Homepage Rezepte Schwarze Nüsse

Zutaten

1 kg unreife grüne Walnüsse
1,4 kg Einmachzucker
1 EL Pimentkörner
1/2 TL Salz

Rezept Schwarze Nüsse

Schwarze Nüsse werden aus grünen unreifen Walnüssen hergestellt. Die eingelegten Nüsse harmonieren als Beilage zu Wild und Fleisch.

Rezeptinfos

mehr als 90 min
mittel

Für ca. 2 l

Zutaten

Portionsgröße: Für ca. 2 l

Zubereitung

  1. Nüsse mit einer dicken Nadel rundum einstechen – am besten mit Handschuhen, sonst werden die Finger schwarz! Die Nüsse in kaltes Wasser legen, an einen kühlen dunklen Ort stellen. 2 Wochen lang jeden Tag das Wasser wechseln.
  2. Die Nüsse mit kaltem Wasser auf den Herd setzen und 30 Min. kochen lassen, abgießen, abschrecken und abtropfen lassen.
  3. Vanilleschote längs halbieren, das Mark auskratzen. 1,2 l Wasser mit 1,2 kg Zucker, Vanilleschote, -mark, Gewürzen und Salz aufkochen lassen, bis sich der Zucker gelöst hat. Etwas abkühlen lassen und über die Nüsse gießen. 1 Tag stehen lassen. Den Sirup abgießen, 100 g Zucker zufügen und aufkochen lassen. Etwas abkühlen lassen und über die Nüsse geben, stehen lassen. Noch einmal wiederholen.
  4. Am vierten Tag die Nüsse mit dem Sirup aufkochen lassen, in kleine Gläser füllen und in 45 Min. sterilisieren. 6 Monate im Keller ziehen lassen.

Haltbarkeit & Saison

Ungeöffnet sind die schwarzen Nüsse mindestens drei Jahre haltbar. Die unreifen Walnüsse werden Ende Juni/Anfang Juli geerntet, wenn ihre Schale hellgrün und noch weich ist. Vorsicht beim Bearbeiten, der austretende Saft färbt deine Hände dunkelbraun.

Dazu passen schwarze Nüsse

Sie passen sehr gut zu Käse, Salat, Wild oder auch Desserts.

Reifen lassen

Schwarze Nüsse brauchen eine Weile, bis sie ihr volles Aroma entwickelt haben. Sie müssen mindestens 1/2 Jahr im Sirup durchziehen, bevor sie serviert werden können. Kenner meinen sogar, dass die Nüsse erst nach 2 Jahren Reifezeit am besten schmecken.

Auch lecker: Sauerkraut selber machen | Frische Oliven einlegen

Ein Rezept von

Rezept bewerten:
(1)

Kommentare zum Rezept

Einmachzucker

Versteht man unter Einmachzucker Gelierzucker? Danke für eine baldige Antwort

Kein Gelierzucker

Nein, Einmachzucker ist kein Gelierzucker, sondern ein Zucker mit großen Zuckerkristallen. Wie der Name schon sagt, eignet er sich besonders gut zum einmachen. Er enthält keine Zusatzstoffe.

Stimmt

Belledejour hat völlig Recht mit dem, was sie sagt. Die großen Kristalle schmelzen langsamer und dadurch entsteht beim Kochen weniger Schaum. Außerdem ist durch das langsame Schmelzen des Zuckers die Gefahr des Anbrennens geringer. 

Anzeige
Anzeige
Login