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Rezept Falafel Grundrezept

Falafel sind schon lange nicht mehr nur in der veganen Küche ein beliebtes Gericht. Wir zeigen dir, wie du die von außen knusprigen und von innen weichen Bällchen aus Kichererbsen ganz einfach zu Hause selbst machen kannst.

Rezeptinfos

mehr als 90 min
290 kcal
mittel
Portionsgröße

Für 4 Personen

Zutaten

Portionsgröße: Für 4 Personen

Zubereitung

  1. Kichererbsen in reichlich Wasser mindestens 12 Std. einweichen. Da die Kichererbsen durchaus so viel Wasser aufsaugen können, dass sie am Ende fast zweimal so groß sind, solltest du unbedingt genügend Wasser verwenden.
  2. Gegen Ende der Einweichzeit den Knoblauch schälen und grob würfeln. Petersilie und Koriander waschen, trocknen, die Blätter von den Stielen zupfen und grob hacken. Die Zitronen auspressen.
  3. Einweichwasser von den Kichererbsen abgießen und diese in der Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab in einem Becher zusammen mit Kräutern und Knoblauch fein pürieren. Dabei den Zitronensaft und etwas Wasser zugeben.
  4. Die Gewürze hinzufügen und die Masse mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Mehl und Backpulver untermischen.
  5. In einem kleinen Topf 5 cm hoch Pflanzenfett erhitzen. Aus dem Kichererbsenteig walnussgroße abgeflachte Bällchen formen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob das Fett heiß genug ist. Wenn Bläschen an dem Stäbchen aufsteigen, ist die richtige Temperatur erreicht.
  6. Die Kichererbsen-Bällchen im heißen Fett portionsweise ca. 5 Minuten frittieren, bis sie schön gebräunt sind, dabei einmal wenden. Schmeckt köstlich mit Sesamsauce.

Wo kommen Falafel her?

Streetfood auf orientalische Art - die knusprigen Kichererbsenbällchen gibt es im gesamten arabischen Raum. Der Ursprung der kleinen Bällchen aus Kichererbsen ist bisher nicht eindeutig – die einen sagen es so, die anderen so. Erste Angaben führen nach Ägypten, wo Falafel als vegetarisches Gericht zur Fastenzeit genossen wurden. Aber auch der Libanon und Palästina sind als Herkunftsländer bekannt. Heute gibt es Falafel nicht nur in Nordafrika, im Nahen und Mittleren Osten, sondern ist auch in Deutschland beliebt.
 
Wozu Falafel servieren?
 
Der Tradition nach isst man die veganen Falafel mit Tahina, einer Sesamsoße mit leicht herbem Geschmack. Dazu solltest du einen cremigen Hummus-Dip und gebratenes Gemüse probieren. Die kleinen Bällchen schmecken aber auch wunderbar zu Salat und einer veganen Joghurtsauce, im Fladenbrot, Pide, Wrap sowie eingelegtem Gemüse. Wenn du sie nur mit einer Sauce und Hummus servierst, sind sie eine leckere Vorspeise oder können als Teil einer mediterranen Meze serviert werden. Im Fladenbrot, Döner und Pita Brot werden sie dann einfach zum "Fast Food". Du kannst sie aber auch in Bowls oder sogar als vegane Pattie Alternative auf Burgern verzehren. Hierfür anstelle von Kugeln einfach flache Scheiben formen. Du siehst: Die Einsatzmöglichkeiten der kleinen Kichererbsenbällchen sind nahezu endlos und es macht Spaß, sie immer wieder neu zu entdecken. 

Sind Falafel gesund? 

Egal ob du deine Falafel jetzt als Hauptgericht oder lieber als Snack genießt sie sind vor allem eine tolle Alternative für die vegetarische und vegane Ernährung. Denn da sie zu einem Großteil aus Kichererbsen bestehen sind, sind sie sehr nährstoffreich. Reichlich Ballaststoffe, Eisen, Zink, Folsäure und Proteine machen die Falafel zum Power-Bällchen. 

Falafel ohne Frittieren

Für gewöhnlich werden Falafel in einem Topf oder einer Fritteuse frittiert. Sollte die das allerdings zu fettig sein, kannst du die Bällchen auch einfach im Ofen zubereitet. Backe die Kugeln dafür einfach bei 190 °C für ca. 20-30 Minuten. Aber Achtung! Sie werden dann leider von außen nicht so schön knusprig wie bei Frittieren. 

Kichererbsen ohne Einweichen

Getrocknete Kichererbsen kann man prima auf Vorrat kaufen, allerdings muss man vor der Zubereitung daran denken, sie für mindestens 12 Stunden einzuweichen. Es kann aber mal passieren, dass man vergisst, die Kichererbsen am Vortag einzuweichen oder einmal spontan Lust auf Falafel hat. Dann möchte man natürlich nicht noch bis zum nächsten Tag warten. Natürlich kannst du auch schon eingeweichte Kichererbsen aus der Dose für deine Falafel verwenden. Hast du aber gerade nur getrocknete Kichererbsen zur Hand, haben wir hier einen kleinen Tipp für dich: Du kannst sie auch einfach länger in einem Topf kochen, um sie weich zu kriegen. Dafür unbedingt die dreifache Mange an Wasser verwenden, das Wasser aufkochen und die Kichererbsen darin für 5 Minuten kochen. Dann den Topf vom Herd nehmen, mit einem Deckel verschließen und für eine Stunde stehen lassen. Vor dem Verwenden der Kichererbsen noch einmal 30 bis 40 Minuten kochen. In einem Schnellkochtopf sind die Kichererbsen sogar schon nach 45 Minuten Kochzeit gar.
 
Wie lange sind Falafel haltbar?
 
Frisch schmecken die veganen Kugeln aus Kichererbsen immer noch am besten, sie lassen sich aber auch problemlos fünf Tage im Kühlschrank aufbewahren. Tipp: Falafel werden wieder schön knusprig, wenn sie für ein paar Minuten in den Mikrowellengrill gegeben werden.

 

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