Rezept Rinderschmorbraten

Hier finden Sie ein Rezept für den klassischen Rinderschmorbraten ohne viel Schnickschnack. Braucht es auch nicht, denn der Braten spricht für sich.

Noch mehr leckere Rezepte
Dieses Rezept:
Melden
Drucken
Kochbuch
Favorit
5
Kommentare
(9)
Dieses Rezept:
Melden
Drucken
Kochbuch
Favorit

Rezeptinfos

Portionsgröße
FÜR 4 PERSONEN
Schwierigkeitsgrad
leicht
Buch
Crashkurs Kochen
Zeit
30 bis 60 min Zubereitung
mehr als 90 min Dauer
Pro Portion
Ca. 410 kcal

Zutaten

Salz, schwarzer Pfeffer
1 Bund
Suppengrün
3 EL
Pflanzenöl
1/2 EL Zucker
1 EL
Tomatenmark
400 ml
Rinderbrühe
1-2 EL dunkler Saucenbinder

Zubereitung

  1. 1.

    Fleisch waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer einreiben. Suppengrün waschen, putzen oder schälen. Das Gemüse grob zerteilen. Zwiebeln abziehen und vierteln.

  2. 2.

    Ofen auf 160° vorheizen. Das Öl in einem Bräter erhitzen, Fleisch darin rundherum anbraten, dabei immer wieder wenden. Gemüse und Zwiebeln dazugeben, 2-3 Min. andünsten. Zucker und Tomatenmark zugeben, 2 Min. anbraten. Brühe dazugießen und aufkochen lassen. Den Braten im heißen Ofen (2. Schiene von unten) 1 1/2 Std. zugedeckt schmoren.

  3. 3.

    Den Braten herausnehmen, den Sud durch ein Sieb in einen Topf gießen. Braten wieder in den Bräter legen und zugedeckt 10 Min. im abgeschalteten Ofen ruhen lassen. Die Sauce mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Saucenbinder binden.

Küchengötter-Badge

Rezept-Tipp

Was kostet Rinderschmorbraten?
Für den klassischen Rinderschmorbraten nach unserem Rezept, wird das Fleisch aus der Keule ohne Knochen verwendet. Der Preis von Rinderbraten hängt natürlich direkt mit der gewählten Qualität des Fleisches zusammen. Je hochwertiger – und damit in den meisten Fällen auch feiner im Geschmack – dein Rinderschmorbraten sein soll, desto mehr wird er durchschnittlich kosten.
 

Für gutes Rindfleisch bzw. Rinderbraten in Bio-Qualität solltest du ungefähr mit 15-40 Euro pro Kilo rechnen. Dies ist natürlich keine feste Preisangabe und die Preise für Rindfleisch können je nach Anbieter und Biohof variieren. Lass dir das Fleisch ruhig etwas kosten, du wirst es nicht bereuen!
 

Was passt zu Rinderschmorbraten?
Du darfst dich freuen! Die möglichen Beilagen zu Rinderbraten sind nämlich so vielseitig wie lecker. Ob breite Nudeln, Klöße, Kartoffelpüree, Kartoffel ganz oder doch lieber Gemüse wie zum Beispiel Sellerie. Die Liste der zu Rinderbraten passenden Beilagen könnten wir unendlich weiterführen. 
 

Natürlich kannst du deinen Rinderschmorbraten auch ganz pur genießen und eventuell nur einen kleinen gemischten Salat dazu reichen. Rinderbraten als Low Carb-Genuss – wer hätte das gedacht? Das Wichtigste ist: Es soll dir schmecken! 
 

Außerdem empfehlen wir, sich schon beim Kochen ein Schlückchen Wein zu gönnen. Am besten Rotwein, das passt besonders gut zu Rinderbraten. Das Rindfleisch muss ja ohnehin eine Weile im Backofen schmoren und garen, so hast du Zeit genüsslich ein paar Schlucke Rotwein zu genießen und deine Gedanken schweifen zu lassen. Denn zu echtem Genuss gehört auch die richtige Stimmung. 
 

Die Sauce ist beim Rinderbraten natürlich außerdem eine essentielle Beigabe, aber so recht als Beilage wollen wir sie gar nicht bezeichnen. Da das Fleisch schon im Sud schmort der dann zur Sauce wird, ist diese köstliche und tatsächlich unerlässliche Komponente für Rinderschmorbraten, die ohnehin schon im Rezept bedacht ist.
 

Extra-Tipp: Gebe doch zu deiner Sauce auch einmal einen Schuss Rotwein – das verleiht dem Rinderbraten ein kleines Extra an Aroma.
 

Warum ist mein Rinderbraten zäh?
Wenn dein Rinderbraten zu zäh geworden ist, wird höchstwahrscheinlich ein der folgenden Ursachen dafür verantwortlich sein: Entweder war der Braten zu kurz im Backofen – gebe dem Rinderschmorbraten auf jeden Fall ausreichend Zeit im Backofen, denn garen und schmoren dauert einfach seine Zeit.
 

Die zweite mögliche Ursache könnte sein, dass die Temperatur im Backofen zu hoch war und das Fleisch deswegen zäh geworden ist. Schnell und lecker passen beim Rinderschmorbraten einfach nicht so recht zusammen. Wenn du diesem köstlichen Gericht ausreichend Zeit gibst, ist der Genuss aber umso größer.

Dieses Rezept:
Melden
Drucken
Kochbuch
Favorit
Rezept bewerten:
(9)

Rezeptkategorien

Kommentare zum Rezept

Einfach genial- genial einfach

die soße war ein Traum und beim Fleischkauf achte  ich nächstes Mal auf bessere Qualität, das wird es bestimmt noch mürber...

Dieses Rezept ist so einfach und der Beweis dafür, dass es auch ohne Firlefanz geht... 

Rinquinquin
Mürber

wird so ein Rinderbraten bestimmt auch mit längerer Schmorzeit. 90 min wären für meinen Geschmack zu kurz. 

Noch mürber

Ja, 90 Minuten ist i. d. R. wirklich ein wenig knapp bemessen. Wir geben einem Rinderschmorbraten immer 2-3 Stunden Zeit. Allerdings sollte man in der Zeit auch den Braten nicht einfach sich selbst überlassen sondern hin und wieder mit Flüssigkeit übergießen und ggfs. auch noch mal Flüssigkeit nachgießen.

Es wird ja auch immer viel darüber philosophiert, welcher Topf nun für einen Rinderschmorbraten perfekt ist. Aus eigener Erfahrung - und wir braten oft - hat sich ein Alugussbräter mit Aromaknopf mehr als bewährt. Den gibt es von verschiedenen Herstellern, unsere (ja, wir haben aus gutem Grunde mittlerweile zwei;-)) sind von Steinbach.

 

 

Schmorzeit

Schließe mich dem Kommentar von Mönsterlönder an, Schmorzeit von 90 Minuten sind definitiv zu knapp bemessen. Ich nehme als Flüssigkeit immer die halbe Menge Rinderbrühe, die andere Hälfte einen trockenen Rotwein.

 

Schmorzeit angepasst und Zutaten abgewandelt - LECKER

Habe gerade den ersten Braten meines Lebens gemacht und er ist super geworden. Habe allerdings ein paar Dinge anders gemacht, als in diesem Rezept:

 

Auch ich habe die Hälfte, bzw. sogar etwas mehr, der Flüssigkeit durch einen guten (!) Rotwein ersetzt. Außerdem habe ich (allerdings bei einer Menge von 1,5kg Fleisch) einen Esslöffel Balsamico, eine Wacholderbeere und ein lorbeerblatt dazu getan. Das Ganze habe ich dann 3 Stunden offen im Ofen gelassen und alle 15 Minuten übergossen. Durch das offene Garen reduziert die Soße etwas ein und intensiviert meiner meinung nach ihren Geschmack.

 

Die Soße habe ich dann nicht mit Soßenbinder eingedickt, sondern habe das herausgesiebte Gemüse püriert und anschließend ca. 1/3 davon in die Soße gerührt (Achtung, vor dem Pürieren darauf achten, das Lorbeer und Wocholder herausgefischt ist). So gewinnt die Soße an Geschmack und wird dicker. Aber man sollte nicht zu viel nehmen, sonst wird es zu gemüselastig im Geschmack. 

 

Mein persönlicher Tipp: Ich dicke die Siße in einem großen Topf an und schneide schon dann das Fleisch in Scheiben und tue es dann in Scheiben direkt in die Soße und lasse es auf dem Herd nochmal sachte aufköcheln und dann etwas ziehen. So zieht der Geschmack der Soße noch ein bisschen ins Fleisch. Aber das ist sicherlich Geschmackssache ;-)

Noch nicht eingeloggt?

Hier könnte dein Kommentar stehen :-)

Anzeige
Anzeige
Login