Brot backen Vollkornbrot volles Korn
Vollkornbrot macht länger satt

Vollkorngetreide besteht aus dem ganzen Korn und besitzt daher viele wertvolle Inhaltsstoffe. Bei hellerem Mehl fehlt die äußere Schicht des Korns, wo sich Mineralien, Vitamine, Ballaststoffe und Aminosäuren befinden. Rund 70% der Ballaststoffe sitzen in diesen Randschichten des Korns. Vollkorngetreide wird meistens zu Brot und Brötchen verarbeitet, aber auch zu anderen Vollkorn-Produkten wie Vollkornnudeln. Für ein knuspriges Vollkornbrot wird das Roggen- oder Weizen-Vollkorngetreide mit Wasser, Hefe- oder Sauerteig, Salz und Gewürzen zu einem lockeren Teig verarbeitet. Wie du einen Grundteig zubereitest, erfährst du in unserem Grundwissen zum Brot backen.

Doch weshalb hält Vollkornbrot länger satt? Das hängt mit den komplexen Kohlenhydraten zusammen, die bei unserer Verdauung langsamer in Einzelteile zerlegt werden. In der Kombination mit Ballaststoffen hält das einfach länger satt.

In Deutschland ist das Schwarzbrot das wohl bekannteste Vollkornbrot. Aber auch in Roggenbrot, Knäckebrot und Pumpernickel finden sich die gehaltvollen Vollkorngetreidekörner, die unserem Körper bei einer ausgewogenen Ernährung sehr gut tun. Für noch mehr Biss und knackigen Genuss sorgen zum Beispiel Nüsse im Brot.