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Jetzt wird's stachelig: Rezepte mit Stachelbeeren

Stachelbeeren sind wirklich etwas ganz Besonderes. Sie sind nämlich die einzigen heimischen Beeren, die grün gepflückt werden können. Zum Konfitürekochen eignen sich die unreifen Beeren sogar perfekt. Es gibt sie schon ab Mitte Mai, reife Beeren im Juli und August. Die meisten Stachelbeersorten werden rot, wenn sie vollreif sind. Einige Sorten bleiben aber tatsächlich immer grün. Wer es süß mag, sollte auf die Roten setzen, die sind etwas milder im Geschmack und süßer. 

Unsere liebsten Stachelbeeren-Rezepte der Saison

  • Stachelbeer-Mandelkuchen: Hier verstecken sich Stachelbeeren unter einer knusprigen Mandelkruste und warten nur noch darauf, gefunden zu werden. Wer schafft es, den Kuchen erst abkühlen zu lassen?
  • Stachelbeer-Himbeer-Konfitüre: Den Sommer in den Winter retten - mit dieser Konfitüre gelingt es ganz leicht. Unser neuer Liebling auf dem Frühstückstisch.
  • Stachelbeer-Kaltschale: Da werden Kindheitserinnerungen wach. Was gibt es schöneres, als an einem heißen Sommertag im Garten zu sitzen und fruchtige Klatschale zu essen?

Warenkunde

Was Sie über Stachelbeeren wissen sollten

Herkunft

Wild kommen sie in Eurasien und dem Mittelmeerraum vor, kultiviert werden sie seit über 400 Jahren, in größerem Umfang jedoch erst seit dem 18. Jahrhundert, und dies v. a. in England. Um 1900 waren bereits an die 1.000 Sorten bekannt. Angebaut werden die anspruchslosen Beeren in allen gemäßigten Zonen.

Charakteristika

Stachelbeeren hängen einzeln oder paarweise an Büschen oder niedrigen Stämmchen. Sie werden etwa kirschgroß und sind mit mehr oder weniger borstigen Flaumhaaren bedeckt. Ihre Schale ist oft grünlich weiß, goldgelb, hellbraun oder rot gefärbt. Ihr weiches, saftiges Fleisch enthält viele kleine, essbare Kerne.

Stachelbeeren enthalten neben der hervortretenden Säure auch relativ viel Zucker, zudem Provitamin A, Vitamin C, E, Kalium, Calcium und Phosphor. Aufgrund ihrer Blut reinigenden, Herz-Kreislauf stärkenden und Rheuma lindernden Wirkung, aber auch wegen des hohen Mineralstoff- und Vitamingehalts sind sie eine wertvolle, gesundheitsfördernde Obstart. 

Saison, Einkauf, Lagerung

Stachelbeeren kommen von Juni bis August auf den Markt. Als Frischobst sollte man nur die wirklich reifen Beeren essen, da größere Mengen unreifer Beeren, wie sie für die Industrie oder zur Weiterverarbeitung gepflückt werden, toxisch wirken. Im Kühlschrank sind die Beeren ca. 1 Woche haltbar. 

Verwendung

Ein frischer Stachelbeerkuchen mit Streuseln, feine Marmelade oder ein leckeres Kompott – die Stachelbeere ist vielseitig verwendbar. Besonders lecker sind natürlich die vollreifen Beeren frisch vom Strauch, dann weiß man, dass wirklich Sommer ist! 

Variante

Die Jostabeere ist – wir ihr Name schon verrät – eine Kreuzung von Schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere. Sie besticht durch ihr gutes Aroma und ihre feine Säure sowie den hohen Gehalt an Wirkstoffen.

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