Rezept Göveç - Lämmle live

Es komme ihm so vor, als ob er Göveç schon seit Jahren koche, weil dieses Gericht so einfach, so ehrlich, so selbstverständlich gut ist, sagt Claudio Del Principe.

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Rezeptinfos

Portionsgröße
Für 4 Personen
Schwierigkeitsgrad
leicht
Buch
Anonyme Köche
Zeit
60 bis 90 min Zubereitung
60 bis 90 min Dauer

Zubereitung

  1. 1.

    Das Fleisch vom Knochen lösen und in walnussgroße Stücke schneiden. In einer großen Pfanne Olivenöl mit angedrückten Knoblauchzehen etwa 5 Minuten schön anbraten (Röstaromen!), salzen, pfeffern. Fleisch herausnehmen und auf einer Platte bei 80 °C im Ofen (in der Mitte, bei Ober- und Unterhitze) warm stellen. Dann in derselben Pfanne Möhren anbraten, nach 5 Minuten kommen hinzu: Zwiebeln, Aubergine, Zucchini, rote und grüne Peperoni – alles für weitere 5 Minuten mitrösten.

  2. 2.

    Gemüse und Fleisch in eine Gratinform heben, reife Tomaten in Würfeln oder passierte Tomaten und gehackte Petersilie dazugeben und mit Fond aufgießen, bis alles gut zugedeckt ist. Natürlich geht auch jede andere Brühe, die gerade griffbereit ist (selber schuld).

  3. 3.

    Jetzt ab in den heißen Backofen und bei satten 250 °C (Mitte, Umluft 230 °C) ohne Abdeckung turboschmoren. Nach 20–30 Minuten ist es dann soweit – das Gemüse darf ruhig so hübsch angesengte Öhrchen haben! Ich finde nichts trauriger als Ofengemüse, das wässrig und ohne Röstfarbe daherkommt.

  4. 4.

    Man muss aber schon aufpassen, dass es nicht austrocknet oder verbrennt (ich kenn eure Öfen nicht, sorry). Gegebenenfalls Fond nachgießen, mit Alufolie abdecken oder die Temperatur auf 200 °C (Umluft 180 °C) runterdrehen.

  1. 5.

    Dazu gibt’s frisches Fladenbrot vom türkischen Laden – und Pilav à la »Pinar«. Das ist Bulgurweizen, den man ebenfalls in türkischen Läden in verschiedenen Kalibern bekommt. Ich dämpfe ihn, ähnlich wie Couscous, in einer leicht tomatisierten Bouillon weich, lass ihn abtropfen und gebe
    zum Auflockern reichlich Butter dazu. Das schmeckt dann weiß Gott spannender als irgendwelche Alibi-Kartoffeln.

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Kommentare zum Rezept

Aphrodite
Mit Turbo-Schoren...
Göveç - Lämmle live  

... hätte ich nicht gedacht, dass das so gut klappt! Mein Lamm war ein ostfriesisches Milchlamm. Statt der Schulter habe ich allerdings drei große Koteletts erwischt und durfte das Fett wegschneiden. Den Knochen habe ich mit angebraten und auch mit in die Form gesetzt. Ein Schuss Rotwein habe ich noch zugegeben. So pro forma. Und die Zwiebel in der Schale habe ich nur geviertelt. Später muss man die Schale wieder herausfischen. Keine Angst vor Schmorgerichten, kann ich nur sagen. Dieses Gericht geht wirklich rucki-zucki und die Sauce ist ein Traum.

Aphrodite
Turbo-Sch-m-oren!

Schafe werden zwar geschoren, doch das ist ein anderes Thema.

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