Brote ca. 30 Min. gehen lassen.
  4. Die Formen mit dem Teig auf den heißen Backstein stellen. Das Blechgefäß mit ca. 150 ml Wasser füllen und die Ofentemperatur auf 200° reduzieren. Das Toastbrot ca. 40 Min. backen. Herausnehmen, sofort stürzen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Ganz perfekt gelingt Toastbrot in Brotbackformen mit Deckel, die Sie in gut sortierten Haushaltswarengeschäften und im Internethandel beko men. Der Deckel gewährleistet, dass sich das Brot an der Oberseite nicht wölbt und die Scheiben später perfekt rechteckig sind. Zudem ist das Brot unter dem Deckel keiner direkten Hitze ausgesetzt, wodurch die Kruste schön weich bleibt. Fetten Sie auch die Deckel mit Butter ein und lassen Sie den Teig zugedeckt ruhen.

Ein Rezept von

Rezept bewerten:
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Kommentare zum Rezept

Wie soll das denn funktionieren?

3g Trockenhefe und ein paar Krümel Frische sollen satte 500g Mehl hochtreiben können? Und was soll der Sauerteig? Der ist doch nur zur Aromagebung drin, ausrichten kann der nichts. Und für 500g Mehl braucht man locker 9g Trockenhefe, sonst geht da nicht viel auf - auch mit nem Vorteig nicht.

Zum Einen müßts ein selbstgezogener Sauerteig sein, denn der gekaufte ist "tot", sonst würde er den Beutel sprengen. Außerdem bräucht der mind. 18 Stunden vorlaufzeit um irgendwas zum gehen zu bringen.

Und die Standard-Sauerteige sind auf Roggenbasis und müßten erst auf Weizen "umgefüttert" werden.

Das ist doch nur ein auf Sauerteigbrot gefaktes Heferezept und hat mit dem Geschmack eines echten Sauerteigbrotes aber auch gar nix zu tun.

 

3g + 5g frische Hefe

Der Vorteig wird mit 3g Hefe angesetzt und kalt geführt. Anschließend kommen zum Hauptteig nochmals 5 g frische Hefe plus Sauerteig und als Futter für die Hefe noch Honig und Zucker: das reicht für das leichte 405er Mehl.

Erstens, zweitens, drittens ...

Ich werde mich wie Morticia auch auf das Rezepte-Verreissen verlegen. Das hebt die Stimmung hier allgemein. Bei dieser Gelegenheit gebe ich meinen Sachverstand zum Besten und fühle mich dann pudelwohl. Geht doch gar nicht, gibts doch gar nicht.

Ich nehme gleich ein ganzes Päckchen Trockenhefe. Die wirds schon richten - auch ganz ohne Vorteig. Und jeder, der sich jetzt traut, dieses Rezept nachzubacken: Das wird nix. Ich weiss das 100%ig.

 

Am besten ist, wenn man nach Jahren seine eigenen Kommentare wieder liest. Mensch, Aphrodite, was hast Du Dir denn dabei gedacht???? - spätestens wenn ich das Rezept ausprobiere.

 

Mir ist das Rezept auch aufgefallen. Ich fand die Idee, Toast mit Sauerteig zu verbinden, smart. Das geht ganz einfach mit Fertigsauerteig. Oder für etwas feinsinnigere Gemüter, zu denen ich Morticia zähle, mit selbstgeführtem Weizensauer. Dann fehlt mir nur noch eine schicke Toastbrotform.

 

Noch mehr Senf dazu

Ich trau mich mich dann mal. Ja, ich mach mich dran, rühre heute Abend den Vorteig zusammen. Mit 3 g Hefe und kein Krümel mehr. Habe leider nur Roggensauerteig (natürlich eigene Zucht), der wird jetzt nicht extra umgekrempelt, dann wird es eben etwas herzhafter. Das mag ich eh lieber. Wenn der Teig nicht genug aufgeht, kriegt er einfach mehr Zeit. Was das hier werden soll, weiß ich trotz vieler Brotbackerfahrung auch nicht so richtig, bin aber voller Optimismus, dass zumindest ein Brot bei rauskommt.

Erst probieren, dann meckern ;-)

Habe das Rezept hier leider zu spät für meinen morgigen Backtag entdeckt, werde es nächste Woche ausprobieren.

Allen durch den obersten Kommentar Verunsicherten möchte ich Mut machen, es wirklich mit den angegebenen Hefemengen zu versuchen - bei langer, kalter Gare wie im Rezept angegeben reichen diese Mengen erfahrungsgemäß durchaus aus. Ich vermute sogar, dass es sich bei der Hefe im Vorteig auch um Frischhefe und nicht um Trockenhefe handelt! 8 g Frischhefe reichen übrigens auch ohne Zucker o. ä. locker für 1 kg Weizenmehl 1050!

Der Sauerteig soll vermutlich nur der Geschmacksverbesserung / Feuchthaltung dienen - ist das so verwerflich? Für eine nennenswerte Triebkraft reichen die 2 Stunden wohl kaum - habe allerdings keine Erfahrung mit Tütensauerteig. Mein selbstgezogener bekommt 15 - 18 h Zeit, Basis ist immer Roggensauerteig als Anstellgut, gefüttert wird er über Nacht dann mit beliebigem Mehl und Wasser - fertig ;-)

Für Toastbrote habe ich keine spezielle Form mit Deckel, sondern nutze eine normale Kastenform, beim Backen kommt einfach eine rechteckige, flache Backform drauf, kann ja ruhig über die Kastenform rausstehen, sie erfüllt den gleichen Zweck (Weichhaltung der Kruste, Vermeiden von extremen Wölbungen).

Passt

Ich bin mehr der rustikale Roggenbrot-Typ. Bisher waren alle meine Ich-back-heut-mal-ein-Toastbrot-Versuche, 5 an der Zahl, nicht so toll. Dieses hier möchte ich tatsächlich als gelungen bezeichnen. Der Teig war anfangs furchtbar zu verarbeiten. Keine Chance für den Mixer. Also geduldig mit der Hand kneten. 50 ml Milch brauchte es mehr. 30 g Mehl habe ich durch Dinkelvollkornmehl ersetzt. Kein Zucker, sondern je 1 TL Rübensirup und Honig. Als aus der klebrigen Masse doch noch ein Teig wurde, habe ich kalt weitergeführt. 12 Stunden. Im Ergebnis hielt ich einen superzarten, wunderschönen Teig in meinen Händen. Das konnte nur noch gut werden. Also kurz gedreht, in eine 30cm FKastenform, 1 h gehen lassen und backen. Schöne weiche Krume, ein Hauch von Süße, guter Geschmack.

Kann man toasten

Muss man aber nicht. Passt beides. Zu Marmelade, Rührei, Käse oder Räucherlachs.

@lundi - Danke

Danke für die genaue Vorgehensweise. Auch ich habe noch eigenen Sauerteig im Kühler. Da ich lieber Dinkeltoast essen, werde ich das ausprobieren.

Nachtrag

Wie kommt das denn? 3 Tage nach dem Backen dicke Scheiben getoastet: Es schmeckt anders. Besser. Wow. Erst jetzt scheint sich das volle Aroma zu entfalten. Also geduldig sein. Ab jetzt mag ich sogar Toast.

Neugierig

@lundi: Du schreibst begeistert von dem Brot und ich bin auf der Suche nach einem Brot für Süßes (Honig oder Konfitüre), da hast Du mich jetzt neugierig gemacht. Das Brot werde ich zum Wochenende testen. 

Hefe

Dann muss ich wohl der Vollständigkeit halber noch hinzufügen, dass ich immer Trockenhefe verwende. Hier 3 g im Vorteig und 3 g im Hauptteig. Und einen Roggensauerteig aus eigener Zucht.

Hefe

Ich verwende immer Frisch-Hefe (allerdings iin der TK aufbewahrt) somit werde ich 3 + 5 g Hefe nehmen und meinen Dinkelsauerteig aus eigener Zucht. Ausserdem wie Belle Dinkelmehl, evtl. mit etwas Vollkornanteil. Eine Toastbrot-Form habe ich auch nicht und werde ebenfalls eine 30er-Form nehmen. Ich werde die Form während des Backens mit Alu abdecken.

Ein tolles Brot mit Dinkel

Das habe ich aufgrund der guten Beschreibung von lundi ausprobiert. Alles mit Trockenhefe, weil ich keine frische hatte. Für den Vorteig Mehl 405, mein Sauerteig aus dem TK, weiter dann mit Dinkelmehl und alles sonst wie beschrieben. Meine Backform hat die Maße 10 x 31 x 11 cm und nach 40 Minuten kam dann dieses leckere Brot daraus. Besser als ein Weissbrot und sowieso besser als Toast aus dem Supermarkt. Kommt in mein Backbuch.

Testbrote

Heute gebacken und ich habe es in zwei Königskuchenformen gebacken, damit wir zwei eins sofort probieren können und eins erst nach drei Tagen (danke lundi). Den Tipp mit der Auflaufform umgestülpt auf der Kastenform habe ich ausprobiert, allerdings habe ich mich beim Entfernen füchterlich verbrannt. Ich denke eine Haube mit Alufolie erfüllt den Zweck (schmerzfreier :)) besser.

Und noch eins

aus anderer Perspektive, damit erkennbar ist, das Brot geht gut auf. Den Anschnitt werde ich mir morgen früh anschauen und das Brot mit herrlichem Käse aus der Auvergne und mit Ananas-Chili-Marmelade zum Frühstück geniessen.

Toastbrot zum Sonntagsfrühstück

Das Toastbrot gab es heute (nicht getoastet) zum Frühstück. Das Brot schneiden war sehr einfach, Krume und Kruste gefallen mir. Nur mit Butter bestrichen schmeckt das Brot prima. Mit Konfitüre gefiel mir das Brot auch gut. Ich habe das kleinere Brot angeschnitten. Das 2. Brot muss drei Tage warten (siehe Beitrag lundi).

Als nicht unbedingter Fan von Toastbrot gefällt es mir besser als gekauftes Brot und wird in mein Kochbuch aufgenommen. Deshalb gibt es von mir volle Punktzahl.

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