Rezepte

Nudelaufläufe & Gratins

Ob Auflauf oder knusprige Gratins, ein Nudelauflauf aus dem Ofen ist unglaublich vielseitig. Entdecke köstliche Rezepte mit tollen Zutaten für die Alltags- und Genussküche.

Nudeln Reis Nudelauflauf Rezepte

Nudelaufläufe

Gratins

Basics

  • Zutaten für den Nudelauflauf passend vorbereiten: Bei allen mit kurzen Garzeiten ist Schnippeln und bei Zutaten mit längeren Garzeiten Vorgaren oder Blanchieren angesagt. 
  • Lage auf Lage schichten: Die vorbereiteten Zutaten sorgfältig in die gefettete Form schichten, eventuell glatt streichen und jede Lage würzen. So geschichtet sieht der Nudelauflauf dekorativ aus, bekommt ein würziges Aroma, und alles wird gleichmäßig gar.
  • Mit Guss und Käse abschließen: Eine helle Sauce oder Eiermilch macht Nudelaufläufe schön saftig und bindet die Zutaten. Für die beliebte goldbraune Kruste kommt nach dem Einschichten noch Käse obendrauf, dann ab in den Ofen.

5 Tipps für perfektes Gelingen

Ob mit Schinken, Brokkoli, Zwiebeln & Co. – Mit diesen 5 einfachen Tipps und Tricks gelingt dir jeder Nudelauflauf!

  1. Du solltest die richtige Nudelsorte wählen
    Die Verwendung von Hörnchen-Nudeln bei der Zubereitung von Nudelauflauf oder Nudelgratin ist zwar weit verbreitet, andere Nudelsorten sind aber wesentlich besser für einen Auflauf geeignet: Auf glatte Nudeln solltest du dabei verzichten, weil an ihnen die Sauce nicht so gut haften bleibt. Greife lieber zu gerillten Nudelsorten, wie z. B. Penne, Rigatoni oder Spirelli, die die Sauce hervorragend aufnehmen.
     
  2. Koche die Nudeln nicht zu lange
    Wenn du Auflauf in Kaugummi-Konsistenz vermeiden möchtest, dann achte darauf, dass du die Nudeln nicht zu lange vorkochst. Empfohlen wird eine verkürzte Kochzeit, da die Nudeln im Anschluss noch im Ofen weiter garen.
     
  3. Bereite zwei verschiedene Saucen zu
    Wer traditionellen Nudelauflauf aus Italien kennt, weiß, dass dieser normalerweise eine rote und weiße Farbe hat. Zwar sorgen auch kleine Stückchen von Ricotta oder Mozzarella für einen weißen Farbklecks, du kannst deinen Auflauf aber noch weiter verfeinern, indem du eine cremige Béchamelsauce zubereitest. Je nach Geschmack kannst du Parmesan, Emmentaler oder anderen Käse hinzugeben. Im Anschluss kannst du dann die Nudeln, die Tomaten- und Béchamelsauce in eine Auflaufform geben.
     
  4. Der ideale Backvorgang
    Vergiss nicht, den Backofen vorzuheizen. Lasse den Auflauf für ca. 20 Minuten bei 200 °C im Ofen. Evtl. kannst du am Ende nochmal den Grill anstellen, falls der Käse noch nicht goldbraun ist.
     
  5. Lasse den Nudelauflauf abkühlen
    Erst wenn der Auflauf noch kurz durchzieht und nicht gleich serviert wird, kann er an Intensität und Geschmack gewinnen. So können sich die Nudeln noch mehr mit der Sauce vollsaugen, wodurch der Geschmack abgerundet wird und der Auflauf eine herrlich weiche Konsistenz erhält. 
     
  6. Der Trick beim Einfetten: Verwende  zum Einfetten der feuerfesten Auflaufform für den Nudelauflauf keine kalte feste Butter. Mit flüssiger, leicht abgekühlter Butter oder Öl und einem Pinsel lässt sich die Form ganz leicht und sparsam einfetten. Beschichtete und flexible Formen kommen ohne Einfetten aus.
     
  7. Die Garprobe für den Nudelauflauf: Stich in der Mitte schräg mit einem Messer hinein. Es darf nichts ankleben.   
     
  8. Kurze Ruhezeit: Lasse dem Nudelauflauf nach der Backzeit im abgeschalteten Ofen noch 5-10 Minuten Zeit zum Ruhen. Dabei verteilt sich der Saft gleichmäßig, die Aromen verbinden sich, und der Auflauf lässt sich besser schneiden.   
     
  9. Topping low fat: Vermische Parmesan mit Semmelbröseln und gehackter Petersilie, dann benötigst du weniger Käse und sparst Fett. 

Video: Selbstgemachte Béchamelsauce

Mini-Nudelaufläufe

Süße Nudel-Aufläufe

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