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BLITZKOCHEN: Pendlersuppe in 60 Sekunden

Wie Kronkorkensortierer Traugott Huber sich in einer Minute mit einer guten Suppe aus seinem Aktenkoffer in die Herzen zweier Dirndl auf dem Weg zur Arbeit gekocht hat.

Jeden Werktagmorgen das gleiche Lied im Leben des Kronkorkensortierers Traugott Huber: Er hockt in der S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit, bei Bleichenau schaut er aus dem Fenster und denkt darüber nach, ob dieses Blatt gestern auch schon am Bahndamm lag, eine Station weiter kichern die beiden Dirndl in ihrer Stammecke, weil wieder der fesche Fahrgastzähler zusteigt; und ab Hinterpasing überlegt Traugott Huber, ob ihm nun mehr langweilig oder mehr hungrig ist.

Doch heute ist alles anders: Statt wie sonst immer seinem Schinkenbrothunger zu widerstehen, hat er sich extra ein schickes Teil beim Paninibäcker geholt, seine Thermoskanne mit selbstgekochter Kraftbrühe gefüllt und dann noch seinen Aktenkoffer aufgepimpt. Als er den nun in der Bahn freundlich aufschnappen lässt, vergessen die Dirndl in Nullkommanix ihren Fahrgastzähler und können nur noch „Jaaa!” säuseln, als eine Minute später der Huber Traugott, Kronkorkensortierer, zu ihnen rüberruft: „Darf ich die Damen auf ein Tässchen einladen?” So schnell kann’s gehen. Was und wie? Sehen Sie selbst.

 

Und hier findet ihr ein Rezept für Kraftbrühe.

BLITZKOCHEN: Pendlersuppe in 60 Sekunden
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Wie nennt man das doch gleich?

1-Minute Suppen-Terrine? Die Schere und das Schnittlauch "im Handschuhfach" waren köstlich.

Die Schnute

am Ende is auch witzig :)

Da hätte ich ja nun eigentlich eine Wärmflasche für die Consommé erwartet

ganz nach dem - mutmasslichem ? - Vorbild ;-) Brotsuppe gab es bei uns nicht selten mittags nach der Schule, einer der Möglichkeiten altbackenes Brot zu verwenden. Die andere war in der Pfanne geröstetes Brot mit kross ausgelassenen Streifen oder Würfeln vom Wammerl und Spiegelei darauf. Mag ich beides heute noch gern. lG Liz

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