Rezept Rostbraten in würziger Sauce

Zum Rostbraten wird in Bayern typischerweise Kartoffelpüree oder Bratkartoffeln serviert. Ein schwäbischer Zwiebelrostbraten schmeckt besonders gut zu Spätzle.

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Rezeptinfos

Portionsgröße
FÜR 4 PERSONEN:
Schwierigkeitsgrad
leicht
Buch
Deutschland
Zeit
30 bis 60 min Zubereitung
60 bis 90 min Dauer
Pro Portion
Ca. 360 kcal

Zutaten

4 Scheiben
Rostbraten (Roastbeef, Hüftsteaks, je 175 g)
2 EL
mittelscharfer Senf
3 EL
Öl
3 EL
150 ml
Rinderfond (aus dem Glas)
150 ml
Weißwein (Silvaner; ersatzweise Rinderfond)

Zubereitung

  1. 1.

    Das Fleisch leicht klopfen, mit Küchenpapier trockentupfen und den Fettrand mit einem scharfen Messer einschneiden, damit sich die Steaks beim Braten nicht wölben.

  2. 2.

    Die Kräuter waschen, trockenschütteln und die Blättchen fein hacken. Sardellen abspülen, abtrocknen und zerdrücken. Beides mit Senf und 1 EL Öl verrühren. Knoblauch schälen und dazupressen. Die Mischung auf die Steaks streichen, die Scheiben aufeinander legen und in Folie wickeln. 30 Min. bei Zimmertemperatur marinieren.

  3. 3.

    Den Backofen mit einer Servierplatte auf 50° vorheizen. Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. 2 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Rostbratenscheiben in Mehl wenden und im Öl bei starker Hitze etwa 2 Min. pro Seite braten. Aus der Pfanne nehmen und im Ofen warm stellen.

  4. 4.

    Das verbliebene Fett bis auf einen kleinen Rest abgießen. Die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Mit dem Fond und dem Wein ablöschen, etwas einkochen lassen. Die saure Sahne einrühren und die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über die Pfaffenschnitzel gießen und servieren.

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Kommentare zum Rezept

Flicka
Sehr gut

Wir waren sehr angetan von diesen Hüftsteaks mit der Zwiebelsoße. Das Fleisch schmeckte hervorragend, vor allem wegen der guten Würze. Da die Fleischstücke relativ dick waren, hatte ich sie bei  etwa 80 Grad im Backofen weiter gegart, was absolut nötig war. Mit Fleischthermometer gelangen so wunderbar saftige Steaks medium.

Aphrodite
Ich hätte gedacht,

dass die Marinade mit den Sardellen ausreichend salzig ist. Dem war aber nicht so. Ansonsten fand ich die Kräutermarinade/Würze auch gelungen. Was ich nicht mag, ist Fleisch, was schon in der Marinade eingeschweißt und dann wohlmöglich extrarot den absoluten Paprika-Overkill hat. Da würzt Frau doch gerne selbst. Und eine halbe Stunde braucht das Fleisch eh, wenn es aus dem Kühlschrank kommt, um Temperatur anzunehmen, bevor es gebraten wird.

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