Grundrezept Käsefondue Step 3
Fondue-Rezepte

Cremiger Genuss: Rezepte und Tipps für Käsefondue

Käsefondue – So einfach, so cremig, so lecker! Entdecke vielfältige Rezepte für den Silvester-Klassiker und praktische Tipps und Tricks für die perfekte Zubereitung.

Wenn man von einem Fondue spricht denkt man meist sofort an das Käsefondue. Kein Wunder, denn das Käsefondue ist die Urform des Fondues. Die Basis bilden gut schmelzende Käse aus der Schweiz und Frankreich, die mit Wein verfeinert werden. Fehlt nur noch Brot, das in den schmelzenden Käse eingetaucht wird, ein flackerndes Kaminfeuer und jede Menge Freunde und Familie.

Fondue Rezepte
Käsefondue-Rezepte

Welche Zutaten braucht ein schmackhaftes Käsefondue?

Ein Käsefondue herzustellen ist eigentlich kinderleicht. Hat man einmal ein Grundrezept, so geht es nur noch um das Experimentieren mit mehr Käsesorten und Wein oder verschiedenen Obstbränden, Gewürzen und unterschiedlichen Brotsorten mit fester Kruste.

Wichtigste Grundregel beim Käsefondue: Der Käse muss gut schmelzen. Je höher der Fettanteil, desto besser zerläuft er! Umso größer ist der Fonduegenuss.

Welche Käsesorten eignen sich am besten?

Hier gilt: Je nach Geschmack, Land und Region kommen unterschiedliche Käsesorten zum Einsatz. Während z.B. für das klassische Käsefondue eine Mischung aus Gruyère, Vacherin, Appenzeller und Emmentaler verwendet wird, besteht das Fondue moitié-moitié aus der Region Fribourg ausschließlich aus Vacherin und Gruyère. Das französische Käsefondue, das Fondue Savoyarde, basiert dagegen auf Beaufort, Comté und Emmentaler oder Gruyère. Wer es würziger mag, sollte das Ostschweizer Käsefondue probiere, welches überwiegend Appenzeller enthält.

Grundrezept: Schweizer Käsefondue

Zutaten für 4 Personen:

je 350 g Greyerzer und Emmentaler I 1 Knoblauchzehe (nach Belieben) I 400 ml säurebetonter Weißwein I 1-2 gestrichene EL Speisestärke (nach Belieben) I 2-4 cl Obstbrand (nach Belieben) I Muskatnuss I weißer Pfeffer I 600 g Brot mit fester Krume und hohem Rindenanteil
 

Schwierigkeitsgrad: leicht I Pro Portion: ca. 1180 kcal

Grundrezept Käsefondue Step 2
Grundrezept: Schweizer Käsefondue
1.

Den Käse grob raspeln. Den Knoblauch nach Belieben halbieren, die Hälften nacheinander auf eine Gabel spießen und den Fonduetopf jeweils mit der Schnittfläche der Zehe ausreiben.

2.

Die Hälfte vom Wein in den Fonduetopf geben und auf dem Herd erhitzen. Den Käse und nach und nach auch den restlichen Wein unter Rühren zugeben – zunächst mit dem Rührbesen, später mit dem Rührlöffel. Die Mischung am Siedepunkt halten und kräftig rühren, bis der Käse aufgelöst und mit dem Wein verbunden ist. Je nach gewünschter Konsistenz – nicht so zäh, nicht zu flüssig – bleibt eventuell Wein übrig.

3.

1 EL Speisestärke mit 2 cl Obstbrand glatt rühren, in die kochende Käsemasse gießen und unter Rühren einmal aufkochen lassen. Nach Belieben die übrige Speisestärke und den Rest Obstbrand glatt rühren und die Käsemasse damit binden. Die Käsemasse beiseite stellen, mit Muskat und Pfeffer würzen. Den Topf auf das Rechaud stellen und die Masse am Siedepunkt halten.

4.

Das Brot so in mundgerechte Happen schneiden, dass an jedem Stück Rinde ist. Mit der Fonduegabel ein Stück Brot durch die Krume bis zur Rinde aufspießen, in die Käsemasse tauchen, darin wenden und herausheben.

Grundrezept Käsefondue Step 3

Wissenswertes zu Käsefondue

>> Allgemein bekannt: Wer beim Käsefondue sein Stück Brot verliert, muss mit einer Bestrafung rechnen. Meist sind dies harmlose Gefälligkeiten, wie z.B. eine Runde Schnaps ausgeben, über die demokratisch abgestimmt wurde.

>> Tipp: Tunke das Brotstück erst in Kirschwasser und dann in das Käsefondue. Einige Fondue-Liebhaber schwören drauf.

>> Ist das Käsefondue fast leer gegessen, freuen sich Fondue-Liebhaber auf die Käsekruste, die sich am Boden gebildet hat. Diese kannst du vorsichtig mit der Gabel lösen und genießen.

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Passende Beilagen zum Käsefondue

Wer Käse mag, hätte wohl kein Problem damit, den Fondue-Topf ohne weitere Beilagen leer zu löffeln. Dies ist wohl aber nicht Sinn der Sache, sodass eine schöne Auswahl an verschiedenen Beilagen, welche du in das cremige Käsefondue tunken kannst, neben der Auswahl des richtigen Käses, das Wichtigste ist.

Hier sind der geschmacklichen Vielfalt keine Grenzen gesetzt – auf den Tisch kommt, was schmeckt. Auf ein leckeres Weißbrot solltest du aber auf keinen Fall verzichten. Auch hier kannst du frei nach deinem Geschmack entscheiden: Egal, ob Baguette, Ciabatta, Brötchen oder einfach getoastete Brotscheiben, wichtig ist, dass es dir schmeckt und du es in die Käsemasse tunken kannst.

Wer es etwas ausgefallener und auch fruchtiger mag, kann sich Ananas-, Apfel- oder Birnenstückchen zum Dippen versuchen. Hier bildet insbesondere die Säure einen geschmacklich schönen Kontrast zum Käse.

Aber keine Sorge, du musst nicht alles in das Käsefondue tunken: Vielfältige Beilagen, wie z.B. eingelegtes Gemüse – probiere z.B. Gewürzgurken –, Oliven, Peperoni, Tomaten, Weintrauben oder Schinken, kannst du auch einfach so dazu servieren. Und auch frischer Salat passt hervorragend.

Was sich im erstmal überraschend anhört, sorgt für kulinarischen Genuss: Serviere zu deinem Käsefondue auch leckere Saucen und Dips.

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Passende Getränkebegleitung

Als Begleitung zum Fondue solltest du eher zu einem leichten, trockenen Weißwein ohne viel Säure greifen, insbesondere empfehlen wir einen würzig-aromatischen Grauburgunder oder Riesling. Aber auch ein Schnaps, Bier oder Tee machen eine gute Figur zum Fondue. Ideal ist auch Kirschwasser.

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Tipps und Tricks für das perfekte Käsefondue

  1. Qualität des Käses

    Wenn du ein echtes Schweizer Käsefondue zubereiten möchtest, solltest du ausschließlich zu echten Schweizer Käsesorten greifen. Je nach Region variieren in der Schweiz die Käsesorten, die in das sogenannte "Caquelon", den Fondue-Topf, kommen. Eine häufig gegessene Mischung ist klassischerweise das Käse-Trio aus den Bergkäsen Appenzeller, Emmentaler und Gruyère. Je nach Geschmack kannst du die Mengen der einzelnen Sorten variieren. Wenn es dir z.B. nicht würzig genug sein kann, solltest du mehr Appenzeller in den Fondue-Topf geben.
     
  2. Fein geriebener Käse

    Für die perfekte Konsistenz solltest du den Käse vor dem Schmelzen so fein wie möglich reiben. So schmilzt er nicht nur schneller, sondern kann sich auch besser mit dem Wein verbinden. Auch der Reifegrad spielt eine Rolle: Für dein Fondue solltest du am besten nur jungen Käse, denn länger gereifte Bergkäse besitzen nicht die dieselben Schmelzeigenschaften, verwenden. Damit das Fondue so cremig wie möglich wird, kommen natürliche Bindemittel, wie z.B. Maisstärke, Kartoffelstärke oder Reisstärke, zum Einsatz, die direkt unter die Käseraspeln gemischt werden sollten. 
     
  3. Trockener Weißwein

    Fondue ohne Weißwein? Unvorstellbar. Ein klassisches Fondue sollte nicht ohne einen guten Weißwein zubereitet werden. Dieser sollte zum einen trocken sein und zum anderen eine gute Säure (z.B. Sauvignon Blanc) mitbringen, die dafür sorgt, dass der Käse schön cremig bleibt. Ein Spritzer Zitronensaft verstärkt diesen Effekt sogar noch.
     
  4. Gut Ding will Weile haben

    Dies gilt auch für Fondue. Hier kommt es insbesondere auf das stetige Rühren an: Erhitze zunächst den Wein und gib die Käseraspeln nach und nach hinzu – parallel immer rühren, aber gemächlich. Hierzu eignet sich am besten ein Holzlöffel, damit der Fondue-Topf nicht zerkratzt o.Ä. Lass dich nicht verunsichern: Es dauert ein wenig, bis sich eventuelle, letzte Klümpchen mit dem Wein zu einer homogenen bzw. sämigen Masse verbinden. Tipp: Wenn du kein gleichmäßiges Ergebnis erzielst, kannst du mit etwas mehr Stärke nachhelfen.
     
  5. Ein hochwertiges Fondue-Set

    Ein Käsefondue ist eine gemütliche Angelegenheit, sodass das Fondue-Gerät eine ganze Menge Durchhaltevermögen mitbringen sollte. Hier solltest du insbesondere auf die richtigen Materialien und eine hochwertige Verarbeitung setzen. Fondue-Geräte aus Gusseisen sind dann eine gute Wahl, wenn du sie nicht zu stark erhitzt, da sie sehr robust sind und die Wärme langanhaltend speichern. Aber auch Geräte aus Ton oder Keramik eignen sich wunderbar für einen Fondue-Abend, da sie nicht zu schnell zu stark erhitzen und auch die Wärme lange speichern.

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