Saibling

Mit seinem feinem Aroma eignet sich der Saiblings ideal zum Pochieren, Braten und Grillen.

Saibling

Herkunft und Charakteristika:

Der Saibling gehört – wie Lachse, Forellen und Huchen – zu den Lachsfischen. Ihr Körper ist mäßig gestreckt, seitlich wenig abgeflacht und mit vielen kleinen Schuppen besetzt. Ihre weite Maulöffnung ist mit kräftigen Zähnen versehen. Zwischen Rücken- und Schwanzflosse liegt eine "Fettflosse", eine dicke Hautfalte. Lachsfische lieben kalte, sauerstoffreiche Gewässer und laichen im Herbst und Winter. Es gibt zwei verschiedene Saiblingsarten:

Der Bachsaibling:
Frei lebende Bestände gibt es in den meisten europäischen Ländern. Da aber die robustere Regenbogenforelle den Markt fast völlig erobert hat, wird der Bachsaibling kaum angeboten. Er hat orange Brust-, Bauch- und Afterflossen sowie eine dunkel marmorierte Rückenflosse. Er ist an seiner während der Laichzeit bunten Färbung und am strahlend weißen Längsband am Vorderrand der Brust- und Bauchflossen zu erkennen.

Der Seesaibling:
Er lebt in tiefen, sauerstoffreichen Seen der Britischen Inseln, der Alpenländer (bis in 2.000 m Höhe), Skandinaviens, Islands, Nord-
russlands, Japans und Nordamerikas. Er wird 15 bis 75 cm lang und hat rote Brust, Bauch- und Afterflossen. Die Rückenflosse ist einheitlich gefärbt. Das Fleisch des Seesaiblings ist zart lachsfarben und sehr fein und fest.
 

Einkauf:

Wie alle guten Fische sollte auch Saibling nach frischer Meeresbrise und nicht "fischig" riechen, eine feste Haut und klare, glänzende Augen sowie hellrote bis braunrote, feuchte Kiemen, festsitzende Schuppen und festes Fleisch haben (drückt man drauf, sollte die "Delle" sofort wieder verschwinden!).

Aufbewahrung:

Fisch niemals zu lange herumtragen, sondern zu Hause sofort auspacken, auf einen Teller oder eine Platte legen, mit Teller oder Folie bedecken und ab damit in den Kühlschrank. Dort kann der Fisch einen, maximal zwei Tage bleiben. In den meisten unserer Städte kommen Dienstag und Freitag frische Fische in die Läden – und sind damit am Donnerstag und Montag am ältesten. 

Verwendung:

Bach- und Seesaibling (letzterer wird in Mitteleuropa nur lokal angeboten) eignen sich zum Pochieren, Braten und Grillen. Achten Sie beim Bach-
saibling darauf, dass Sie sein feines Aroma nicht durch zu starkes Würzen oder Braten überdecken.

Und hier finden Sie Rezepte mit Saibling.

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