Süße Sünden vom Speiseplan streichen, sich ins Fitnessstudio schleppen, eine Diät nach der anderen ausprobieren – und all das nur damit die lästigen Pfunde endlich purzeln. Wer abnehmen will, hat meistens nicht nur mehrere Diätversuche, sondern auch schon viele unliebsame Begegnungen mit dem gefürchteten JoJo-Effekt hinter sich. Mühsames Hungern ohne Erfolg! Und jetzt soll diese Schlank im Schlaf-Diät tatsächlich dafür sorgen, dass wir einfach abnehmen, während wir selig schlummern? Kann das wirklich wahr sein?
Zugegeben: Das klingt schon wie ein typischer Diät-Mythos. Aber bevor Sie urteilen, sollten Sie erst einmal weiterlesen ... Denn die Frage, warum wir eigentlich immer wieder zunehmen, ist gar nicht so schwer zu beantworten: Wir essen zu viel und das auch noch zum falschen Zeitpunkt. Bei Schlank im Schlaf ernährt man sich daher im Biorhythmus seines Stoffwechsels. Wir erklären Ihnen, was genau das bedeutet.
Beim Schlank im Schlaf-Konzept handelt es sich nicht etwa, um einen neuen Diät-Trend, der von den schlanken Schauspielerinnen und Models aus Hollywood zu uns herüber schwappte. Nein, es ist ein Diät-Konzept, das auf Studien internationaler Wissenschaft basiert, die von einem deutschen Arzt weiterentwickelt wurden.
Zwischen 1993 und 2010 nahmen im Übergewichts- und Adipositaszentrum des Internisten und Ernährungsmediziners Dr. Detlef Pape über 6.000 übergewichtige Menschen zusammen mehr als 34.000 Kilogramm ab.
Parallel testeten die Mitarbeiter der Stadtwerke Köln in einer lang angelegten Studie das Programm.
Um die Schlank im Schlaf-Methode einfach zu erklären, machen wir jetzt einen kleinen Exkurs in die Tierwelt. Stellen Sie sich einen Bären in seinem Winterschlaf vor. Während der Bär in der kalten Jahreszeit schläft, verbrennt er seine Fettreserven, um seinen Energiehaushalt aufrechtzuerhalten. Schließlich müssen seine Körperfunktionen weiterlaufen – Atmung, Kreislauf, Körperwärme.
Auch wir verbrennen im Schlaf Fett. Je dunkler es draußen wird, desto mehr Melatonin produziert der Körper. Der Schalter wird so von „Leistungsstoffwechsel“ (Tag) auf „Reparatur- und Regenerationsstoffwechsel“ (Nacht) umgestellt. Wenn wir uns dann auch noch ins Bett legen, kommt das Wachstumshormon (Somatropin) ins Spiel. Während wir schlafen, repariert es zum Beispiel unsere Muskeln. Für die Reparaturaufgaben wird natürlich Energie benötigt. Und diese Energie kommt im Idealfall aus unseren Fettreserven.
Das Wachstumshormon kann aber nur in Ruhe arbeiten, wenn es nicht vom Eiweißhormon Insulin daran gehindert wird an unsere Fettreserven ranzukommen. Wir müssen also dafür sorgen, dass unser Körper kein Insulin ausschüttet. Und wie machen wir das am besten? Wir verzichten beim Abendessen auf Kohlenhydrate!
Wir können also durchaus im Schlaf abnehmen. Vorausgesetzt wir essen abends das Richtige, gehen früh ins Bett und schlafen tief und fest. Letzteres sorgt nämlich ebenfalls dafür, dass das Wachstumshormon uns „schlank“ macht. Lesen Sie dazu noch mehr auf den nächsten Schlank im Schlaf-Seiten.
Erfahren Sie alles über Schlank im Schlaf! Dr. med. Detlef Pape, Dr. med. Rudolf Schwarz, Elmar Trunk-Carlisi und Helmut Gillessen haben zu diesem Themen bereits mehrere Bücher mit tollen Rezepten auf den Markt gebracht - unter anderem auch diese vier, aus denen unsere Informationen und Rezepte stammen.
Schlank im Schlaf - Das Kochbuch
Schlank im Schlaf - 20-Minuten-Küche
Schlank im Schlaf für Berufstätige
Schlank im Schlaf - Vegetarisch
Ausgewählte Schlank im Schlaf-Rezepte für morgens, mittags und abends bekommen Sie auch in der Schlank im Schlaf-App - mit Fotos, Zutaten und Zubereitungsschritten.