Baiser

Wer kann zu einem "Kuss" schon nein sagen, noch dazu, wenn er so himmlisch leicht und süß ist wie das Schaumgebäck aus gezuckertem Eischnee.

Baiser

Charakteristika:

Außerhalb von Deutschland heißt das Baiser (vom Französischen "baiser" – Kuss) Merengues, gemeint ist aber das Gleiche. Kalt oder warm geschlagener Eischnee (Bäcker und Konditoren kochen die Baisermasse auch) mit viel Zucker, der im Backofen bei rund 100 Grad 1–2 Stunden getrocknet wird.

Verwendung:

Als Deckschicht für Kuchen, meist Obstkuchen, oder zum Überbacken von Süßspeisen, zum Überbacken von Eis. Zwei ausgehöhlte Portionen Baiser, gefüllt mit Sahne und Früchten, kommen als Pavlova daher und in der Schweiz gibt’s Merengues (außerhalb von Deutschland!) mit viel Schlagsahne oder auch zu Vermicelles (pürierte, aromatisierte Esskastanien). Auch einige Tortenböden bestehen aus Baisermasse, die z. B. mit gemahlenen Nüssen und Mehl verfeinert wurden, wie die Zuger Kirschtorte aus der Schweiz.

Aufbewahrung:

Kühl und trocken gelagert, sind Baisers mehrere Wochen haltbar.

Unser Video aus der Küchenpraxis: Baiser einfach und richtig herstellen.

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