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Rezepte & Tipps

Bärlauch - Frühlingsfrisches Aromawunder

Er zählt zu den beliebtesten Frühlingskräutern: der Bärlauch. Vielfältig einsetzbar, schmeckt er sowohl als Pesto, in der Suppe, in Smoothies und zu vielen Fleisch- und Fisch-Gerichten. Wir haben uns den Alleskönner näher angesehen. 

Klassiker-Rezepte mit Bärlauch

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Warenkunde

Herkunft:

Der Bärlauch ist in Europa und Nordasien verbreitet. Bereits die Germanen verwendeten das Lauchgewächs als Heilpflanze und würzten damit ihre Speisen. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch der Name des Küchenkrauts: Bären sollen sich nach ihrem Winterschlaf dieses stark duftende Kraut als erstes schmecken lassen haben.

Charakteristika:

Der Bärlauch gehört zu den Lauchgewächsen. Man findet ihn hauptsächlich in Wäldern oder auf schattigen Humusböden. Die Pflanze ähnelt den Maiglöckchen. Die zehn bis fünfzig Zentimeter hohen Blätter sind jedoch fleischiger. Weiße, zarte, sternförmige Blüten sitzen auf geraden Stängeln. Auch im Garten ist der Bärlauch leicht kultivierbar, dann im Geschmack aber nicht so intensiv.
 
Ähnlich wie der Knoblauch unterstützt der Bärlauch die Magen- und Darmtätigkeit. Er wirkt blutreinigend und blutdrucksenkend. Ätherische Öle, wertvolle Mineralsalze und viel Vitamin C machen den Waldlauch zu einer gesunden Delikatesse.
 
Und noch ein Plus für den Bärlauch: Er schmeckt raffinierter als Knoblauch, ist leichter verdaulich, verursacht aber weit weniger den typischen Körpergeruch, der häufig nach dem Verzehr von Lauchgewächsen entsteht.  

Saison, Einkauf, Lagerung:

Im Frühjahr steigt der intensive, knoblauchähnliche Geruch Waldspaziergängern appetitlich in die Nase. Es ist Bärlauchzeit! Die Bärlauch-Saison dauert je nach Wetterlage von Mitte Februar bis Mai. Die frischen, sattgrünen Blätter entfalten dann ihren intensivsten Geschmack, nach der Blüte verliert das Küchenkraut fast völlig sein Aroma.
 
Am besten legt man die Blätter in reichlich Olivenöl und Salz ein. Verschlossen im Glas hält er sich im Kühlschrank mindestens ein Jahr – bis zur nächsten Bärlauchsaison. Die Würzpaste sollte dabei immer mit Olivenöl bedeckt sein. Man kann die Blätter aber auch klein hacken und einfrieren oder trocknen – eine leckere Gewürzvariante für das ganze Jahr. 

Verwendung:

Sehr beliebt und einfach in der Zubereitung ist das Bärlauchpesto. Es passt hervorragend zu Nudelgerichten und schmeckt himmlisch zu Kartoffeln. Eine raffinierte Variante ist auch der Bärlauchschaum – der besondere Kick für Wildgerichte. Wer es kräftig mag, genießt Bärlauchknödel, eine würzige Bärlauchsuppe oder streicht sich leckere Bärlauchbutter aufs Brot.

Vorspeisen mit Bärlauch 

Hauptspeisen mit Bärlauch

Tipps fürs Bärlauch sammeln

Woran erkenne ich Bärlauch

  • Die Blätter vom Bärlauch sehen den Blättern der giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen sehr ähnlich. Rieche daher beim Sammeln immer an diesen: Reibe ein Bärlauchblatt zwischen den Fingern, wenn du dann den kräftigen, knoblauchartigen Geruch des Bärlauchs vernimmst, kannst ihn bedenkenlos sammeln. Gerade im Frühling riecht man ihn oft deutlich in Wäldern, Parks und Gärten.
  • Die beste Erntezeit ist je nach Wetterlage von Mitte März bis Mai
  • Auch die Blütenknospen und die sternförmigen Bärlauchblüten sind essbar. Sie eignen sich zum Garnieren. Die Knospen kann man genau wie die Blätter verwenden.
  • Frisch geerntet schmeckt Bärlauch am besten. 
  • Der Morgen, nachdem der Tau getrocknet ist, ist die beste Zeit zum Ernten, denn dann ist der Bärlauch am saftigsten. 
  • Schneide die Pflanzenteile vorsichtig mit einer Schere ab, nicht reißen oder rupfen.
  • Das Aroma bleibt gut erhalten, wenn du den gesammelten Bärlauch im luftigen Korb oder Stoffbeutel transportierst.

Wo kann ich Bärlauch sammeln?

Du weißt nicht genau, ob es in deiner näheren Umgebung eine Möglichkeit gibt, Bärlauch in freier Natur zu sammeln? Kein Problem: Auf mundraub.org kannst du auf einer interaktiven Karte nachschauen, wo du fündig wirst.

Smoothies mit Bärlauch

Backen mit Bärlauch

Weitere Rezepte mit Bärlauch

Häufig gestellte Fragen & Tipps 

Kann ich Bärlauch auch selbst anpflanzen?

Ebenso wie Wildpilze lässt sich Bärlauch nicht kultivieren und kann nur gesammelt werden.

Wann und wo wird Bärlauch angepflanzt?

Von Mitte März bis Mai wird er in ganz Süddeutschland, vom badischen Oberrhein bei Karlsruhe bis hoch in die hessische und bayerische Rhön und wieder gen Süden in die Alpen, nahe Garmisch-Partenkirchen, gesammelt.

Wie bereite ich Bärlauch am besten zu?

Zubereitet wird Bärlauch vorzugsweise roh. Am besten ist, wenn er so wenig wie möglich erhitzt wird, da sonst nicht nur seine gesunden Inhaltsstoffe verloren gehen, sondern auch sein feiner Geschmack. Wenn du also eine Suppe oder eine andere heiße Speise zubereitest, solltest du den Bärlauch am besten erst kurz vor dem Servieren zugeben.

Was kann ich alles von der Pflanze Bärlauch verwenden?

Die Blätter ergeben ein leckeres Pesto. Die Knospen der Blüten kannst du in Öl, Essig oder in einer Salzlake einlegen. Die hübschen Blüten sind nicht nur essbar, sondern auch als Dekoration auf dem Gericht ein toller Hingucker! Und auch die grünen Samen der Pflanze sind als pfeffrige Würze von Weichkäse, Gemüsegerichten oder Soßen geeignet. Somit kannst du fast alle Teile der Pflanze verwenden.

Welche Eigenschaften hat Bärlauch?

Bärlauch soll antibakterielle Eigenschaften besitzen, blutreinigend, harntreibend, entzündungshemmend, schleimlösend, allgemein stärkend und Stoffwechsel anregend wirken.

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