Graupen

Die geschälten, polierten Getreidekörner kennen wir meist als sättigende Suppeneinlage – doch auch süß, in Milch gekocht, sind die "Kleinen" ein echter Gaumenschmaus.

Graupen

Charakteristika:

In sogenannten Graupenmühlen werden Gerstenkörner, manchmal auch Weizenkörner, enthülst, entspelzt, geschält und poliert. Durch das Schälen allerdings werden die nährstoffreichen Randschichten entfernt, so eignen sich die halbrunden, länglich-runden Graupen nicht zur Vollwerternährung. Graupen aus ganzen Körnern heißen Rollgerste oder Kochgerste, Graupen aus geschnittenen Körnern sind die feinsten und werden Perlgraupen oder Perlgerste genannt.

Verwendung:

Am bekanntesten sind Graupen als sättigende Einlage in Suppen und Eintöpfen: Sie werden dafür ietwa 30 Minuten n Wasser gegart und dann in Brühe mit Gemüse, Fleisch oder Wurst zubereitet. Der Klassiker: Graupensuppe mit Speck. Und wie wäre es mal mit Risotto? immer nur mit Reis ist doch langweilig: Graupenrisotto ist mindestens genauso lecker.
Doch auch beim Thema Dessert haben die kleinen, glatten Körnchen ein Wörtchen mitzureden. So kann man Graupen in Milch mit Salz und Zucker kochen, abkühlen lassen und mit Fruchtkompott genießen. Außerdem sind die Körner manchmal Zutat in Kochwürsten und Schleimsuppen.

Aufbewahrung:

Geperltes und poliertes Getreide kann, trocken und luftdicht verschlossen, bis zu einem Jahr aufbewahrt werden.

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