Schokolade: Wissenswertes und die besten Rezepte
Schokolade macht uns glücklich!
Die Schokoladenfans haben es sowie immer schon gewusst und die Wissenschaft hat es nun endgültig bestätigt: Schokolade macht uns glücklich. Über 300 Inhaltsstoffe fanden sie in der Schokolade, darunter auch solche, die den Serotoninspiegel ansteigen lassen und damit unsere Stimmung - eine gute Strategie gegen den grauen Herbst und die kalten Temperaturen.
Dabei erscheint die Vielfalt an Schoko-Leckereien grenzenlos: Muffins und Brownies, Pralinen, Kuchen und Torten, Mousse und Pudding, Eis, Getränke, sogar pikante Hauptgerichte harmonieren wunderbar mit Schokolade. Lassen Sie sich von unseren Rezeptvorschlägen inspirieren und verbringen Sie etwas Zeit in Ihrer Küche - Es lohnt sich ganz bestimmt!
Herkunft:
Schokolade ist wundervoll, heute wie vor mehr als 500 Jahren. Damals waren es die Ureinwohner Amerikas, die sich aus Kakaobohnen "xocolatl" anrührten, "bitteres Wasser". Die spanischen Eroberer waren von dem Kräfte und Sinne weckenden Trank
beeindruckt, doch nicht von seinem Geschmack. So nahmen sie Chili raus
und gaben Süßes rein und bald gehörte Schokoladetrinken in Europa zum
guten Ton. In Folge entwickelte man in Holland Kakaopulver und in der
Schweiz Milchschokolade, Frankreich perfektionierte die
Bitterschokolade und Belgien die Pralinen. Die größten Chocoholics
wurden aber die Deutschen in Europa und die US-Amerikaner weltweit.
Qualität:
Wie gut Schokolade werden kann, entscheidet sich bei der Mischung der
Kakaosorten. Bohnen aus Ecuador, Venezuela, Jamaika oder Java gelten
als sehr aromatisch, besonders die der Kategorie Criollo. Beim Mahlen
der Bohnen schmilzt die Kakaobutter und es entsteht Kakaomasse, die
nach dem Mischen mit anderen Zutaten gewalzt wird. Dann kommt das
Kneten bzw. Conchieren: Je länger es dauert (ab 8 Stunden bis zu 2
Tagen), desto feiner wird die in Form gegossene Schokolade.
Aufbewahrung:
Keller- oder flurkühle 15 Grad sind ideal für Schokolade. Bei Zimmer-
bis Küchentemperatur wird die Kakaobutter langsam flüssig und setzt
sich an der Oberfläche als bläulich-stumpfer Film ab. Richtig rau wird
Schokolade, wenn es ihr zur feucht wird und der Zucker kristallisiert –
was bei längerem Liegen im Kühlschrank passiert.
Sorten:
Dunkle Schokolade gilt als die reinste und beste, wenn sie
gut gemacht ist. Sie enthält mehr Kakao und weniger Kakaobutter als
Milchschokolade. Was zählt, ist die gesamte Kakaomasse: mindestens 30 %
bei Haushaltschokolade, ab 35 % ist es schlicht Schokolade, ab 43 %
Zartbitter-, ab 50 % Halbbitter- und ab 60 % Bitter- oder
Herrenschokolade. Hier geht die Skala von 70 über 80 bis zu 99 und 100
% – das ist dann reine Kakaomasse.
Milchschokolade enthält (neben Milchpulver) mehr Kakaobutter
und weniger Kakaopulver. Haushalts-Milchschoklade heißt sie ab 20 %
Kakaomasse, ab 25 % Milchschokolade, ab 30 % Vollmilchschokolade.
Alpenmilchschokolade muss Milch aus den Alpen enthalten.
Edelschokolade enthält mindestens 40 % Bohnen des als
besonders fein geltenden Criollo-Kakaos; Forastero heißt der Kakao, der
für die meisten normalem Schokoladen verwendet wird.
Weiße Schokolade enthält keine Kakaomasse, sondern nur Kakaobutter neben Milch, Zucker und mehr.
Kuvertüre ist Schokolade zum Verarbeiten, der mehr
Kakaobutter zugesetzt wurde, damit sie geschmeidiger zu handhaben ist
und erkalteten Cremes oder Glasuren einen guten Stand gibt. Hier reicht
das Spektrum von billiger Kochschokolade bis zu feinsten belgischen
Produkten für die Sterneküche. Kuvertüre gibt es ebenfalls in Dunkel,
Hell und Weiß.
Keine Schokolade sind die meisten Glasuren, Schokostreusel
oder Schokofiguren aus dem Backregal, die oft noch Pflanzenfett und
anderes enthalten.
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