Zubereitung mit frischen Maronen oder vorgekochten Maronen

Im Oktober fallen sie alleine vom Baum, dann musst du sie zunächst auf der gewölbten Seite kreuzförmig einschneiden (so entweicht die Luft, ansonsten könnten sie beim Rösten platzen) und auf einem Blech im Ofen ca. 15 Min. backen, bis die Haut aufplatzt.  Etwas abkühlen lassen, dann die Schale abbrechen und ablösen. (Dabei auch die dünne braune Haut entfernen!)

Du kannst natürlich auch gegarte, geschälte Maronen (vakuumverpackt) verwenden. Die kannst du dann im Ganzen weiterverarbeiten oder vorher in kleine Würfel schneiden. 

Maronensuppe kochen – so geht's

Weitere Zutaten, die mit den Kastanien harmonieren, sind etwa Möhren, kleine Zwiebeln, Lauch, Sellerie oder Petersilienwurzel. Das weitere Gemüse musst du ebenfalls schälen oder waschen und fein schneiden. 

Nun erhitzt du Butter oder Butterschmalz in einem Topf und brätst darin zuerst das Gemüse für 1 Minute bei mittlerer Hitze an. Dann kommen die Maronen dazu sowie Gemüsebrühe und (nach Belieben) Milch oder Sahne – damit wird es eine besonders sämige Cremesuppe.

Nun lässt du alles aufkochen und für 10 Minuten zugedeckt bei mittlerer Hitze kochen, dabei gelegentlich umrühren. Mit dem Pürierstab die Suppe fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Jetzt nur noch in tiefe Teller oder Suppentassen füllen und z. B. mit einem Topping aus gehackten Maronen bestreut servieren. Als Gewürze und Kräuter zum Würzen passen auch Rosmarin, Piment, Majoran, Thymian und schwarzer Pfeffer. Zum Essen schmeckt übrigens ein guter Rotwein oder Portwein.

Im Kühlschrank halten sich Maronensuppen ca. 3 bis 4 Tage. Du kannst sie aber auch gut einfrieren.