Pesto selber machen ist nicht schwer und ist dazu noch eine tolle Alternative zur Tomatensoße. Von Basilikum bis hin zu getrockneten Tomaten: der Geschmacks-Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Entdecke unsere leckeren Rezepte für Basilikumpesto, inspirierende Varianten vom roten Pesto und viele weitere Rezept-Ideen.

Der Begriff "Pesto" stammt vom italienischen "pestare" ab, was so viel wie "zerstampfen" bedeutet. Und zerstampfen ist hier Programm: Für die italienische Kräuter-Sauce werden jegliche Zutaten im Mixer oder mit dem Pürierstab so fein zerkleinert bis eine sämige, feine Paste entsteht.

Das klassische Pesto genovese stammt aus der italienischen Stadt Genua. Seine wunderbare Färbung und das herrliche Aroma verdankt es dem Basilikum. Neben dem Würzkraut kommen noch weitere feine Zutaten, wie Pinienkerne, Olivenöl, Knoblauch und Parmesan, in die Würzpaste. Nach dem Zerkleinern und Vermischen wird daraus eine frische Sauce, die mit Öl bedeckt und kühl gelagert einige Wochen hält.

Welche Hilfsmittel benötige ich zur Zubereitung von Pesto?

Zur Zubereitung deines Pesto kannst du entweder einen Mörser oder einen Mixer nutzen. Die traditionelle Herstellung im Mörser bietet gleich mehrere Vorteile: Zum einen bleiben die Strukturen der Masse besser erhalten und zum anderen erhitzt sich die Masse nicht, was die Frische erhält.

Was muss ich bei der Herstellung von Pesto beachten?

Achte auf eine zügige Zubereitung, denn bleibt die Pestomasse zu lange an der frischen Luft, kommt es zu Oxidation, was dazu führt, dass sich das Pesto bräunlich verfärbt und unangenehm riecht. Dennoch ist es wichtig, dass die Masse nicht zu stark erhitzt wird, was passieren kann, wenn du einen Mixer für die Herstellung verwendest. Hierdurch verliert das Pesto an Aroma.

Wie sollte ich Pesto aufbewahren?

Frisches Pesto kannst du problemlos im Kühlschrank für etwa vier Wochen aufbewahren. Achte darauf, dass es während der Aufbewahrung immer mit genügend Öl bedeckt ist, damit es nicht anfängt zu schimmeln. Sobald du etwas Pesto entnommen hast, solltest du neues Öl nachfüllen. Hierfür ist am besten ein natives Öl ohne zu intensiven Geschmack geeignet, damit das Pesto nicht dessen Geschmack annimmt. Zu guter Letzt sollte das Glas immer fest verschlossen sein.

Tipp: Um Keimen im Pestoglas vorzubeugen, solltest du das Glas vor dem Abfüllen mit heißem Wasser desinfizieren. So hält das Pesto noch länger.