Rezept Österreichischer Klassiker "Mohr im Hemd"

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Der Mohr im Hemd schmeckt nicht nur super direkt aus dem Ofen, sondern auch am nächsten Tag ist er noch eine willkommene Abwechslung zum Nachmittagskaffee.

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Rezeptinfos

Portionsgröße
Zutaten für 4 Personen
Schwierigkeitsgrad
leicht
Buch
Sweet Basics
Zeit
30 bis 60 min Zubereitung
mehr als 90 min Dauer
Pro Portion
Ca. 590 kcal

Zutaten

100 g
Zartbitterschokolade
1 Prise
40 g
200 g
1 Päckchen
Vanillezucker

Zubereitung

  1. 1.

    Die Schokolade in Stücke brechen und mit den Mandeln in der Küchenmaschine fein zerkleinern. Oder beides in einer Mandelmühle reiben.

  2. 2.

    Die Eier trennen. Eiweiße zu steifem Schnee schlagen, dabei das Salz zugeben. Eischnee in den Kühlschrank stellen.

  3. 3.

    Backofen auf 180 Grad vorheizen (erst später einschalten: Umluft 160 Grad). Vier hitzefeste Förmchen oder Tassen (je etwa 200 ml Inhalt) mit Butter ausstreichen. Die Fettpfanne des Backofens etwa 3 cm hoch mit warmem Wasser füllen.

  4. 4.

    Butter und Zucker mit den Quirlen des Handrührgeräts cremig schlagen. Eigelbe nach und nach unterrühren, dann auch die Schokoladen-Mandel-Mischung und den Zimt untermischen. Ein paar Löffel Eischnee unter die Schokomischung rühren, bis sie geschmeidig ist. Dann den Rest vom Eischnee daraufhäufen und mit dem Schneebesen luftig unterheben.

  1. 5.

    Die Masse in die Förmchen füllen, ins heiße Wasser stellen und im Ofen (Mitte) etwa 1 Stunde garen. Abkühlen lassen.

  2. 6.

    Vor dem Servieren die Sahne mit dem Vanillezucker nicht ganz steif schlagen. Pudding vom Rand der Förmchen lösen, auf Teller stürzen und mit etwas Sahne garnieren. Rest der Sahne dazustellen.

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Rezeptkategorien

Eier pochieren: so geht's

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Kommentare zum Rezept

polly
Mohr???

Geht's noch?! Rassismus ist unappetitlich.

Aphrodite
Ist das artig?

Auch wenn die Vergangenheit nicht immer appetitlich war, finde ich es erwähnenswert, damit es nicht in Vergessenheit gerät, statt alles immer gleich umdeuten zu wollen. Aber klar doch, nur Rassisten essen Mohrenköpfe. Die anderen sagen Schokokuss dazu. https://de.wikipedia.org/wiki/Mohr

Punschkrapfen
Kreativheit gefragt

Man kann ja auch den Namen einfach umvariieren, in Schokokuchen mit Sauce oder ähnliches, da muss man eben kreativ sein und ich denke auch, über dne alten Namen kann man schön langsam wirklich mal hinweg kommen, der muss nicht bleiben.

küchengötter
@polly

Liebe polly, bei diesem Rezept handelt es sich um einen klassischen, österreichischen Kuchen, welcher den feststehenden Begriff "Mohr im Hemd" trägt. Wie Aphrodite schon angedeutet hat, gibt es mehrere kulinarische Begriffe, die rassistisch gedeutet werden können und um welche immer wieder neue Debatten entstehen. Natürlich möchten wir klarstellen, dass wir gegen Rassismus und Diskriminierung sind. Viele Grüße, dein Küchengötter-Team.

Calela
Nicht immer alles überdramatisieren...

Es gibt ja Menschen, die finden immer einen Grund zum Meckern.Es ist auch ein Problem, wenn es überdramatisiert wird. Ich glaube, wir wissen alle, dass der Rezepttitel oder eben der Name des Gerichts nicht Dunkelhäutige diskriminieren oder beleidigen will...Ich stimme natürlich auch den anderen zu, dass man sich einen neuen kreativen Namen überlegen kann aber man muss sich doch nicht gleich persönlich angegriffen fühlen.

polly
Doch, es ist diskriminierend...

Nein, nicht nur Rassisten essen Mohrenköpfe. Aber die Bezeichnung Mohr ist rassistisch, und wer sie verwendet, hat an rassistischem Sprachgebrauch teil, bewusst oder unbewusst - dazu braucht es noch nicht einmal eine rassistische Intention. Sprache macht einen Unterschied. Auf rassistische Sprache zu verweisen und darauf hinzuarbeiten, sie durch andere Begriffe zu ersetzen, bedeutet nicht "überdramatisieren", dazu sind die Folgen von Rassismus zu real (zumal das doch die Betroffenen zu entscheiden haben, oder?). Und gerade die Tatsache, dass Begriffe rassistischen Ursprungs wie selbstverständlich in unserer Alltagssprache verankert sind, ist das Problem. Auch wenn ich Calela vollkommen zustimme: Es gibt ja Menschen, die finden immer einen Grund zu meckern, wenn sie dann darauf hingewiesen werden. Dieser Rezepttitel ist einfach schrecklich unnötig. Man kann ja im Teaser immer noch auf den ursprünglichen Namen verweisen; aber dass Rassismus Tradition hat, macht ihn nicht besser.

Küchengötter User
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