Konjak- und-Shirataki-Nudeln
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Konjak- & Shirataki-Nudeln

Leckere Nudel-Rezepte ganz ohne Kohlenhydrate? Mit den Konjak-Nudeln kein Problem! Wir haben leckere Rezepte und hilfreiche Tipps rund um die Zubereitung für dich zusammengestellt. Low Carb war noch nie so einfach! 

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Über Konjak & Shirataki

Wenig Kalorien

Die No-Carb-Nudeln liefern mit 8 kcal pro 100 g kaum Energie, die der Körper in Fettpölsterchen investieren könnte. So fällt selbst der Pastateller mit üppiger Sauce kaum ins Gewicht. Und gerade weil die Nudel so "light" ist, solltest du  nicht auch noch anfangen, beim Drumherum mit Nährstoffen zu geizen. Verwöhne deinen Körper stattdessen mit hochwertigen Ölen, Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen – also her mit Nüssen, Fisch, Fleisch, Gemüse und Olivenöl.

Weißer Wasserfall

Die Nudeln findest du auch unter der Bezeichnung Shirataki im Asienladen, was so viel bedeutet wie "weißer Wasserfall" und auf das Aussehen der Nudeln anspielt.

Viele Ballaststoffe

Das Mehl der Konjak-Wurzel ist extrem ballaststoffreich. Diese Balaststoffe in der Nudel heißen Glucomannane. Glucomannan ist bekannt dafür, im Magen um ein Vielfaches aufzuquellen. Deshalb machen sie sehr schnell und lange satt. Vorausgesetzt, du trinkst ausreichend Flüssigkeit dazu. Empfohlen werden etwa 200 - 400 ml Wasser pro 125 g Nudeln, um den Quell- und damit den Sättigungseffekt von Konjak-Spaghetti & Co. voll auszuschöpfen.

Rekordverdächtig

Dank seiner Fähigkeit, das 50-fache des eigenen Gewichts an Wasser aufnehmen zu können, ist Konjak-Mehl der Weltmeister in Sachen Wasserbindungskapazität unter allen Naturprodukten.

Häufig gestellte Fragen & Zubereitungstipps

  • Woraus bestehen Konjak-Nudeln?

Die in Asien auch Shirataki genannten Nudeln werden aus dem Mehl der Konjak-Wurzel, Wasser und einem Festigungsmittel Calciumhydroxid hergestellt. Da klassische Zutaten wie Weizenmehl und Eier fehlen, ist diese Nudel extrem kalorienarm, gluten-, fett- und kohlenhydratfrei und auch für Veganer bestens geeignet. Die Nudeln eigenen sich daher sehr gut zum Abnehmen, für eine Low-Carb-Diät und als gesunde Alternative zu normalen Nudeln.

  • Wo kann ich Konjak-Nudeln kaufen?

Am leichtesten findes du Konjak- oder Shirataki-Nudeln im Asienladen oder in diversen Online-Shops. Große Supermärkte haben die Trend-Pasta mittlerweile ebenfalls im Sortiment. Manche Online-Anbieter zeigen per Ladenfinder sogar, welcher Supermarkt in deiner Nähe die Produkte führt.

  • Wie bereite ich die Low Carb Nudeln zu?

Verabschiede dich zuerst einmal von Begriffen wie "Al dente garen", "kalt abschrecken" oder "zu lange kochen". In ihrer Optik und ihrem Mundgefühl erinnern die Nudeln an Glasnudeln, sind bereits vorgegart und schwimmen in einer Flüssigkeit im Plastikbeutel. Vor dem Garen in ein Sieb schütten und gründlich abwaschen, das beseitigt den fischigen Geruch (Keine Angst, die Nudeln schmecken vollkommen neutral). Erhitze die Nudeln circa eine Minute in kochendem Wasser, gieße sie ab und serviere sie zu einer Pastasauce deiner Wahl.

  • Kann ich Gerichte mit Konjak-Nudeln noch mal aufwärmen?

Ja! Alle Gerichte, die du mit normalen Nudeln ein zweites Mal erwärmen darfst, kannst du auch mit der Slim-Pasta nochmals erhitzen – sogar noch einen Tick besser, denn die Shirataki-Nudel wird nicht matschig, sondern behält ihre Konsistenz, egal wie lange sie gekocht wird.

  • Wie lagere ich angebrochene Packungen?

Den Rest einer angebrochenen Packung kannst du mit der Nudelflüssigkeit in einen dicht schließenden Behälter geben und im Kühlschrank bis zu drei Tage aufbewahren. Hast du die Flüssigkeit schon abgegossen? Dann die übrig gebliebenen Nudeln mit Wasser bedecken.

Welche Konjak-Nudel passt zu welchem Rezept?

1.
Spaghetti

Etwas dicker als ihre Hartweizen-Schwester erinnern sie eher an kurze Spaghettoni. Sie sind die dankbarsten Vertreter der Italo-Konjak-Familie, denn ihr Biss ist nicht ganz so kernig wie bei den breiteren Sorten. Deshalb passen sie prima zu tomatig-gemüsigen oder auch sahnig-cremigen-Saucen. Sehr lecker sind sie ebenfalls als Basis für Nudelsalate. Mit klassischem Pesto wollen sie sich dagegen nicht so recht verbinden.

2.
Lasagneblätter

Im Format sind die kleiner als die klassischen Blätter, dabei nicht einheitlich in der Größe und sehr glatt. Mit etwas Fingerspitzengefühl lassen sie sich aber gut mit Füllung in eine Form schichten und mit Käse überbacken. 

3.
Glasnudeln

Sie eigenen sich gut für Gerichte, die mit zarten Geschmacksnuancen spielen, wie z.B. Asia-Nudelsalate mit viel Gemüse oder feine Suppen. Hier sind sie eine tolle Low-Carb-Alternative zur gewohnten Glasnudel – allein schon, weil sie ihr optisch so nahe kommen.

4.
Fettucine

Sie harmonieren perfekt mit deftigen Ragouts und Sahnesaucen. Prima eignen sie sich auch für Aufläufe, denn während der Backzeit können sie die Aromen der anderen Zutaten annehmen. Da die Konjak-Nudeln aber kaum Flüssigkeit aufsaugen, sollte das, was mit ihnen für den Auflauf vermischt wird, eher "trocken" sein. Deshalb z.B. Gemüse nur andünsten, würzen und ohne weitere Flüssigkeit unter die Pasta mengen.

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