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Zutaten

250 g Zucker
50 g Vanillezucker
gut verschließbare Flaschen (sterilisiert)

Rezept Rhabarbersirup

Rezeptinfos

unter 30 min
leicht

Ergibt: etwa 800 ml

Zutaten

Portionsgröße: Ergibt: etwa 800 ml

Zubereitung

  1. Rhabarber waschen, putzen und in fingerdicke Stücke scheiden. Mit ¼ l Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, bei mittlerer Hitze in etwa 10 Minuten zu einem weichen Mus kochen. Durch ein feines Sieb gießen und den Saft auffangen, die Rhabarberstückchen mit einer Schöpfkelle vollständig auspressen.
  2. Den Rhabarbersaft zurück in den Topf geben, Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft zufügen und alles unter gelegentlichem Rühren weitere 5 Minuten köcheln lassen.
  3. Rhabarbersirup in die Flaschen füllen, gut verschließen und bis zum Verschenken dunkel und kühl aufbewahren. Den Sirup je nach gewünschter Intensität mit Leitungs- oder Mineralwasser aufgießen und als Limonade auf Eis trinken. Geöffnete Flaschen unbedingt in den Kühlschrank stellen und innerhalb weniger Tage verbrauchen.

Sie können gar nicht genug von Rhabarber bekommen oder suchen noch Tipps für die Zubereitung von Rhabarber? Dann schauen Sie doch einfach in unserem großen Special für Rhabarber-Rezepte und Tipps vorbei.

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Kommentare zum Rezept

Rhabarber-Schorle über alles.

Es war eine spontane Entscheidung Rhabarber einzukaufen. Irgendetwas wird mir schon einfallen. Nur schnell sollte es gehen. Und was passt dann besser an diesem sonnigen Ostersonntag als eine Rhabarber-Schorle? Dieses Rezept kannte ich noch nicht und Erdbeer-Rhabarber sieht bezaubernd aus. Meiner war nur kein Erdbeerrhabarber. Also habe ich den roten Strunk samt Schale verarbeitet. Das ergab ein Minimal-Rot. Erdbeerrot hatte ich noch, damit wird Erdbeermarmelade verschenktauglich. Alle beneiden mich seitdem um meine Erdbeermarmelade :)

 

So, jetzt hat mein Sirup eine schöne Farbe. Auf 400 ml Saft, der übrig blieb, habe ich allerdings nur 200 g Zucker verwendet und etwas Mark einer Vanilleschote. Jetzt schwimmen die schwarzen Kerne in dem Sirup herum. Sieht richtig handmade aus und ist extrem lecker.

Erdbeer-Rhabarber

Mal eine blöde Frage: woran erkenn ich denn Erdbeer-Rhabarber? Hab ich noch nie gehört...

Rotstielige Sorten.

@tattva, Erdbeer-Rhabarber ist eine rotstielige Sorte mit dünnen, kleinen Stangen (rote Stange, grüner Wurzelansatz, innen grün-weißlich). Rotstieliger ist nicht so herb wie grünstieliger Rhabarber. Dann gibt es noch Himbeer-Rhabarber. Da ist sowohl die Schale als auch das Fruchtfleisch rot und soll auch etwas nach Himbeere schmecken. 

Ah ok...

... dann kaufe ich schon immer Erdbeer-Rhababer, wie ich gerade feststellen muss :-) Danke, Aphrodite!

:-(

Bei mir ist der Rhabarbersirup viel zu dickflüssig geworden- der löst sich in meinem Wasser gar nicht auf :-( Und außerdem sinds gerade mal 400 ml geworden. Was hab ich falsch gemacht? Geschmack wäre top.

Sechs Kilo Rhabarber

bekam ich geschenkt - und die wollten verarbeitet werden. Ein Teil davon wurde zu Sirup verarbeitet. Dieser hier schmeckt sehr fein und ich freue mich, dass ich die Rhabarbersaison damit ein wenig verlängern kann.

@mali,

ich sehe es erst jetzt: Du hast wahrscheinlich die Mischung zu heiß gekocht. Dann gibt's Rhabarberkaramell. Den kannst Du dann wie Kandis im Wasser auflösen. Na ja, ganz so schlimm war es nicht. War ja noch dickflüssig."Köcheln" wäre mir auch fast schon zu heiß. Die Mischung muss nur solange erhitzt werden, bis der Zucker sich vollständig löst. Steril wird der Sirup durch den hohen Zuckeranteil. Lange aufbewahren sollte man ihn dann nicht. Wenn Du ihn wie hier im Rezept 5 min. köcheln lässt, ist der Sirup haltbarer. Doch je länger Zucker kocht, um so heißer wird die Mischung. Mariannchen hat in Ihrem Rezept zu Löwenzahn-Sirup - glaube ich - geschrieben, dass der Sirup bis kurz vor den Siedepunkt erhitzt werden muss, nicht kochen darf, wieder abkühlt und das Ganze 3x wiederholt werden muss. Dann hast Du auch Deine 5 Minuten Kochzeit zusammen und bist bei der Temperatur auf der sicheren Seite.

vielleicht habt ihr einen tipp für mich

mir ist das ausdrücken/auspressen der stücke unklar. bei mir geht das mus immer mit durchs sieb und sieht später im sirup unschön aus (setzt sich mit der zeit unten ab). drücke ich es nicht aus, habe ich ein schönes 300 ml glas voll mus und 400 ml sirup.

Wie fein ist das Sieb?

@sukap, wie fein ist das Sieb? Bei einem Kaffee- oder Haarsieb läßt sich der Saft ausdrücken. Sonst einfach das Mus etwas im Sieb stehen lassen. Den Rest erledigt dann die Schwerkraft. 

das sieb ist eher standard.

@aphrodite. danke für deine tipps. ich lege das sieb immer zusätzlich mit einem mulltuch aus, weil alles was die schwerkraft nicht erledigt, sich mit dem tuch dann auch schneller auspressen lässt. nur selbst da hat das rhabarbermus einen weg durchgefunden :/ 

Schwebeteilchen.

Der Saft wird nie ganz klar, wenn er durch das Sieb läuft, ein Tuch gepresst wird.

@sukap. Du könntest den Saft in einem hohen Gefäß stehen lassen, dann setzen sich die Schwebeteilchen ab. Nun kannst Du den klaren Saft oben vorsichtig abgießen. Feinere Siebe und Filter funktionieren auch nicht, da die sich in Null-komma-nix zusetzen. Gefilterter Saft hat aber nicht die Qualität von naturtrübem. Aber bei Rhabarber ist das vielleicht zu vernachlässigen. Ganz raus bekommen, wirst Du die Schwebeteilchen jedoch nicht. Was dann an Geschack noch übrig bleibt, vermag ich nicht abzuschätzen. Industriell werden Säfte mit Gelatine geklärt. Bei Suppenfonds wird Eiweiß zum Klären eingesetzt. Damit werden die Schwebeteilchen gebunden und bleiben im Mulltuch hängen.

vielen vielen dank …

für deine ausführliche erklärung. leider habe ich vom ersten sirup-versuch kein bild gemacht und er ist schon aufgebraucht. mir hat das aussehen nur überhaupt nicht zugesagt, dass das komplette untere flaschendrittel mit den schwebeteilchen trüb wurde und hatte einen fehler bei mir vermutet. 

mal sehen, wie sich nun versuch 2 (im mulltuch stehen lassen, danach noch durch einen teefilter gegossen) verhält. bisher ist nur ein minimaler trüber rand unten zu sehen. und der mus-rest eignet sich hervorragend für marmelade :)

@ sukap

Vielleicht wäre dieser Durchlauf, wie in Schritt 5 meiner Sauerampfersauce beschrieben, eine Möglichkeit? 

Sehr lecker

Super! Süß und rosa wird der Sirup dann bald schon meine Rhabarberschorlen aufpeppen. Etwas weniger Zucker werde ich eventuell beim nächsten Mal nehmen. Aber ansonsten bin ich sehr zufrieden und glücklich damit :)

Supertipp !

Meinen ersten Rhabarber in diesem Jahr habe ich verarbeitet. Erstens zu Sirup und aus dem restlichen Brei habe ich unter Hinzufügung von deutschen Erdbeeren noch 3 Gläser Konfitüre gekocht. Übrigens habe ich nur 200 g Zucker genommen und alles schmeckt nicht so süß !

Mmhhhh

:-)

Oh wie, liebe Belledejour. Sieht auch super aus. Und Erdbeermarmelade, die habe ich dieses Jahr noch nicht fabriziert. Kommt aber noch, freue mich schon darauf.

 

Wie genau nutzt Du denn den Rhabarbersirup? Frage mich, ob es neben meiner klassischen Schorle-Variante noch andere Möglichkeiten gibt .... Bestimmt ist das so. :-)

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