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Warenkunde: Avocados haben es in sich

Mehr als 400 Avocado-Sorten werden weltweit angebaut. In Birnen-, Apfel- und Gurkenform, pflaumengroß oder bis zu zwei Kilogramm schwer, mit schwarzer oder grüner Schale, rau oder glatt. Die meisten Avocados, die bei uns in den Handel kommen, sind rund 150 bis 400 g schwer.

Und was steckt nun in Avocados drin? Wir haben uns die Avocado mal genauer angeschaut, geben einen Überblick über die Nährwerte, die verschiedenen Sorten und verraten Tipps, wie Sie Avocados richtig einkaufen und lagern.

Kleine Avocado-Sortenkunde

Heute schon Hass geerntet? Das bedeutet nicht, dass Sie sich womöglich die Missgunst Ihrer Mitmenschen zugezogen, sondern eine der vielen Avocado-Sorten gepflückt oder besser gekauft haben. Doch Avocados tragen viele hübsche Namen.

Wer bist du denn? Avocado-Sorten im Überblick

1.
Bacon

Grüne glatte Schale, die vor allem in Spanien angebaut wird; frühe Sorte.

2.
Edranol

Glatte dunkelgrüne Schale, birnenförmig; wird vor allem in Südafrika angebaut.

3.
Ettinger

Leuchtende grüne glatte Schale, birnenförmig, aus Israel.

4.
Fuerte

Neben der Sorte „Hass“ ist Fuerte wohl diejenige Avocado, die man am häufigsten im Supermarkt findet; grüne glatte Schale, birnenförmig, sehr aromatisch.

5.
Hass

Dunkelgrüne, fast schwarze runzelige Schale; gelbfleischig, nussiges Aroma.

6.
Nabal

Grüne glatte Schale, fast rund, aus Israel; von allen Avocado-Sorten hat sie den geringsten Fettgehalt.

7.
Reed

Grüne glatte Schale, gelbfleischig und aromatisch; wird vor allem in Israel angebaut, späte ertragreiche Sorte.

8.
Ryan

Grüne raue Schale, eher selten am Markt erhältlich.

9.
Wurtz

Grüne glatte Schale, schlank, birnenförmig, aus Israel.

10.
Mini-Avocados/Cocktail-Avocados

Klein, gurkenförmig; sie entstehen ohne Befruchtung und sind daher samenfrei.

Wir wollen es ganz genau wissen: Avocados botanisch gesehen

Avocados sind Früchte und zwar die Früchte des Avocadobaums. In ihrem Inneren befindet sich ein Samen, kein Stein. Im Gegensatz zu allen anderen Lorbeergewächsen (Lauracea),  zu denen Avocados zählen und zu denen auch Lorbeer, Zimt und Kampfer gehören, liefert nur der Acovadobaum die bei uns so begehrten Früchte. 

Wild wachsende Avocadobäume können bis zu 20 Meter hoch werden, Plantagenbäume sind mit rund acht Metern ein ganzes Stück kleiner. Bis die ersten Avocados geerntet werden können, dauert es rund vier bis sieben Jahre.

Avocados sind das ganze Jahr über erhältlich und kommen vor allem aus Mexiko, den USA, aus Brasilien, Westindien, Peru, Kenia, Australien, Südafrika, Indonesien und Spanien. 

Da Avocados am Baum nicht ausreifen, werden sie immer hart geerntet und gelangen so – leider – auch meist in unsere Supermärkte. 

Avocados am Baum
Avocadofrüchte, die noch am Avocadobaum hängen

Kommt in unser Körbchen: Einkauf und Lagerung von Avocados

Wer so ein hartes Früchtchen in den Einkaufskorb packt, muss es zu Hause noch ein bis drei Tage nachreifen lassen. Avocados dafür am besten eingewickelt in Zeitungspapier und in Gesellschaft eines Apfels oder einer Birne in der Küche lagern. Gibt die Schale der Avocados schließlich auf Druck leicht nach, schmeckt auch das Fruchtfleisch herrlich aromatisch. 

Wer hingegen eine sehr reife Avocado gekauft hat, die Frucht aber nicht sofort essen möchte, kann den Reifeprozess im Gemüsefach des Kühlschranks für ein paar Tage stoppen. Allerdings sollte die Kühlschranktemperatur nicht unter 6 °C betragen. 

Noch mehr Wissenswertes über Avocados finden Sie in unserer Warenkunde Avocados.

Was steckt wirklich drin: die Nährwerte von Avocados

Avocados sind nicht gerade fettarm, aber sie enthalten sogenannte gesunde Fette, die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie sie zum Beispiel auch in Nüssen vorkommen. Außerdem enthalten Avocados reichlich B-Vitamine, Vitamin E sowie Eisen, Kalzium, Magnesium und Kalium.

100 g Avocado enthalten:

  • Energie: 221 kcal / 923 kJ
     
  • Eiweiß: 1,9 g
     
  • Fett: 23, 5 g
     
  • Kohlenhydrate: 0,4 g
     
  • Ballaststoffe: 6,6 g

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