Rezept Rehragout mit Spätzle

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5-6 Tage vor dem geplanten Essen wird das Ragout eingelegt, dann am Zubereitungstag noch etwa 1 Stunde gegart. Mit den selbst zubereiteten Spätzle einfach göttlich!

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Rezeptinfos

Portionsgröße
Zutaten für 4-6 Personen
Schwierigkeitsgrad
mittel
Buch
Slow Cooking
Zeit
60 bis 90 min Zubereitung
mehr als 90 min Dauer
Pro Portion
Ca. 720 kcal

Zutaten

400 g
1/2 Stange
6
Wacholderbeeren
1
Lorbeerblatt
100 ml
Rotweinessig
3/4 l
Rotwein
3 EL
Sonnenblumenöl
1 EL
Tomatenmark
2-3 EL
Rotes Johannisbeergelee
50 g
Saucenlebkuchen (oder 1 Scheibe Pumpernickel)
400 g
150 ml
Mineralwasser
1 EL
Sonnenblumenöl
1 EL

Zubereitung

  1. 1.

    Für das Rehragout 5-6 Tage vorher die Zwiebeln, die Möhren und den Sellerie schälen und in 3 cm große Würfel schneiden. Den Lauch putzen, längs halbieren, waschen und in 2 cm breite Streifen schneiden. Den Knoblauch schälen. Pfefferkörner, Wacholderbeeren und Nelken im Mörser andrücken. Das Fleisch in 3 cm große Würfel schneiden und mit Gemüse, Gewürzen, Essig und Wein mischen. Im Kühlschrank 5-6 Tage marinieren.

  2. 2.

    Am Zubereitungstag das Fleisch mit dem Gemüse in einem Sieb gut abtropfen lassen, dabei die Marinade in einem Topf auffangen. Die Marinade aufkochen lassen und den Schaum entfernen. Das Fleisch aus dem Sieb nehmen. In einem schweren Topf oder Bräter das Öl erhitzen und das Fleisch darin bei großer Hitze rundherum anbraten. Das Gemüse aus der Marinade dazugeben und 3 Min. mitbraten. Die Fleisch-Gemüse-Mischung leicht salzen und das Tomatenmark mit dem Gelee unterrühren. Mit etwas Marinade ablöschen und die Flüssigkeit einkochen lassen. Den Vorgang zweimal wiederholen, dann die restliche Marinade angießen. Das Ragout zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 1 Std. kochen lassen. Kurz vor Ende der Garzeit den Saucenlebkuchen hineinreiben.

  3. 3.

    In der Zwischenzeit für die Spätzle Mehl, Eier und Wasser zu einem zähen Teig verrühren und mit dem Kochlöffel schlagen, bis er Blasen wirft. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Eine große Schüssel mit kaltem Wasser bereitstellen. Die Spätzle portionsweise ins kochende Wasser hobeln (mit einem Spätzlehobel) oder drücken (mit einer Spätzlepresse) bzw. schaben (mit einem Messer vom Brett) und aufkochen lassen. Dann mit dem Schaumlöffel aus dem Topf heben und im kalten Wasser abschrecken. Die Spätzle abgießen, in einem Sieb abtropfen lassen und mit dem Öl mischen.

  4. 4.

    Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. In einer Pfanne die Butter mit 3 EL Wasser erhitzen und die Spätzle darin erwärmen. Das Rehragout mit den Spätzle servieren.

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Kommentare zum Rezept

Rinquinquin
Rehfleisch einlegen ?

Das mache ich schon lange nicht mehr. Ich mag gerne den Geschmack des Rehfleischs (so wild ist der gar nicht) und den Hautgout vergangener Zeiten hat es doch längst nicht mehr. Allerdings weiss ich, wo mein Reh herumgelaufen ist, wie alt es ungefähr war und wie lange es bis in meinen Tiefkühler gebraucht hat. 

Aphrodite
Einlegen oder nicht...

... macht aber doch einen Unterschied. Und durch die Marinade verschwindet nicht der Wildgeschmack? Um den etwas wegzunehmen, hat meine Oma früher Wildfleisch in Milch eingelegt. Schätze aber mal, dass mittlerweile so viel zugefüttert wird, dass der Wildgeschmack verschwindet. Knospen und Tannenspitzen dürfen Rehe auch nicht mehr fressen. Das sind mittlerweile ganz kultivierte Tiere. Als Kinder haben wir Eicheln und Kastanien für die Winterfütterung gesammelt. Als ich die Wildschweine in einem Saupark mal damit beglücken und meiner Tochter mal zeigen wollte, was "wild" ist, hatten die Schweine nichts besseres zu tun, als sich auf Küchenabfälle zu stürzen.

auchwas
Wild in Buttermilch einlegen

warum nicht liebe @Aphrodite, das ist  gut und ich mache das auch sehr gerne wie in meinen Familienrezpten beschrieben. Ja die Wildschweine die fressen gerne in Nachbars Garten und auf Felder wo sie nix zu suchen haben!

Ja und das Reh wie hier, in Hessen werden die im Wald nicht gefüttert und das ist Wildfleisch und nicht aus einem Park oder Gehege! Es gibtr viel Möglickeiten,  Neuseeland-Hirsch aus dem Gehege, kein schlechtges Fleisch, wenn aus guten Quellen, aber ich binhier bei regionalem  und weis gerne woher, da stimmt das Wildfleisch und ist super und ich kann es nur empfehlen!

Küchengötter User
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