Fondue - Rezepte für Fleischesser, Vegetarier und Schokomäulchen!
Dieser Topf macht alles mit - Die besten Fondue-Rezepte
Am Anfang war das Käsefondue...
Man denke nur einmal zurück an den letzten Winter... Draußen war es herrlich kalt und drinnen war die ganze Familie um den Tisch versammelt und hat sich das Warten auf den Jahreswechsel mit einem Topf, vielen Spießchen und noch mehr Leckereien vertrieben.
Oder kommt Ihnen vielleicht doch als erstes der Kindergeburtstag mit dem leckeren Schokoladenfondue in den Sinn?
Wie auch immer - das Ur-Fondue bestand bzw. besteht immer noch aus Käse! Die Schweizer schmelzen dazu verschiedene Käsesorten ein, meist Mischungen aus Greyerzer, Emmentaler, Appenzeller, Vacherin oder Raclette. Zum Eintauchen verwendet man Brot. Am Besten eigenen sich hier Brotsorten mit einer zusammenhängenden Krume. So zerfallen die Stücke nicht im Topf und der Käse lässt sich gut aufnehmen.
Bevor Sie allerdings richtig loslegen können, brauchen Sie noch das passende Equipment. Überlegen Sie sich Ihre Ansprüche an das neue Fondue vorher gut, denn hier gibt es einige Unterschiede...
Feuer oder Strom aus der Steckdose?
Das elektrische Fondue eignet sich vor allem dann gut, wenn Kinder mit am Tisch sind. Die Temperatur lässt sich bei diesen Geräten über einen Schalter regeln.
Die zugegeben etwas romantischere Alternative ist das Fondue mit "echtem" Feuer. Dazu benötigen Sie einen so genannten Rechaud, also einen stabilen Sockel für den Fonduetopf. Topf und Rechaud müssen dabei genau zusammenpassen, da der Topf sonst kippen kann.
Fondue mit Käse oder Brühe?
Die Entscheidung, ob Sie lieber ein Käsefondue genießen wollen oder doch lieber mit Brühe oder Fett Vorlieb nehmen, ist nicht nur eine Geschmacksfrage, sondern wirkt sich auch auf die Auswahl des Equipements aus. Und das wiederum hat praktische Gründe. So ist der Topf für das Käsefondue, der Caquelon, etwas flacher und weiter als ein Topf für Fettfondue, sodass Brotstücke und anderes mühelos durch den Käse gezogen werden. Außerdem unterscheidet sich der Caquelon durch sein Material von anderen Topfen. Er besteht meist aus Kermik oder Steingut, wodurch er nicht zu heiß wird und sich gleichmäßig erwärmt. Nur so kann der Käse gut schmelzen und brennt dabei nicht an.
Der klassische Fonduetopf für Fett- oder Brühefondues dagegen muss hitzbeständig sein und die Temperatur gut leiten. Hätte er diese Eigenschaft nicht, würde der Inhalt des Topfes nicht heiß genug werden und die Poren des Garguts würden sich nicht schnell genug schließen. Das würde bedeuten, dass sich das Fleisch, Gemüse oder Obst an Ihrem Spießchen schnell mit Fett vollsaugen würde.
Zudem ist der Fonduetopf höher als ein Caquelon und hat oft auch einen Spritzschutz dabei.
SOS im Fonduetopf - Pannenhilfe
Selbst einem eingefleischten Fondue-Fan kann hin und wieder ein Malheur passieren. Hier gibts Tipps zu den häufigsten Fondue-Problemen:
- Der Käse klumpt?
Wenn der Käse klumpt, kann das entweder am Käse selbst liegen (verwenden Sie immer gut schmelzende Käsesorten) oder es fehlt dem Käse nur ein wenig Säure, denn die braucht er zum Schmelzen. Rühren Sie einfach etwas Zitronensaft oder säurebetonten Weißwein unter und schon wird die klumpige Masse zu einem sämigen Fondue.
- Das Gargut ist zu fettig?
Wenn sich die Zutaten schnell mit Fett vollsaugen und das Garen lange dauert, ist die Temperatur der Fettes zu niedrig. Erhitzen Sie es nochmal auf dem Herd. Die richtige Temperatur ermitteln Sie ganz einfach mit dem Holzstäbchentest: Halten Sie den Stiel eines Holzkochlöffels in das heiße Fett. Wenn sich Bläschen bilden und aufsteigen, ist das Fett heiß genug.
- Das Käsefondue ist zu flüssig?
Wenn das der Fall ist, rühren Sie am Besten ein Schnapsgläschen Kirschwasser mit etwas Speisestärke glatt und anschließend in den Käse. Alles aufkochen und andicken lassen. Wenn die Masse jetzt zu dick ist, verlängern Sie sie einfach mit einem Schluck Weißwein