Rezept Italienischer Rinderschmorbraten in Rotwein

Endlich mal richtig viel Sauce und das bei einem italienischen Rezept - auch das gibt es!

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Rezeptinfos

Portionsgröße
Für 6 Personen
Schwierigkeitsgrad
leicht
Buch
Italian Basics
Zeit
mehr als 90 min Zubereitung
mehr als 90 min Dauer
Pro Portion
Ca. 425 kcal

Zutaten

2
Stangen Sellerie
1 Bund
2 EL
2 EL
⅜ l guter Rotwein
⅛ l Fleischbrühe
1 Stück
1
Lorbeerblatt
1-2 TL Honig

Zubereitung

  1. 1.

    Rinderbraten kurz unters fließend kalte Wasser halten, mit Küchenpapier trockentupfen. Auf einem kleinen Teller Salz und Pfeffer mischen, Mischung auf den Braten streuen und mit den Händen gut einmassieren.

  2. 2.

    Die Möhren schälen und das obere Ende abschneiden. Den Sellerie waschen und die Fäden abziehen, wenn grobe dran sind. Welke Enden auch abschneiden, zartes Grün dranlassen. Die Möhren und den Sellerie erst in Streifen, dann in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und ganz fein schneiden. Rosmarin waschen und die Nadeln kleiner zupfen. Vom Basilikum die zarten Blättchen abzupfen und beiseite legen, den Rest grob zerschneiden.

  3. 3.

    Die Tomaten waschen und ganz klein würfeln. Hören wir da einen Aufschrei? Ob die gar nicht gehäutet werden für so einen feinen Braten? Nein, nicht nötig, weil die Sauce nach dem Schmoren gesiebt wird, und da bleiben die Schalenstückchen sowieso in den feinen Maschen hängen.

  4. 4.

    Einen großen Bräter aus dem Schrank holen – am besten einen aus Gusseisen. Die Butter mit dem Öl darin warm werden lassen. Den Braten reinsetzen und so lange braten, bis er sich leicht löst. Dann hat er nämlich die richtige Kruste. Ein Stück weiterdrehen und wieder anbraten. Noch mal drehen und so weitermachen, bis er rundum braun ist.

  1. 5.

    Jetzt den Braten rausnehmen – nur wenn der Bräter richtig groß ist, kann er drin bleiben. Gemüse, Zwiebel, Knoblauch und Kräuter in den Bräter rühren, kurz anbraten. Tomaten mit Wein und Brühe dazu, Gewürznelken, Zimt und Lorbeerblatt auch. Sauce salzen und pfeffern. Und natürlich den Braten wieder in den Bräter legen.

  2. 6.

    Jetzt die Temperatur ganz klein stellen, Deckel drauf. Und den Braten etwa 3 Stunden schmoren lassen. Die Flüssigkeit soll dabei immer leicht blubbern, aber nicht kochen, sonst wird der Braten nicht schön zart. Also immer mal wieder den Deckel abnehmen und nachschauen, ob alles richtig schmort.

  3. 7.

    Nach den 3 Stunden den Braten rausholen, er braucht jetzt 10 Minuten Ruhe, bevor man ihn anschneiden kann. Die Sauce durch ein Sieb gießen und wieder in den Topf damit. Faule können die Sauce auch ungesiebt einkochen. In jedem Fall die Hitze hochschalten und die Sauce einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und dem Honig abrunden. Braten in Scheiben schneiden und in die Sauce legen. Im Bräter auf den Tisch stellen.

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Kommentare zum Rezept

Schönes Rezept.

Allerdings bei diesen pauschalen drei Stunden Garzeit sollte man vorsichtig sein. Je nach Dicke des Bratens variiert die optimale Garzeit erheblich. Am besten ein Bratenthermometer benutzen. Wer es ganz leicht roh mag ist mit einer Kerntemperatur von 65 Grad gut bedient. Ein Rinderbraten vom halben Gewicht wie in diesem Rezept war bei mir mit dieser Kerntemperatur nach rund einer Stunde fertig.

naLa
Absolut lecker!

Dieses Gericht gibt es bei uns oft zu Weihnachten. Richtig zubereitet wird das Fleisch sehr zart (es muss nur noch mit der Gabel "geschnitten" werden). Bei uns gibt es dazu selbstgemachte Bandnudeln und einen grünen Salat. Um genügend Soße zu den Nudeln zu erhalten, machen wir die doppelte Menge der Soße. Wirklich sehr lecker und weiter zu empfehlen!

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