Homepage Rezepte Pizza Bianca mit Feige und Rosmarin

Zutaten

1/2 TL Zucker
1/2-3/4 TL feines Meersalz
1/2 TL Trockenhefe
2-3 EL Olivenöl
2-3 Zweige Rosmarin
80-100 g Feigenkonfitüre
1 Pizzastein (ersatzweise guss
eiserne Grillplatte oder ­herkömmliches Backblech)

Rezept Pizza Bianca mit Feige und Rosmarin

Pizza bianca ist eine Kreuzung aus Pizza (ohne Belag) und Focaccia, die es in vielen italienischen Bäckereien gibt. Hier überrascht sie mit ihren inneren Werten.

Rezeptinfos

mehr als 90 min
265 kcal
leicht
Portionsgröße

FÜR 4 - 6 PERSONEN (ALS BEILAGE)

Zutaten

Portionsgröße: FÜR 4 - 6 PERSONEN (ALS BEILAGE)

Zubereitung

  1. Mehl, Zucker und feines Meersalz in einer Schüssel vermischen. Die Trockenhefe in 225 ml kaltem Wasser auflösen. Das Hefewasser und 1 EL Olivenöl in die Schüssel geben und mit einem Kochlöffel unter das Mehl rühren, bis ein klebriger Teig ohne Mehlinseln entstanden ist. Abgedeckt mit einem Küchentuch an einem warmen Ort 20 Min. gehen lassen.
  2. Dann wird der Teig gefaltet: Dazu an der hinteren Schüsselwand mit einer Teigkarte (oder den befeuchteten Fingern) unter den Teig fahren, diesen nach oben ziehen und zu sich hin über den übrigen Teig legen. Die Schüssel um 90 Grad drehen und den Teig wieder falten - insgesamt vier Mal. Den Teig abdecken und weitere 20 Min. gehen lassen. Dann noch vier Mal falten, gehen lassen und wieder vier Mal falten. Die Schüssel jetzt mit Frischhaltefolie abgedeckt für 20 - 24 Std. in den Kühlschrank stellen.
  3. Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben (der Teig ist wirklich sehr klebrig!), mit Mehl bestäuben und abgedeckt in 1 Std. Raumtemperatur annehmen lassen. Dann Backofen samt Pizzastein (unten) auf 250° vorheizen. Den Rosmarin abbrausen, trocken schütteln und die Blättchen fein hacken.
  4. Bemehlten Teig behutsam zu einem Rechteck (20 × ×0 cm) formen - je mehr Luft dabei im Teig bleibt, umso besser, das sind später die großen Poren. Zur Hälfte mit Feigenkonfitüre bestreichen, andere Hälfte darüberklappen und die Ränder zusammendrücken. Fladen mit Mehl bestäuben, wieder zu einem Rechteck (25 × 25 cm) drücken und auf ein mit Mehl bestäubtes Backpapier legen. Mit den Fingern vorsichtig Vertiefungen in den Teig drücken, mit übrigem Olivenöl bestreichen und mit grobem Meersalz und Rosmarin bestreuen.
  5. Den Pizzateig noch einmal 30 Min. gehen lassen. Dann mithilfe des Backpapiers auf den Pizzastein gleiten lassen und die Pizza in 13 - 15 Min. goldbraun und knusprig backen (falls nötig kurz den Grill zuschalten). Am besten lauwarm genießen, etwa mit einer italienischen Käseplatte.

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Kommentare zum Rezept

Vor dem Backen eine Frage...

Hallo an alle "Pizzabäcker"!

Habe das Buch und liebäugle schon von Anfang an mit dieser tollen Pizza...allerdings habe ich keinen Pizzastein...:-( Wenn ich ein ganz normales Backblech benutze und dieses mit aufheize, wird das Ergebnis dann auch so gut? Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen, denn ich traue mich irgendwie nicht so recht ran...

Grüssle von Frankennicoletta

 

Backblech herum drehen.

@Nicoletta, das Backblech solltest Du mit dem Boden nach oben in den Ofen schieben. Ein Pizzastein braucht ca. eine Stunde zum Aufheizen und hat den Vorteil, wenn die Ofentür geöffnet wird, dass die Backtemperatur konstant hoch bleibt. Niemals Backpapier verwenden, wenn der Pizzateig auch noch so feucht sein sollte. Durch den direkten Kontakt bildet sich eine dünne Kruste - innen bleibt die Pizza saftig und luftig.

 

Mehr als 250 Grad heiß wird so ein Pizzastein allerdings auch nicht. Also den Ofen auf höchster Temperatur vorheizen.

 

Um die Pizza - zumal wenn sie belegt ist, in den Ofen auf das Blech zu bekommen, empfiehlt sich, das Backpapier zu falten und so doppelt unter die Pizza zu legen. Ein Ende des Papiers (untere Lage) muss überstehen. An diesem Packende lässt sich das Backpapier dann unter der Pizza vorsichtig wieder abziehen.

Ein heißes Backblech ist ausreichend. Den Teig, den Nicole da angesetzt hat, ist superklasse. Der backt von ganz alleine, wenn die Ruhezeiten wie angegeben, eingehalten werden.

 

Die Anschaffung eines feinporigen Pizzastein lohnt trotzdem. Er ist auch für den Kugelgrill geeignet.

Und

auf einem Pizzastein benötigt die (eben meine) Pizza nie länger als höchstens 7 min. Backpapier brauche ich dazu nicht, der Schieber hilft mir beim schwungvollen Reinschieben und Rausholen. 

 

Hier gibt es den preiswertesten Pizzastein. Er ist schwer, aber sehr effektiv, die Anschaffung lohnt sich ganz bestimmt.

Ganz normales Blech

Habe den Teig nur ca.10 Stunden im Kühlschrank gehabt und ihn auf Backpapier und einem normalen Backblech gebacken. Ich fand das Ergebnis ganz toll und lecker!

Im Pizzaofen gebacken.

Ich hatte noch Tiroler Feigensenf-Sauce. Die dünn auf den Pizzateig vor dem Zusammenklappen streichen hat wunderbar geschmeckt. Nach 30 bis 40 Minuten ist der Teig backfertig, wenn er mit warmem Wasser angesetzt wird. Ich habe Dinkeldunst (Nudelmehl) verwendet. Die Temperatur war mit 400 Grad schon fast zu heiß. Deshalb sehen die Pizza-Fladen etwas rustikal aus. 300 - 350 Grad mag die richtige Temperatur sein.
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