Ob mit Schinken, Pfeffer, Brokkoli, Zwiebeln & Co. – Mit diesen fünf einfachen Tipps und Tricks gelingt dir jeder Nudelauflauf

  1. Du solltest die richtige Nudelsorte wählen
    Die Verwendung von Hörnchen-Nudeln bei der Zubereitung von Nudelauflauf oder Nudelgratin ist zwar weit verbreitet, andere Nudelsorten sind aber wesentlich besser für einen Auflauf geeignet: Auf glatte Nudeln solltest du dabei verzichten, weil an ihnen die Sauce nicht so gut haften bleibt. Greife lieber zu gerillten Nudelsorten, wie z.B. Penne, Rigatoni oder Spirelli, die die Sauce hervorragend aufnehmen.
     
  2. Koche die Nudeln nicht zu lange
    Wenn du Auflauf in Kaugummi-Konsistenz vermeiden möchtest, dann achte darauf, dass du die Nudeln nicht zu lange vorkochst. Empfohlen wird eine verkürzte Kochzeit, da die Nudeln im Anschluss noch im Ofen weiter garen.
     
  3. Bereite zwei verschiedene Saucen zu
    Wer traditionellen Nudelauflauf aus Italien kennt, weiß, dass dieser normalerweise eine rote und weiße Farbe hat. Zwar sorgen auch kleine Stückchen von Ricotta oder Mozzarelle für einen weißen Farbklecks, du kannst deinen Auflauf aber noch weiter verfeinern, indem du eine cremige Béchamelsauce zubereitest. Je nach Geschmack kannst du Parmesan, Emmentaler oder anderen Käse hinzugeben. Im Anschluss kannst du dann die Nudeln, die Tomaten- und Béchamelsauce in eine Auflaufform geben.
     
  4. Der ideale Backvorgang
    Vergesse nicht, den Backofen vorzuheizen. Lasse den Auflauf für ca. 20 Minuten bei 200 °C im Ofen. Evtl. kannst du am Ende nochmal den Grill anstellen, falls der Käse noch nicht goldbraun ist.
     
  5. Lasse den Nudelauflauf abkühlen
    Erst wenn der Auflauf noch kurz durchzieht und nicht gleich serviert wird, kann er an Intensität und Geschmack gewinnen. So können sich die Nudeln noch mehr mit der Sauce vollsaugen, wodurch der Geschmack abgerundet wird und der Auflauf eine herrlich weiche Konsistenz erhält.