Mangold

Gestatten, Mangold! Lange stand der Mangold, eigentlich die Blattrosette einer Rübenart, im Schatten des Spinats, aber das sollte sich nun langsam ändern – finden wir!

Mangold

Verwendung:

Mangold schmeckt kräftiger als Spinat (roh ist er nicht die Wucht) und am besten, wenn er nicht zu groß ist. Blatt- oder Schnittmangold hat zarte kleinere Blätter, die geschnitten oder im Ganzen verwendet werden. Bei uns gibt es vor allem Stiel- oder Rippenmangold mit fleischigen Stielen und größeren Blätter. Beides wird vor dem Garen getrennt, da die Stiele mit ca. acht Minuten länger garen als die Blätter (vier bis sechs Minuten). Von sehr großen Blättern zieht man auch noch die Haut ab. Am besten schmeckt Mangold gedünstet, gebraten und gebacken. Lecker, wenn man in seinen Blättern Schafskäse versteckt oder ihn mit Fisch, Lamm oder Pasta serviert.
Wie sein "Kollege" Spinat enthält auch Mangold viel Vitamin C und wertvolle Mineralien.

Einkauf und Saison:

Angeboten wird Mangold bei uns von Frühjahr bis Herbst, aus dem Freiland von Juni bis September. Dabei sollten Sie darauf achten, dass seine Stiele hell und fleckenfrei sind, die Blätter knackig frisch. Und: Bio ist besser!

Aufbewahrung:

Am besten gar nicht. Zur Not in eine Plastiktüte verpackt bis zu einem Tag im Gemüsefach. Besser: Blätter blanchieren, kalt abschrecken, ausdrücken und einfrieren.

Unser Video aus der Küchenpraxis: Mangold richtig putzen und verarbeiten.

Und hier finden Sie Rezepte mit Mangold.

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