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Zwetschgen, Pflaumen und Mirabellen

Die leckeren Steinfrüchte kommen bei uns nicht nur als Konfitüre aufs lauwarme Brötchen, sondern auch als fruchtiges Topping auf den Rührkuchen oder als herzhafte Beilage zum Puten-Schnitzel. 

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Tipps

>> Pflaumen enthalten mehr Wasser als Zwetschgen und eignen sich daher besser zum Pürieren und Einmachen

>> Wer auf herkömmlichen Zucker verzichten möchte, kann stattdessen Nelken, Sternanis und Zimt dazugeben. 

Pflaumenwein

Warenkunde Pflaume, Zwetschge und Mirabelle

Wie du eine Pflaume erkennst und sie auf keinen Fall mit einer Zwetschge verwechselst? Achte bei der Frucht einfach auf folgende Merkmale: Eine Pflaume ist kugel- bis eiförmig und hat ein gelblich grünes oder rötlich blaues Fruchtfleisch.

Die Zwetschge (oder auch Zwetsche genannt) ist sozusagen die kleine Schwester der Pflaume. Sie gehört ebenfalls zur Familie der Steinfrüchte. Auch ihre Form ist rundlich, aber kleiner und im Geschmack süßer als eine Pflaume. Sie hat eine fast schwarzblaue Schale und gelbes Fruchtfleisch. Das lässt sich bei Zwetschgen übrigens auch viel leichter vom Stein ablösen, als bei Pflaumen.

Auch wenn die Mirabelle mit Pflaume und Zwetschge verwandt ist, besteht hier keine Verwechslungsgefahr. Die Mirabelle hat sich ihr Alleinstellungsmerkmal durch ihre gelbe Farbe gesichert. Sie wird auch gelbe Zwetschge genannt.

Herkunft, Charakteristika

Die Pflaume gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt: bereits bei den alten Römern war die süße Frucht mit mehr als 300 Pflaumensorten bekannt. Die genaue Heimat der Pflaume ist allerdings bis heute nicht eindeutig geklärt. Man vermutet, dass die europäische Sorte aus der Region rund ums Schwarze Meer stammt. 

Zwetschgen tauchen unter diesem Namen zum ersten Mal im 15. Jahrhundert in Süddeutschland auf. Sie gehören – wie auch die Mirabellen und Renekloden – botanisch gesehen zu den Pflaumen. Eine scharfe Trennlinie zwischen den Sorten zu ziehen ist nicht immer möglich, speziell zwischen Pflaumen und Zwetschgen sind die Übergänge fließend. 

Mirabellen sind die kleinen, gelben Schwestern der Pflaume. Ihr Name stammt aus dem Italienischen und bedeutet "bewundernswerte Schöne". Ursprünglich stammen die süßen Früchtchen aus Asien. Über Persien gelangten sie dann nach Europa, wo sie in Frankreich vermehrt angebaut wurden. Nun haben Mirabellen auch in Deutschland viele Fans gefunden. 

Saison

Alle drei saftig-süßen Steinfrüchte-Sorten sind fast das ganze Jahr über erhältlich, von Juli bis Anfang Oktober kommen sie aus heimischem Anbau auf den Markt. Achte beim Kauf darauf, dass die Früchte eine frische Farbe haben, fest sind und fein duften. Direkt vom Baum sind die Zwetschgen sowie Pflaumen von einem feinen weißlichen Reif oder Duftfilm überzogen. Den wachsartigen, abreibbaren Überzug bilden die Früchte selbst – sie schützen sich damit vor dem Austrocknen. Im Handel ist das ein Indiz für Qualität: Ist der Duftfilm noch vorhanden, sind die Früchte frisch und wurden wenig angefasst. Reife Mirabellen sind orange-gelb gefärbt. Am besten ist es, wenn du diese sofort nach dem Einkauf entweder pur verspeist oder verarbeitest. Sonst kannst du die Pflaumensorte im Kühlschrank zwei bis drei Tage frisch halten. 

Verwendung

Zwetschgen, Pflaumen und Mirabellen kannst du vielseitig verwenden. Frisch vom Baum schmecken die süßen Früchte einfach unwiderstehlich, sie sind aber auch ein toller Kuchenbelag. Frischer Zwetschgendatschi mit Streuseln und Schlagsahne – wer kann da schon nein sagen? Aus Pflaumen lässt sich besonders gut ein leckeres Kompott (die Österreicher sagen "Zwetschkenröster") oder Mus (Powidl) kochen, und ein knuspriges Brötchen mit Mirabellenkonfitüre ist der perfekte Start in den Morgen! Und als Hauptgericht solltest du unbedingt einmal Pute oder Schnitzel mit Zwetschgen ausprobieren! Schmeckt einfach göttlich!

Inhaltsstoffe

Pflaumen, Zwetschgen und Mirabellen schmecken nicht nur, sondern sind auch äußerst gesund, da sie viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente (z. B. Kupfer, Zink, Kalium) und Vitamine enthalten. Insbesondere Pflaumen und Zwetschgen stärken das Immunsystem und die Nerven, helfen Stress abzubauen und wirken darüber hinaus Verstimmungen und Depressionen entgegen. Bekannt ist außerdem, dank ihres hohen Sorbitgehalts, ihre verdauungsfördernde Wirkung, getrocknet noch viel mehr als bei frischen Früchten. 

Weitere Rezeptideen mit Pflaumen und Zwetschgen

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