September-To Do: Essig und Öl aromatisieren

Draußen das pralle Leben, in unseren Küchen geschäftiges Treiben: Den Geschmack von Spätsommer und goldenem Herbst wollen wir nämlich mit in den Winter nehmen, Ihr auch?

September-To Do: Essig und Öl aromatisieren
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küchengötter Redaktion

Alles, was wir Küchengötter zur Zeit draußen finden, verarbeiten wir zu köstlichen selbst gemachten Herrlichkeiten: eigenhändig aromatisierte Essige und Öle, die in den nächsten Monaten für die feine Würze unserer Speisen sorgen werden und auch bei Nebel, Wind und Regen an Sommer, Sonne und Fülle erinnern werden.

 

Selbst aromatisierte Essige und Öle sorgen bereits bei der Herstellung für viel gute Laune, sehen fertig verpackt und beschriftet ganz liebreizend-wunderbar aus und eignen sich übrigens auch hervorragend als kleine Geschenke und Mitbringsel!

 

Probiert doch mal eines unserer Rezepte für selbst aromatisierte Essige und Öle aus! Passend zum September legen wir Euch heute zwei unserer Highlights ans Herz: Apfel-Estragon-Essig und Waldpilzöl. Die eigentliche Herstellung geht recht fix, zusätzlich muss die jeweilige Durchziehzeit beachtet werden und dann sind die kleinen Kostbarkeiten auch schon bereit zum Verzehr. Ungeöffnet sind die Essige und Öle mehrere Monate lang haltbar und sorgen für Geschmack und Freude auf unseren Tellern. Und das Beste ist, dass jeder Küchengott seinen ganz persönlichen Geschmacksvorlieben folgen kann und genau die Beeren, Früchte, Kräuter & Co. für sein Aroma-Experiment wählen kann, die ihm am meisten schmecken. Wir freuen uns auf Eure Essig- und Öl-Berichte!

 

Hier noch ein paar allgemeine Tipps für die Essig-Herstellung:

 

  • Um Essig selbst zu aromatisieren, wählt am besten ein Glas mit großer Öffnung. Ihr habt sicherlich noch ein paar geeignete Exemplare im Keller stehen!

 

  • Während der Durchziehzeit werden die Gläser mit Stoff zugebunden, aber Vorsicht: Der Stoff muss zwar luftdurchlässig aber dennoch so fest gewebt sein, dass keine Fruchtfliegen oder ähnliches an unsere kleine Kostbarkeiten rankommen.

 

  • Die Essigbakterien dürfen während der gesamten Durchziehzeit NICHT mit Metall in Berührung kommen! Deshalb die Essigbakterien erst unterrühren, wenn Ihr den Essig schon in die Gläser gegossen habt und nicht, während er sich noch im Kochtopf befindet.

 

  • Good Luck! Essigherstellung ist auch Glückssache, manchmal wird es einfach nichts. Sollte sich nach zwei Wochen Durchziehzeit noch keine Kahmhaut (das ist der Biofilm, bestehend aus Mikroorganismen, der sich beim Gären entwickelt) auf der Oberfläche des Essigs gebildet haben, dann auf jeden Fall noch weitere zwei Wochen warten. Manchmal braucht dies etwas mehr Zeit als gedacht.

 

  • Nicht erschrecken, wenn Euer Essig nach Aceton – also wie Nagellackentferner – riecht. Das ist weder schädlich, noch giftig, sondern ein ganz normales, duftendes Nebenprodukt der Essigherstellung.

 

  • Und wenn es gar nicht klappen sollte, dann nicht verzweifeln und einfach noch einmal probieren! 

 

Viel Spaß mit unseren Rezepten zum Essig und Öl selbst aromatisieren.

 

Vielleicht interessiert Euch auch unser großes Einmachen-Special - Rezepte, Tipps und Tricks rund um das Einmachen und unser großes Do it Yourself-Special: Geschenkideen aus der Küche

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auchwas
Aber immer gerne Aroma-Essig

wird bei mir jedes Jahr gemacht, gerade ein MUSS für die kalte und nicht so mit Aroma ausgestatte Jahreszeit mit dem z.B. Salatangebot.

Auch das Wintergemüse aromatisieren mit selbst angesetzten Aroma-Essig wunderbar.

Muss ja gestehen ich habe das ganze Jahr Aroma-Essig im Einsatz. 

Bei mir wird aber der Aroma-Essig viel aus Restbestände von Obst und Gemüse gemacht.

Bei Brombeeren z.B. die Kerne und anderen Reste vom passieren dazu noch ein paar Beeren und mit  Apfelessig aufgefüllt und ein paar Gewürze dazu, auf die Fensterbank und das wird ein prima Brombeer-Aroma-Essig der bei uns nie ausgeht.

Auch die Tomatenreste werden zu Tomaten-Aroma-Essig und der ist auch super.

Tja und die vorgeschlagenen Apfel-Estragon Essig, da war ich schon dabei habe die sauberen Apfelschalen, die aus den Resten vom Apfelkuchen stammten und frischen Estragon aus dem Garten genommen und jetzt heißt es warten und der wird bestimmt gut. 

Tipp unbedingt reinen und guten Essig mit mindestens 5% verwenden.

 

Aronia-Essig und Hagebutten-Essig

ersteren hab ich heuer angesetzt (Weinessig, den Trester vom entsaften, Waldhonig) - er schmeckt vielversprechend. Vergangenes Jahr hatte ich mit Hagebutten getestet - das war ein flop. Da braucht's noch weitere Testreihen. Falls jemand für Hagebuttenessig einen heißen Tipp hat: bitte gerne. 

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