Amaretto

Ob pur, gemixt mit Orangensaft, in Kaffee oder heißer Schokolade – der italienische Mandellikör ist vielseitig einsetzbar …

Amaretto

Herkunft und Charakteristika:

Der bernsteinfarbene Amaretto (ital. amaro = bitter) wird aus Alkohol, Mandel- und/oder Aprikosenkernen, Zuckersirup und vielen Gewürzen wie z. B. Bourbon-Vanille hergestellt, schmeckt sehr süß und marzipanähnlich, hat 25 bis 29 % Vol. Alkohol und die Geschichte um seine Entstehung ist mehr als romantisch.

Bernardino Luini, ein passionierter Maler und Schüler von Leonardo da Vinci, wurde im Jahre 1525 nach Saronno geschickt, einem kleinen Städtchen in der Nähe Mailands, um für den Orden Santa Maria delle Grazie ein Gemälde der Madonna zu malen. Auf der Suche nach dem geeigneten Modell traf er auf eine hübsche Italienerin, die sich auch prompt in ihn verliebte. Als Zeichen ihrer Liebe brannte sie dem Angebeteten einen süßen Mandellikör. Der erste Amaretto ward geboren.
Das Rezept hat sich im Laufe der vielen Jahre verändert. Der bekannteste und älteste Amaretto ist das Original aus Saronno (Amaretto di Saronno) und besteht nebst Alkohol und Zuckersirup ausschließlich aus Aprikosenkernen und 17 verschiedenen, geheimen Kräutern, Gewürzen und Früchten (siehe auch Warenkunde "Likör").

Verwendung:

Amaretto schmeckt mit Eis, in Mixgetränken, erwärmt mit Sahnehaube, mit Apfel- oder Kirschsaft, als "Amaretto Sour", vermischt mit Zitronen- und Orangensaft, zu Kaffee, Kakao, in Glühwein, aber natürlich auch in Gebäck (bevorzugt zu Weihnachten), in Cremes und nicht zu vergessen im Tiramisu. Wer den feinen Mandelgeschmack liebt, aber auf Alkohol verzichten möchte, kann auf Amarettosirup zurückgreifen.

 

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