Kirschen Unterseite Tipps
Kirschen-Rezepte
Kirschen Rezept Tipps
Kirsch-Rezepte

Kirschen – Rezepte für den Sommergenuss

Endlich gibt es sie wieder: frische Kirschen! Für alle, die nicht nur Kirschen naschend im Baum sitzen wollen, sondern Lust haben, Köstlichkeiten aus Kirschen zu zaubern, haben wir die besten Kirschen-Rezepte mit Süß- und Sauerkirschen und praktische Tipps und Tricks für die Zubereitung von Kirschen zusammengestellt.

Gehe jetzt auf Entdeckungstour und erfahre alles, was du über Kirschen wissen musst und lass dich von unseren Kirschen-Rezepten um den Finger wickeln.

Unterscheidung:Süß- und Sauerkirschen | Saison: Mitte Juni bis August

Klar, Süßkirschen schmecken himmlisch, wenn man sie direkt vom Baum nascht. Doch Süßkirschen haben noch viel mehr drauf: Freuen Sie sich auf Rezepte für Süßkirschenkonfitüre, Kirsch-Clafoutis und viele mehr.

Sauer macht nicht nur lustig, sondern auch noch ziemlich lecker. Zumindest, wenn man aus Sauerkirschen raffinierte Kuchen, Konfitüre oder raffinierten Sirup zaubert. Lassen Sie sich von unseren Rezepten für Sauerkirschen überraschen.

Warenkunde

Was du über Kirschen wissen sollten

Die Kirschen zählen zum Steinobst. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Süß- und Sauerkirschen, die einer jeweils anderen Art angehören, aber beides Rosengewächse sind.

Süßkirsche

Herkunft

Sie stammt von der im Kaukasus wild vorkommenden Vogelkirsche ab. Als Heimat der kultivierten Sorten gilt jedoch Kleinasien und speziell die Gegend rund um das Schwarze Meer. Von dort brachte der römische Feldherr Lucullus 74 v. Chr. die ersten Früchte mit nach Rom, und die Römer waren es auch, die die Süßkirsche nach Nord- und Mitteleuropa brachten. Angebaut werden Süßkirschen heute weltweit in den gemäßigten Zonen, 4/5 der Weltproduktion kommt mittlerweile aus Europa. Deutschland steht hinter Italien und Frankreich auf Platz 3. In Japan wird kein anderer Baum gleichermaßen verehrt wie die Kirsche, seit über 1000 Jahren feiert man dort das Kirschblütenfest.

Charakteristika

Es gibt 2 Sorten von Süßkirschen, zum einen die in der Regel früh reifenden, weichfleischigen Herzkirschen, zum anderen die festfleischigen Knorpelkirschen. Größe und Farbe können dabei jeweils variieren, die Palette reicht von gelbrot bis beinahe schwarz. Die Zahl an Sorten ist immens und fast nicht mehr überschaubar. Kirschen zählen nicht nur zu den beliebtesten Obstarten, sie haben auch an Inhaltsstoffen einiges zu bieten: wichtige Mineralstoffe (Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium) und das wichtige Spurenelement Zink, das einen günstigen Einfluss auf den Hormonstoffwechsel hat. Die Kirsche enthält zudem eine ausgewogene Mischung an Vitaminen und bioaktive Substanzen wie die Anthozyane (rotviolette Pflanzenfarbstoffe), die das Bindegewebe aufbauen helfen und entzündungshemmend wirken.

Saison, Einkauf, Lagerung

Die Kirschsaison reicht bei uns von Mitte Juni bis August, mit einem Schwerpunkt im Juli. Kirschen sind mittlerweile aber ganzjährig erhältlich. Kirschen zählen leider nicht zu den günstigen Obstarten, da gute Qualitäten stets mit Stil per Hand gepflückt werden. Lagern sollte man Kirschen möglichst nicht, sie halten nicht mehr als zwei bis drei Tage, lassen sich aber gut einfrieren (mit Stein) und dann noch gefroren weiterverwenden.

Verwendung

Kirschen schmecken frisch vom Baum am besten, sie eignen sich aber auch gut als Kuchenbelag. Ein frisches Brötchen mit Kirschmarmelade oder -konfitüre ist ein hervorragender Start in den Morgen, und zu Grütze gekocht, zu Kompott verarbeitet oder in Aufläufen erfreuen Kirschen Groß und Klein! Kirschsaft ist ein feiner Durstlöscher, und Kirschsirup und -nektar (Fruchtsaftgehalt mind. 40 %) werden gerne für Cocktails verwendet. Wer Hochprozentiges mag, kommt mit "Kirschwasser" voll auf seine Kosten!

Sauerkirsche

Herkunft

Sauerkirschen stammen aus dem westlichen Asien und aus Südosteuropa. Ihre Wildvorkommen überschneiden sich teilweise mit denen der Südkirsche, es gibt auch Kreuzungen (Bastarde) zwischen beiden Arten, die ebenfalls zu den Sauerkirschen gerechnet werden.

Charakteristika

Man unterscheidet die Echten Sauerkirschen, etwa Weichseln mit färbendem Saft, aber auch Amarellen mit farblosem Saft. Zu den Bastardkirschen gehören Süßweichseln mit dunklem Saft und Glaskirschen mit nicht färbendem Saft. Die winterharten Sauerkirschen sind kleinwüchsig, angebaut werden sie auf der Nordhalbkugel der Erde. Sie gedeihen selbst auf leichteren, ärmeren Böden ohne Staunässe und sogar im Schatten. Die leuchtend hellroten bis dunkelroten Kirschen haben meist weiches, lockeres Fruchtfleisch und sind sehr saftig. Ihr Geschmack ist mildsäuerlich herb und oft angenehm würzig. Die bekanntesten Sauerkirschen sind die Weichselkirschen, speziell die Sorte "Schattenmorelle", die aber relativ viel Pflege benötigt. Die Inhaltsstoffe sind ähnlich denen der Süßkirsche, allerdings in oft deutlich geringerer Konzentration.

Verwendung

Sauerkirschen lassen sich zu erstklassigen Kuchen und Konfitüren verarbeiten. Als Fruchtsauce passen sie mit ihrer herbsäuerlichen Note auch perfekt zu gebratenem und gegrillten Geflügel, wie z. B. einer Ente. Als Frischobst kommen sie für die meisten dagegen weniger in Frage ...

Tipps & Tricks

Kirschen Unterseite Tipps
  • Süßkirschen schmecken frisch vom Baum am besten, eignen sich aber auch als Kuchenbelag, lassen sich in Kombination mit Beeren zu leckerer Grütze einkochen und schmecken auch als Kompott oder natürlich Konfitüre.
  • Sauerkirschen direkt vom Baum zu essen ist bei den meisten unbeliebt. Aber aus ihnen lassen sich tolle Gerichte zubereiten. Sehr beliebt sind Sauerkirschen für die Zubereitung von Kuchen und Konfitüren. Durch ihre herbsäuerliche Note passen Sauerkirschen zubereitet als Fruchtsauce aber auch hervorragend zu gebratenem oder gegrillten Geflügel, wie beispielsweise Ente.
  • Frische Kirschen erkennt man beim Einkauf am geraden, grünen und geschmeidigen Stiel. Achten Sie darauf, dass alle Kirschen noch einen Stiel haben: Kirschen ohne Stiel bluten aus.
  • Kirschen lassen sich nicht gut lagern und halten sich leider nur maximal 2 bis 3 Tage. Sie lassen sich aber gut einfrieren (mit Stein) und dann noch gefroren, beispielweise in Aufläufen oder für Kuchen, weiterverarbeiten.
  • Kirschen enthalten wichtige Mineralstoffe, wie Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium, außerdem Spurenelemente und Vitamine. 
     
  • Saison haben Kirschen von Mitte Juni bis Augut, die Haupterntezeit ist im Juli.
  • Wer zu viele Kirschen ist und dazu Wasser trinkt, der bekommt Bauchweh. Dieses ist nur eins von mehreren Ammenmärchen, die man als Kind jeden Sommer zu hören bekam. Dabei kommen die Bauchweh doch lediglich von zu viel genaschten Kirschen ... sie schmecken aber auch einfach so köstlich süß und nach Sommer!

Diese Themen könnten Sie auch interessieren

Login