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Rezept Hirsesoufflé mit Brombeeren

Hirse gilt als Schönheitskönigin unter den Getreidearten. Sie enthält viel Silizium, das Haut, Haare und Nägel gesund und schön hält.

Rezeptinfos

60 bis 90 min
700 kcal
leicht
Portionsgröße

ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN

Zutaten

Portionsgröße: ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN

Zubereitung

  1. Die Hirse waschen, in 1/2 l Salzwasser zugedeckt bei milder Hitze 20 Min. quellen lassen. Die Mandeln in einer trockenen Pfanne anrösten. Datteln entsteinen und klein würfeln.
  2. Backofen auf 180° vorheizen. Eine ofenfeste Form einfetten. Eier trennen. Eiweiße steif schlagen. Eigelbe und 50 g Zucker sowie Mandeln und Datteln unter die Hirsemasse mischen. Mit Zimt würzen. Eischnee unterheben. Hirsemasse in die Form einfüllen. Im Ofen (Mitte, Umluft 160°) 30 Min. backen.
  3. Die Brombeeren nach Bedarf verlesen, mit dem übrigen Zucker sowie dem Orangensaft marinieren. Sahne halbsteif schlagen, mit den Beeren zum heißen Soufflé servieren.

Ein Rezept von

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Kommentare zum Rezept

Ich mach' mich schön!

Das Silizium für die Fingernägel, Haut und Haare gut ist, wusste ich noch nicht und musste gleich mal nachschlagen: organisch gebundene Kieselsäure. Aha!

Und wenn ich schon mal dabei bin... ich habe nicht nur die Mandeln sondern auch die Hirse in der Pfanne geröstet. Dazu wird einfach die Hirse gewaschen und in der Pfanne gerührt, bis alle Flüssigkeit wieder verdampft ist. Dann noch kurz rösten und sie bekommt ein knackig-nussiges Aroma.

 

An diesem Rezept hat mir besonders gefallen, dass ein Teil des Zuckers durch die Datteln ersetzt wurde. Dadurch entsteht eine ganz andere und interessante Süße. Die Hirse mit den gehackten Mandeln schmeckt ausgefallen und die marinierten Brombeeren sind eine nette Idee. Mache ich wieder! Schmeckt nicht langweilig.

Nicht langweilig?

Aber was soll die viele Sahne auf dem Dessert, liebe Aphrodite? Was habe ich mir nur dabei gedacht? Keine Brombeerzeit - und dann gibt es diese Cementinen, die sich kaum aus der Schale lösen lassen: Mit einem scharfen Messer geviertelt, das Weiße in der Mitte herausgeschnitten, die Clementine geachtelt und das Fruchtfleisch von der Schale geschnitten. Was man dabei an Zwischenhäutchen erwischt, vorher auch wegschneiden. Wenn ich mal ganz gut bin, belege ich damit eine Obsttorte.

Jetzt bin ich platt

Vor gefühlten 100 Jahren waren die Dosen mit den enthäuteten Mandarinen nicht zu umgehen. Damals wurde oft die Frage gestellt, welches Geheimnis hinter dem Enthäuten liegt.

 

Jetzt sehe ich, liebe Aphrodite, wie Du die schwer zu schälenden Clementinen misshandelt hast. Das zu betrachten, tut richtig weh :-). Ist Dir tatsächlich entgangen, wie man das eleganter macht, als Du es oben beschreibst? Nun verstehe ich endlich, warum in jedem Kochkurs Orangen & Co. geschält werden. 

Schicke Handwärmer!

Ich habe kleine Weckgläser (80 ml) genommen. Die Backzeit reduziert sich dann auf 20 min. Den Zucker habe ich ganz weggelassen und zum Schluss Agavensirup über die Clementinen gegeben. Saft und Sirup sickern in das Soufflé - extrafein. Die Gläschen habe ich in Papierserviertten eingewickelt. Heiß aus der Hand ein schönes Take-away. Die Hirse knuspert, wenn sie gebacken wird.

Das Vorkochen ist einfach. Dazu tags zuvor die Hirse mit Wasser aufsetzen, aufkochen lassen, Deckel drauf, Herd aus und am nächsten Tag weiterverwenden. Ich überlege mir in letzter Zeit, was ich abends vorbereiten kann, um tagsüber die Zeit zu sparen. Da kam mir dieses Rezept wie gerufen.

Die kleinen Dinger vorher schälen?

@Rinquinquin, wie? Die lassen sich nicht schälen. Die Schale ist angewachsen wie anbetoniert. Ich schneide das Fruchtfleisch heraus und spare mir das Schälen. Eine Mango wird auch erst zerteilt und dann das Fruchtfleisch herausgeschnitten. Bei Orangen und Graphefruits geht das einfacher, da kann die Schale großflächig von der Frucht geschnitten werden. Man löst das Fruchfleisch zwischen den Häuten heraus. Versuch' das bitte mal mit Clementinen. Da bleibt nicht viel Fruchtfleisch übrig, was sich herauslösen lässt.

Orangen schälen

Diese Clementinen kenne ich gut, die Schale ist wirklich wie anbetoniert. Dabei schmecken sie drinnen so gut. Aber auch bei denen schneide ich die Schale rundherum knapp bis unter das Weisse ab und filetiere das Fruchtfleisch aus den Häuten, das geht nicht anders, als Du es kennst. Ein scharfes Messer hast Du und bei mir bleibt schon einiges an Fruchtfleisch übrig. Aber da ich dann meistens eine ganze Kiste Clementinen habe, muss ich es nicht so eng sehen.

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