13 himmlische Rezepte für Himbeer-Muffins

Himmlischer Genuss ist hier gewiss. Praktischerweise gelingen Himbeer-Muffins nämlich schnell und einfach – ob mit frischen oder TK-Himbeeren. Wir zeigen dir, wie du die leckeren Minis selber machst und einige ungewöhnliche Rezepte, um Gäste zu beeindrucken.

Muffins sind generell eine gute Idee, wenn man kein großer begabter Motivtorten-Bäcker ist. Denn der Grundteig ist einfach zu machen und du musst ihn nur in die eingefetteten Mulden eines Muffin-Bleches oder in Muffin-Förmchen füllen. Außerdem sind Muffins praktisches Fingerfood für die Kaffeetafel oder ein Buffet: Jeder kann sich einen Muffin schnappen – kein Schneiden nötig und sie lassen sich sogar gut ohne Teller und Gabel essen.

Muffins backen: so einfach geht's

Muffin-Teig ist meistens ein einfacher Rührteig und besteht aus Butter, Eiern, Zucker, Mehl und Backpulver. Für die perfekte Konsistenz können außerdem Milchprodukte wie Crème fraîche, Schmand oder saure Sahne hinzugegeben werden. Die Zubereitung von Rührteig ist auch für Back-Anfänger leicht zu schaffen. Zunächst solltest du die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver) in einer Schüssel vermischen und in einer zweiten Schüssel weiche Butter mit Zucker schaumig schlagen, dann Eier und evtl. das Milchprodukt hinzugeben. Dann hebst du die Mehlmischung mit einem Holzlöffel oder Teigschaber unter die flüssige Mischung. Aber Vorsicht: Rühr nur so lang, bis bis die Mehlmischung gerade so untergerührt ist, es dürfen noch kleine weiße Mehlspitzen sichtbar sein. Rührst du den Teig zu lang, werden deine kleinen Kuchen am Ende hart und trocken. 

Den Teig verteilst du auf die Förmchen und lässt die Muffins im Ofen (Mitte) 20-25 Minuten backen. Der Ofen sollte gut vorgeheizt sein – ca. 180 °C Ober-/Unterhitze. Bei Umluft wird das Gebäck etwas trockener. Muffin-Teig benötigt sofort richtige Hitze, sobald er in den Ofen kommt. So kann er schön aufgehen und die Muffins bekommen außen eine leichte Kruste, während sie innen schön saftig bleiben. Zur Kontrolle, ob die Muffins wirklich durchgebacken sind, empfiehlt sich die berühmte Stäbchenprobe: Dafür mit einem Holzstäbchen (z. B. Schaschlikspieß) in die Mitte eines Gebäcks stechen. Wenn noch flüssiger Teig am Stäbchen haften bleibt, braucht es noch einige Minuten im Ofen.

Nach dem Backen lässt du die Muffins noch ca. 10 Minuten in der Form abkühlen, damit sie nicht so leicht zerbrechen. Dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Einfache Himbeer-Muffins und Varianten mit dem gewissen Etwas

Nun zu unseren Himbeeren: Das Tolle ist, dass Himbeer-Muffins mit frischem Obst, aber auch tiefgekühlten Beeren funktionieren. Himbeeren haben von Juni bis August Saison. Ansonsten kannst du auf TK-Himbeeren zurückgreifen. Dafür das Obst unaufgetaut in den Muffin-Teig geben, sonst zerfällt es! Die Himbeeren kommen erst ganz zum Schluss in den Teig und werden nur vorsichtig untergehoben, nicht lange rühren! Alternativ kannst du auch zuerst den Teig in die Muffinförmchen gießen und jeweils ein paar Himbeeren daraufsetzen, die dann beim Backen einsinken.

Etwas raffinierter werden schon die Himbeer-Vanille-Muffins. Hier werden die Muffins nach 10 Minuten Backen herausgenommen und mit einem Vanilleguss überzogen. Dann geht es noch einmal für 15 Minuten in den Ofen. Diese Variante gelingt dir sicher auch ganz einfach und schmeckt Kindern wie Erwachsenen. Und noch eine clevere Version haben wir für dich in petto: Für die Himbeer-Kokos-Muffins mixt du einige zerdrückte Raffaellos unter den Teig. So gelingt ein perfekter Kokos-Mandel-Geschmack. Perfekt für Fans der Kokos-Pralinen! Aber auch Schokoholiker kommen bei uns natürlich nicht zu kurz: Der Schokohunger wird mit den Weiße Schoko-Beeren-Muffins befriedigt: 100 g weiße Schokolade sollten doch genügen, oder? In Kombination mit Himbeeren unschlagbar.

Wem in klassischen Muffin-Rezepten zu viel raffinierter Zucker enthalten ist, dem können wir die Himbeer-Amaranth-Muffins mit Stevia empfehlen. Außer mit Zuckerfreiheit überzeugen diese kleinen Gebäcke mit gepopptem Amaranth, Kefir und Orangenaroma. So kannst du ohne schlechtes Gewissen Muffins genießen. In die gleiche Kategorie zählen auch die Low-Carb-Beeren-Muffins, die du trotz einer kohlenhydratarmen Ernährungsweise vernaschen kannst. Der Trick ist hier die Verwendung von Dinkelmehl, gemahlenen Haselnüssen und Haferflocken statt Weizenmehl. Außerdem wird mit Fruchtzucker gesüßt – eine Zuckerart mit starker Süßkraft, da reichen kleine Mengen aus.

Zugegeben, wir haben ein bisschen geschummelt: In unserer Rezeptsammlung oben findest du nicht nur Muffins, sondern auch ein paar ihrer Verwandten: nämlich Cupcakes mit Himbeeren. Was genau eigentlich der Unterschied zwischen Cupcakes und Muffins ist? Cupcakes sind aus einem feineren Butter-Rührteig als die robusten Muffins. Ihr Haupterkennungsmerkmal sind die Creme-Toppings aus Sahne, Joghurt, Mascarpone oder Buttercreme. Und dennoch: Wir können dir solch köstliche Rezepte wie die Donauwellen-Cupcakes mit Himbeeren und Himbeer-Mandel-Cupcakes einfach nicht vorenthalten! Auch hier kommt unsere Lieblingsbeere perfekt zur Geltung. Also probier auch diese Rezepte mal aus  so schwer sind Cupcakes gar nicht zu backen. 

Schau dir unsere Rezepte für köstliche Himbeer-Muffins und Co. an und such dir deinen Liebling aus. Und schon kann fröhlich losgebacken werden!

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