Seelachs

Bitte nicht mit dem Alaska-Lachs verwechseln: Er ist ein echter Europäer, den man auch Köhler nennt!

Seelachs

Herkunft und Charakteristika:

Seine Heimat ist die See rund um Island, Spitzbergen und Norwegen sowie die Nordsee, man findet ihn aber auch vor England bis hinunter nach Portugal und in der Ostsee.

Der Verwandte des Kabeljau, den man auch Köhler nennt, gehört zu den Dorschfischen, die alle weite Kiemenöffnungen und eine abgesetzte Schwanzflosse haben. Die meisten Arten tragen am Kinn einen Bartfaden. Einige besitzen getrennte Rücken- und Afterflossen; andere sind fast aalähnlich. Der Seelachs hat wie alle Dorschfische drei Rückenflossen. Sein Maul ist oberständig, d. h. der Unterkiefer überragt den Oberkiefer. Er kann bis zu 1,20 m lang werden.

Einkauf:

Wie alle guten Fische sollte auch Seelachs nach frischer Meeresbrise und nicht "fischig" riechen, eine feste Haut und klare, glänzende Augen haben sowie hellrote bis braunrote, feuchte Kiemen, festsitzende Schuppen und festes Fleisch (drückt man drauf, sollte die "Delle" sofort wieder verschwinden!).

Aufbewahrung:

Den frischen Fisch sollte man niemals zu lange herumtragen, sondern zu Hause sofort auspacken, auf einen Teller oder eine Platte legen, mit Teller oder Folie bedecken und ab damit in den Kühlschrank. Dort kann der Fisch einen, maximal zwei Tage bleiben. In den meisten unserer Städte kommen Dienstag und Freitag frische Fische in die Läden – und sind damit am Donnerstag und Montag am ältesten. 

Verwendung:

Der Seelachs liefert ein festes, aromatisches Fleisch, das auf der Hautseite meist einen leicht grauen Schimmer trägt. Da der Fisch ziemlich groß werden kann, werden seine Filets of in Portionen geschnitten. Sie sind gut zum Braten, für Ragouts und Grillspieße geeignet, auch Fischfrikadellen lassen sich bestens mit Seelachsfleisch zubereiten. Es ist auch die Basis für Lachsersatz – knallrot, geräuchert in Öl.

Und hier finden Sie Rezepte mit Seelachs.

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