Powidl – 11 einfache Rezepte

Schon mal Powidl selber gemacht? Das Zwetschgenmus aus der österreichischen und böhmischen Küche ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Lass dich von unseren zahlreichen Powidl-Rezepten inspirieren.

Der Begriff Powidl basiert auf dem tschechischen Wort povidla und meint ein süßes Mus oder eine Marmelade aus Zwetschgen. Das Besondere an Powidl ist, dass es ohne zugesetzten Zucker eingekocht wird. Deshalb spielt die natürliche Süße und Reife der Zwetschgen eine wichtige Rolle bei der Zubereitung. 

In der österreichischen Küche ist Powidl eine besonders beliebte Füllung für allerlei Süßspeisen wie Buchteln, Powidl-Kuchen, Germknödel oder Powidlkolatschen, aber auch als Brotaufstrich heiß begehrt.

Nach traditionellen, alten Rezepten werden ca. 500 g Früchte unter ständigem Rühren auf nur 100 g dickes Zwetschgenmus eingekocht. Für die klassische Zubereitung benötigst du neben reifen Zwetschgen also keine weiteren Zutaten, allerdings würde das Einkochen wirklich sehr lange (ca. 24 Stunden) dauern.

Um diesen Prozess abzukürzen, kommst du nicht darum herum, Zucker oder Geliermittel zu verwenden. So ist dein Zwetschgenmus auch automatisch länger haltbar. Je nach Gusto kannst du zusätzlich feine Aromen wie Zimt, Nelken oder Rum zusetzen.

Beim Kochen solltest du darauf achten, einen ausreichend großen Topf zu verwenden und dein Mus später in sterilisierte Gläser zu füllen, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Kleine Bemerkung am Rande: Der Begriff Powidl wird seit Österreichs EU-Beitritt synonym für Pflaumenmus verwendet, auch wenn das im engeren Sinne nicht dasselbe ist. Hier findest du mehr Infos zu den generellen Unterscheidungsmerkmalen von Zwetschgen und Pflaumen.

Und damit du hier auf jeden Fall die richtigen Rezepte findest, egal ob du nach Zwetschgenmus oder Pflaumenmus suchst, findest du beide Varianten in unserer Rezeptsammlung – natürlich inklusive passender Inspiration für leckere mit Powidl gefüllte Desserts.

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