Rinderfilet richtig braten – So bereitest du es richtig zu

Woran erkenne ich gute Qualität?

  • Preis: Dieser ist schon einmal ein guter Anhaltspunkt für die Qualität eines Rinderfilets. Es ist also kein Wunder, dass ein Filet aus Massentierhaltung von heimischem Fleckvieh günstiger ist als das Fleisch von freilaufenden Premium-Rinderrassen.
     
  • Optik: Ein qualitativ hochwertiges Stück überzeugt mit einer dunkelroten Färbung, die zeigt, dass es anständig gereift wurde.
     
  • Ein weiterer Pluspunkt: Weist das Stück eine dünne Marmorierung im Fleisch auf, handelt es sich entweder um eine edle Rinderrasse oder zeugt von guter Haltung der Tiere.

Wenn du hin und wieder auf ein gutes Stück zurückgreifen möchtest, dann wende dich an deinen Fleischer des Vertrauens. Der qualitative Unterschied zur Ware im Supermarkt ist nicht nur enorm, auch kann dir der Metzger bei Fragen rund um Herkunft und Rasse beratend zur Seite stehen.

Die vier häufigsten Fehler bei der Zubereitung von Rinderfilet und wie du sie vermeidest

Wenn du die folgende vier Fehler bei der Zubereitung von Rinderfilet vermeidest, dann gelingt es dir garantiert:

1) Das Filet wurde nicht sauber getrimmt: Weil das Filet eine sogenannte "Silberhaut" besitzt, die sich beim Braten zusammenzieht, wodurch das das Fleisch wiederum verkrampft und zäh wird, muss diese getrimmt werden. Mit einem scharfen Messer, welches eine flexible Klinge besitzt, stichst du kurz unter der Silberhaut ein und schneidest sie in eine Richtung flach zur Seite durch. Dann drehst du das Messer um, nimmst das Bindegewebshäutchen in die Hand und schneidest kurz unter dem Fleisch bis zum Ende durch. Achte darauf, dass du die Messerschneide leicht nach oben zur Silberhaut angewinkelt ansetzt, damit so wenig Filetverschnitt wie möglich entsteht.

2) Das Fleisch wurde falsch gewürzt: Hier gehen die Meinungen weit auseinander: Wann ist ein Stück Fleisch wirklich versalzen? Eine Antwort hierauf gibt es nicht. Es ist eine Frage des persönlichen Geschmacks, wie stark ein Stück Fleisch gesalzen sein darf.

3) Ungleichmäßige Hitzeverteilung: Achte darauf, dass dein Filet gleichmäßig kocht, damit nicht einige Stellen schneller gar als andere sind. 

4) Ruhephase nicht eingehalten: Nach dem Braten solltest du dem Filet ein paar Minuten Ruhe gönnen. So kann sich das Fleisch entspannen und die Fleischsäfte können sich wieder gleichmäßig verteilen.