Curry-Rezepte: von mild bis würzig

Wenn euch das Fernweh packt, kocht ihr am besten schnell ein aromatisches Curry. Ob mild, scharf, vegetarisch oder mit Fleisch, ist dabei ganz euch überlassen.

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küchengötter Redaktion

Curry-Rezepte bieten ein wahres Potpourri an Aromen und Geschmäckern. Bei der Auswahl der Zutaten kann man der Fantasie freien Lauf lassen. Wer gerne scharf isst, sollte sich an ein rotes Thai-Curry wagen. Frische Chilis sind hier der Star. Gewürzliebhaber machen mit einem indischen Curry alles richtig. Hier kann nach Lust und Laune variiert werden. Fleisch-Fans werden von unserem klassichen Chicken-Curry begeistert sein. Viel Spaß beim Stöbern.

10 Tipps für ein aromatisches Curry

1.
Gute Vorbereitung

Wer vorausschauend plant und die frischen Zutaten geputzt und geschnitten bereitstellt und nicht erst beim Kochen nach Currypaste, Kokosmilch und Co. suchen muss, der kann sich auf das Wesentliche konzentrieren und punktgenau garen, raffiniert würzen und fürs Auge anrichten.

2.
Mild oder scharf?

Bei fertigen Pasten und Pulvern sollten Sie zuerst die Zutatenliste lesen: Die Zutat, mit dem mengenmäßig größten Anteil steht am Anfang der Zutatenliste, der geringste Teil am Ende. Taucht Chili vorne auf - sparsam dosieren!

3.
Optimal würzen

Einige Gewürze setzen beim Kochen ihre Aromen schnell frei, andere eher langsam. Damit das Curry ein optimales Aroma erhält, am besten mit der Hälfte der Gewürze würzen, wenn Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch angedünstet sind. Alles gut vermischen und rasch mit Flüssigkeit wie Brühe oder Kokosmilch ablöschen, damit die Gewürze nicht verbrennen. Kurz vor dem Servieren mit dem Rest nachwürzen.

4.
Nicht nur die Blätter

Viele verwenden vom Koriander nur die Blätter. Dabei haben auch die zarten Stängel viel Aroma und Geschmack. Selbst die Wurzeln kann man putzen, hacken und mit Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer oder Chili zusammen andünsten. 

5.
Mehr Tomatengeschmack

Gekauftes Tomatenmark hat oft einen metallischen Beigeschmack. Der verschwindet durch das Anrösten in Öl - etwa 2-3 Minuten bei mittlerer bis starker Hitze. Außerdem wird dadurch der Tomatengeschmack feiner und intensiver.

6.
Würziges Finish

So bekommen die Currys einen authentischen Würzekick: Je 1 TL braune Senfkörner und Cuminsamen oder 2 TL Panch Phoron in 2-3 EL Öl rösten, bis es duftet. Dann heiß über das Curry geben und sofort servieren.

7.
Gewürze mahlen

Für mehr Aroma kleine Gewürzmengen im Mörser zerstoßen oder in der Pfeffermühle mahlen, größere Mengen in einer kleinen Kaffeemühle, im Mixer oder Blitzhacker.

8.
Chiliflakes selber machen

Nicht immer hat man Chiliflocken griffbereit. Zum Selbermachen einfach von getrockneten Chilis die Stielansätze abbrechen, die Kerne herausschütteln, die übrigen Schotenteile hacken. 

9.
Mehr Aroma

Das Rösten von Gewürzsamen setzt ätherische Öle frei und steigert das Aroma. Die Samen 2-3 Minuten unter Rühren rösten, bis es duftet. Dann abkühlen lassen und mahlen oder mörsern.

10.
Bekömmlicher ohne Haut

Durch Häuten und Schälen werden Paprikaschoten verträglicher. Dafür Paprikaviertel bei 200-220° grillen, bis die Haut Blasen wirft. Unter einem feuchten Tuch abkühlen, dann häuten. Oder für rohen Paprikageschmack die Haut mit dem Schäler dünn abziehen.

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