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Rezept Klassische Bolognese-Lasagne

Die klassische Lasagne stammt aus Norditalien, genauer aus der Region Emilia Romagna, und wird mit Béchamelsauce, Bolognese-Ragout und feinem Parmesan zubereitet. Bei unserem Lasagne Rezept kommt außerdem cremiger Mozzarella hinzu.

Rezeptinfos

60 bis 90 min
1230 kcal
mittel
Portionsgröße

Für 4 Personen

Zutaten

Portionsgröße: Für 4 Personen

Gemüse

Gewürze

Milch & Milchprodukte

Fleisch

Sonstige Zutaten

Außerdem

  • Auflaufform (ca. 25 x 25 cm)

Zubereitung

Die Bolognese

  1. Für die Bolognese die 200 g Zwiebeln schälen und klein würfeln.
  2. 2 Zehen Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  3. Die 3 Möhren schälen, die 2 Stangen Sellerie waschen und putzen, beides ebenfalls möglichst klein würfeln.
  4. 2 EL Öl in einem weiten, großen Topf erhitzen.
  5. Knoblauch, Zwiebeln, Möhren und Sellerie darin 4 Min. andünsten.
  6. 600 g gemischtes Hackfleisch dazugeben und 3 Min. anbraten.
  7. 150 ml Rotwein dazugießen und um die Hälfte einkochen.
  8. Den ganzen Zweig Rosmarin und die 2 Lorbeerblätter abbrausen und trocken schütteln, die 800 g Dosen-Tomaten dazugeben.
  9. Alles aufkochen und bei mittlerer Hitze in 10-15 Min. dicklich einkochen.
  10. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Béchamelsauce

  1. Inzwischen für die Béchamelsauce 70 g Butter in einem Topf zerlassen und 60 g Mehl unterrühren.
  2. 800 ml Milch nach und nach dazugießen, dabei kräftig mit einem Schneebesen rühren.
  3. Aufkochen und bei schwacher Hitze unter gelegentlichem Rühren in 10 Min. zu einer dicklichen Sauce einkochen.
  4. 30 g Parmesan unterrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Lasagne schichten & backen

  1. Den Backofen auf 180° vorheizen.
  2. Rosmarin und Lorbeerblätter aus der Bolognesesauce nehmen.
  3. Die Auflaufform mit der Butter einfetten und etwas Béchamelsauce auf den Boden der Form streichen.
  4. Darauf schichtweise die 12 Nudelplatten, Bolognese und Béchamel verteilen, dabei mit einer Schicht Béchamel enden.
  5. 200 g Mozzarella in grobe Stücke zupfen.
  6. 3 Stängel Salbei abbrausen und trocken schütteln, Blätter abzupfen.
  7. 50 g Parmesan über die Lasagne streuen, darauf Mozzarella und Salbei verteilen.
  8. Die Lasagne im Ofen (2. Schiene von unten) in ca. 40 Min. goldbraun backen.
  9. Lasagne etwas abkühlen lassen, in vier Portionen teilen und servieren.

Schicht für Schicht: So baust du die perfekte Lasagne

Die klassische Lasagne stammt aus Norditalien, genauer aus der Region Emilia Romagna, und wird mit Béchamelsauce, Bolognese-Ragout und feinem Parmesan zubereiten.

Deiner Kreativität sind natürlich keine Grenzen gesetzt: Die häufigsten Abweichungen gibt es dabei wohl bei der hellen Sauce, beim Ragout und bei der Wahl der Käsesorte - manche schwören auf Gouda, manche auf Mozzarella, manche wählen ausschließlich Parmesan.

Sollte ich die Nudelplatten selber machen?

Selbstverständlich kannst du auch Zeit und Aufwand sparen und die Lasagneplatten kaufen. 

Hinweis: Achte jedoch darauf, dass du frische Nudeln, z.B. in einem Feinkostladen oder italienischen Supermarkt, kaufst. Im Gegensatz zu den herkömmlichen, trockenen Platten sind sie dünner. Solltest du doch trockene Nudelblätter verwenden, solltest du sie auf jeden Fall erst kochen, bevor du die Lasagne schichtest. 

Denn nicht vorgekochte Platten brauchen sehr lange beim Backen im Backofen, bis sie gar sind und durch ihre Stärke besitzen sie einen sehr teigigen Beigeschmack, sodass die Aromen der anderen verwendeten Zutaten nicht ideal zur Geltung kommen könnten.

Entscheidest du dich dafür, die Lasagneplatten selbst zuzubereiten, kannst du sie durch mehrfaches Walzen des Teiges schön dünn verarbeiten, sodass am Ende eine feine und geschmacksintensive Lasagne herauskommt. 

Sollte ich für die Zubereitung Béchamelsauce oder Ricotta verwenden?

Ok, wir sind uns einig, dass bei der Zubereitung der klassischen Lasagne Béchamelsauce verwendet wird. Mittlerweile findet man aber auch unzählige Rezepte, in denen Ricotta zum Einsatz kommt. Diese Abwandlung ist besonders in südlichen Regionen Italiens und auch in den USA verbreitet.

Je nach Geschmack können also beide Varianten puren Genuss versprechen: So ergänzt die Milde der Béchamelsauce den wunderbar-würzigen Geschmack des Parmesans und des Bolognese-Ragouts perfekt – die Butter in der Sauce unterstützt die die Aromen der ganzen Lasagne. Und dabei ist sie noch so herrlich cremig.

Ricotta überzeugt dagegen mit einer eher quarkartigen Konsistenz, welche trockener als die Béchamelsauce ist, der Lasagne aber eine frische Säure verleiht. 

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