Gefüllte Pralinen selber machen
Pralinen selber machen

Hübsch verpackt: gefüllte Pralinen selber machen

Gefüllte oder gegossene Pralinen sind die edelsten unter den Pralinen. Diese Pralinen sind kleine Kunstwerke, bei denen erst der Biss hinein zeigt, mit welcher Köstlichkeit man es wirklich zu tun hat. In ihnen verstecken sich nämlich köstliche, aromatische, fast dickflüssige Füllungen.  

Gefüllte Pralinen kann mit mit bereits fertig gegossenen Formen - den so genannten Hohlkörpern - zubereiten. Diese Hohlkörper werden aus Kuvertüre gegossen und sind in verschiedenen Formen über den Spezialversand erhältlich.

Richtig fein werden Ihre Pralinen, wenn Sie die Hohlkörper selber gießen. Wir stellen Ihnen vor, wie Sie ganz einfach Hohlkörper selber gießen und feine gefüllte Pralinen selber machen.

Die äußeren Werte zählen: Hohlkörper selber machen

Für das Herstellen der Hohlkörper benötigen Sie eine Pralinenform nach Wahl. Vor dem Gießen ist es unerlässlich, die Mulden äußerst sorgfältig zu reinigen, da später sonst jeder Kalkfleck und jedes Staubkörnchen auf der Kuvertüre zu sehen wäre. Reinigen Sie dir Pralinenformen deshalb am besten in der Spülmaschine, trocknen Sie sie gründlich ab und polieren Sie jede einzelnen Mulde vor dem Gießen sorgfältig mit Küchenpaier aus.

Legen Sie die Arbeitsfläche nun mit Backpapier aus. Außerdem benötigen Sie noch zwei Aluleisten zum Ablegen der Pralinenform, eine Winkelpalette und Spachtel

Hohlkörper gießen für gefüllte Pralinen

1.
Befüllen der Pralinenform

Nachdem Sie die Pralinenform sorgfältig gesäubert haben, können Sie sie mit Kuvertüre ausgießen: Nehmen Sie die Form (als Rechtshänder) in die linke Hand und gießen mit einer Schöpfkelle zügig so viel geschmolzene und temperierte Kuvertüre (siehe Tipp) in die Form, dass jede Mulde damit gefüllt ist. Fahren Sie anschließend mit der Winkelpaltte über die Pralinen, damit wirklich jedes Eckchen der Pralinenmulden gleichmäßig gefüllt ist.

 

2.
Klopfen der Pralinenform

Fassen Sie die Form nun mit beiden Händen an und klopfen Sie damit einige Male auf die Arbeitsfläche, so dass eventuell vorhandene Luftblasen entweichen können. Wenden Sie die Pralinenform anschließend mit einem konzentrierten Schwung und lassen Sie die überschüssige Kuvertüre nach unten auf das Backpapier ablaufen.

Die Hohlkörperform anschließend knapp am Rand auf die Aluleisten legen, damit die restliche Kuvertüre auch noch abfließen kann.

 

3.
Kuvertürereste abziehen

Wenn die Kuvertüre in der Form anzieht, das heißt, einen matten Glanz annimmt und fester wird, drehen Sie die Form wieder um und streifen die überstehende Kuvertüre mit einem Spachtel zügig von der Pralinenform ab. Die Kuvertüre soll nun mit dem Rand der Mulden sauber abschließen. Lassen Sie die Kuvertüre in den Mulden nun ca. 1 Stunde fest werden.
 
Die herausgelaufene Kuvertüre können Sie auf dem Backpapier fest werden lassen und später weiter verwenden.

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Hohlkörper füllen und verschließen

1.
Hohlkörper mit Ganache befüllen

Bereiten Sie die Füllung für die Pralinen - die Ganache - nach dem gewünschten Rezept zu und lassen Sie sie ggf. abkühlen. Füllen Sie die Ganache anschließend mit Hilfe eines Spritzbeutels oder Portioniertrichter bis 1 mm unter den Rand in die schokolierten Mulden der Pralinenform.

2.
Verschließen der Hohlkörper

Zum Verschließen der Hohlkörper anschließend die restliche Kuvertüre hacken, schmelzen und temperieren. Nun zügig die Kuvertüre der Hohlkörperform verteilen und mit der Winkelpalette ausstreichen.

3.
Überschüssige Kuvertüre abziehen

Lassen Sie die Kuvertüre anschließend kurz anziehen, ziehen Sie die überschüssige Kuvertüre dann wieder mit dem Spachtel ab. Die Pralinen benötigen jetzt ca. noch weitere 2 Stunden, um fest zu werden. Ob die Kuvertüre richtig abgekühlt und auskristallisiert ist, erkennen Sie gut an der Unterseite der Formen: Die Kuvertüre hängt nun nicht mehr direkt an der Pralinenform, sondern hat sich etwas gelöst.  

4.
Gefüllte Pralinen aus der Form klopfen

Nun können Sie mit dem Herauslösen der Pralinen aus der Form beginnen. Die gefüllten Pralinen werden aus der Form geklopft. Falten Sie dafür ein Küchentuch mehrmals und legen Sie es auf die Arbeitsfläche. Klopfen Sie nun mit der unteren Kante der Pralinenform mit Elan mehrmals auf das Küchentuch und legen Sie alle herausgefallenen Pralinen beiseite. Wiederholen Sie den Vorgang so lange, bis sich alle Pralinen aus der Form gelöst haben. Vergessen Sie dabei nicht, die bereits herausgefallen gleich zur Seite zu legen, damit sie nicht aus Versehen noch durch andere herabfallende Pralinen beschädigt werden.

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Rezepte für selbst gemachte gefüllte Pralinen

Tipps für selbst gemachte gefüllte Pralinen

Vorbereitung der Pralinenform

1.

Reinigen der Pralinenform: Reiben Sie die Pralinenform  zuerst mit Küchenrolle und anschließend mit Wattestäbchen gründlich aus, so dass sie glänzt. Es dürfen keine Wasserrückstände und Rückstände vorheriger Pralinen mehr zu sehen sein.

2.

Ist die Pralinenform sehr kalt, sollten Sie sie vor dem Gebrauch etwas erwärmen (z.B. mit einem Fön), damit keine unschönen Flecken auf den Pralinen entstehen, wenn die Schokolade zu schnell abkühlt.

Pralinen selber machen Kuvertüre temperieren
Tipp: Schokolade temperieren

Damit Ihre selbstgemachten gefüllten Pralinen am Ende richtig glänzen und einen tollen Biss haben, muss die verwendete Schokolade richtig temperiert werden. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Kuvertüre richtig temperieren.

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